GC 09 – Einmal Köln und zurück bitte! – Teil 3

Der gamescom und CommandCom Rückblick erfolgt in mehreren Teilberichten. Dies ist der dritte von in Summe drei Beiträgen.

Tag 3 – Samstag: Zwischensequenzen und Goody-Bags

Nach einer noch kürzeren Nacht als zuvor ging es wieder in Richtung Messegelände. Nachdem man als Österreicher ja überpünktlich ist, schafften es nur wenige vor mir die heiligen Hallen der CommandCom zu erreichen. Die noch freie Zeit wurde sinnvoll genutzt und wie in guten alten Zeiten wurden die Ärmel hochgekrempelt und dem Team bei noch kleineren Tätigkeiten geholfen. Aufgrund jahrelanger Erfahrung mit Community Events, wurden in Zusammenarbeit mit österreichischen Medikamenten (Parkemed 500) noch der eine oder andere Kollege aus dem Hause EA wieder auf die Beine gebracht. Danach startete auch schon der zweite Tag der CommandCom mit einer spannenden Präsentation.

True-To-C&C Story (Sam Bass)
Grundsätzlich soll dieses Mal die Storyline rund um Kane enden und für EA ist die Story in diesem C&C Teil sehr wichtig. Ebenfalls soll die Story deutlich intensiver und umfangreicher erzählt werden, als dies bisher in den früheren Teilen der Fall war. Die Entwicklung dafür startete bereits im Jahr 2008 und derzeit arbeiten bis zu vier Mitarbeiter nur in diesem Bereich. Um den Spieler stärker einzubinden, gibt es auch erstmals eine mobile (und damit bewegliche) Sicht aus der „First-Person“ Perspektive in den Zwischensequenzen. Die Charaktere werden nun auch nicht mehr ins lächerliche gezogen und sollen deutlich glaubwürdiger agieren als zum Beispiel bei den letzten beiden Ablegern der Serie. Danach gab es noch einige Informationen über die beiden Kampagnen (derzeitiger Arbeitstitel für GDI: „To Kill Kane“; derzeitiger Arbeitstitel für NOD: „All Things Must End“) und kurz darauf die ersten bewegten Bilder aus den neuen Zwischensequenzen. Aufgrund der Tatsache, dass eine mobile Kamera eingesetzt wird, mussten die Sets vollständig aufgebaut werden und der Einsatz von Bluescreens und Greenscreens wurde auf ein Minimum reduziert. Danach gab es noch ein paar „Homemade EA Videos“, in denen gezeigt wurde wie die ersten Schritte der grundlegenden Idee einer Zwischensequenz aussehen.
Ebenfalls werden die Missionen selbst abwechslungsreicher und deutlich dynamischer ausfallen als in den bisherigen Teilen. Es wird weniger „eindeutige“ Missionsziele geben und die Karten werden offener und dynamischer ausfallen um den Spieler mehr Möglichkeiten zur Problemlösung zu geben. Aufgrund des neuen Erfahrungssystems soll auch der Wiederspielwert der einzelnen Missionen drastische höher ausfallen als früher (aufgrund eines höheren Spielerlevels, können später zum Beispiel andere Einheiten verwendet werden).

Direkt im Anschluss folgte eine Kurzeinführung in den Multipayer Modus von Jason Bender. Der gesamte Inhalt der Präsentation würden den Rahmen hier sprengen, daher die wichtigsten drei Punkte in Kurzform:

  • die erste Online Erfahrung muss eine gute Online Erfahrung sein
  • das Gameplay muss frisch und neu sein (Stichwort: Domination Mode)
  • es soll kein C&C 3 #2 werden (-> keine Massenschlachten)

Kurz darauf ging es wieder an die Rechner und die ersten 5vs5 Matches wurden ausgetragen. Als Belohnung für die Teilnahme an der CommandCom erhielten alle Gäste noch einen Goody Bag (hier ein Foto davon) sowie eine Einladung zur bereits laufenden privaten C&C 4 Beta.

Am Abend ging es dann direkt in die EA Sports Bar, wo in bester EA Manier bis in die frühen Morgenstunden bei gutem Essen, guten Getränken und spannenden Bühneneinlagen mit Rock Band abgefeiert wurde.

Tag 4 – Sonntag: Abreise ala AUA

Nachdem die letzte Nacht noch kürzer als die Nacht zuvor ausgefallen war, ging es frisch motiviert und voller Energie zurück auf das Messegelände. Neben der großen Verabschiedungsrunde und noch kleineren Highlights (Halo 3 ODST und Forza Motorsport 3) ging es danach Richtung Flughafen um den Heimflug antreten zu können.

Der CheckIn am Automaten wollte sich mit mir nicht ganz anfreunden und nach einigen Versuchen stellte sich heraus, dass die Lufthanse (welche für die Abfertigung der AUA Gäste in Köln zuständig ist) mich etwas sabotiert hatte. Aufgrund einer Verspätung wäre es für mich unmöglich gewesen in Linz anzukommen und daher verfrachtete man mich kurz in ein Taxi um meine Heimreise aus Düsseldorf antreten zu können. Die Fahrt war doch etwas abenteuerlich, aber aufgrund meiner Müdigkeit spielte dies keine entscheidende Rolle mehr.

Ein großes Danke für dieses spannende und unterhaltsame verlängerte Wochenende in Köln geht an das gesamte EA Team rund um den Globus (Österreich, Deutschland, Los Angeles und natürlich auch an das EA CommunityTeam).

Mehr Informationen gibt es im EA CommandCom Blog.