Xbox MVP

Waren das dann wirklich vier Jahre? Rückblickend ist es für mich immer erschreckend, wie schnell Zeit vergeht. Mitte 2015 habe ich eine E-Mail von Microsoft erhalten. Genauer eine E-Mail mit dem Inhalt, dass mich Microsoft gerne als Xbox MVP auszeichnen und in das gleichnamige Programm aufnehmen möchte. Bis heute bin ich mir nicht ganz sicher was damals der ausschlaggebende Grund für die Auszeichnung war und wie das dafür zuständige Team auf mich aufmerksam geworden ist. Was ich jedoch weiß, dass die letzten vier Jahre eine spannende und viel wichtiger, eine besondere Zeit für mich waren. Zwei Mal ging es für mich für eine Woche nach Redmond zu Microsoft um direkt vor Ort mit den zuständigen Teams zu arbeiten, unzählige Besprechungen wurden über Microsoft Teams zu manchmal für Europäer aberwitzigen Zeiten absolviert, ich besuchte die gamescom als auch das eine oder andere Xbox FanFest, war immer wieder Mal beim österreichischen Xbox-Team zu Besuch und hatte die Gelegenheit spannende, interessante und nette Menschen auf der ganzen Welt kennen lernen zu dürfen. Ein guter Moment um auf vier Jahre als Xbox MVP zurückzublicken, ein passender Moment sich zu bedanken und ein schöner Moment für einen Blick auf jetzt.

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Hollow Knight

Mein Verhalten beim Kauf von Videospielen ist schon manchmal eine Kombination aus witzig, merkwürdig und irgendwie ohne Konzept. Ich kann selbst nicht genau erklären weshalb ich bei manchen Titel gefühlt unendlich lange mit mir selbst ringe um diese zu kaufen, bei anderen Titeln ohne großes Nachdenken einfach blind vorbestelle und wieder andere Titel einfach kaufe ohne zu wissen, ob mir diese zusagen oder noch viel schlimmer, im Falle von Videospielen für den PC, ob diese überhaupt auf meinem PC aus technischer Sicht spielbar sind. Hollow Knight ist ein Videospiel, welches mich vorab auf diese Art und Weise mehr als nur ein paar Stunden beschäftigt hat. Also vielleicht nicht am Stück, aber immer wieder über einen längeren Zeitraum. Seit dem ersten Gedanken den Titel spielen zu wollen und heute sind mehrere Monate vergangen, ich habe einige Podcasts mit Besprechungen zum Videospiel gehört, Beiträge in unterschiedlichen Medien gelesen und mit Freunden mehr als nur einmal darüber gesprochen.

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Oculus Quest

2016 wurde von Facebook Technologies die Oculus Rift und kurz danach von HTC in Zusammenarbeit mit Valve die HTC VIVE auf den Markt gebracht, beides Virtual-Reality-Headsets für den PC. Etwa ein halbes Jahr später folgte von Sony mit PlayStation VR ein entsprechendes Headset für die PlayStation 4. Virtual-Reality war vor drei Jahren sprichwörtlich der heiße Scheiß im Bereich Videospiele. Die Hersteller versprachen eine neue Art um Videospiele zu erleben, es wurde ein größtmögliches Gefühl der Immersion versprochen. Eine Immersion, die von Videospielen auf einem Bildschirm nicht wirklich erreicht werden können. Was anfänglich wie eine mögliche Zukunft für das Medium Videospiele aussah, stellte sich jedoch als problembehaftet und weniger als tatsächlicher Durchbruch heraus. VR-Headsets waren verhältnismäßig teuer, man benötigte einen entsprechend leistungsstarken Computer, die Auflösung war am Ende immer ein Kompromiss, der erforderliche Kabelstrang zwischen VR-Headset und dem Computer beziehungsweise der Videospielkonsole schränkte die Bewegungsfreiheit ein und der Aufwand hinsichtlich erforderlicher Sensoren in den eigenen vier Wänden oder der aufwändigen Kalibrierung im Raum waren schlichtweg mehr als nur nervend. Sowohl Facebook Technologies, HTC und Sony haben mit den 2016 erschienenen Lösungen die grundlegende technische Herausforderung für Virtual Reality gemeistert, aber aufgrund des problematischen sowie aufwändigen Drumherums, kann man bei keiner dieser Lösungen von Virtual Reality für die breite Masse sprechen. Auch drei Jahre später sieht man dies an der geringen Verbreitung, der gefühlt geringen Nutzung bei den damaligen Käufern und einer geringen Motivation der Videospielindustrie passende Inhalte in Form von Videospielen zu entwickeln. Quasi das Henne-Ei-Problem in Kombination mit grundlegenden unangenehmen Problemen einer eigentlich bereits gemeisterten Technik. Das Traurige? Es änderte sich in den Jahren danach nichts mehr am Ist-Stand, bis Facebook Technologies, mit der im Mai 2019 veröffentlichten Oculus Quest, das Thema Virtual Reality für die breite Masse von einem Moment auf den nächsten einfach gelöst hat.

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Old Man’s Journey

Es hat zwei kurze Abende gedauert bis ich das Ende von Old Man’s Journey erreicht habe. In Summe waren es vielleicht zwei Stunden, die ich benötigt habe, um den Abspann des Puzzle-Plattformers zu sehen. Spielerisch stellt das Videospiel keine wirkliche Herausforderung dar, was aber eigentlich nicht wichtig ist. Old Man’s Journey ist generell ein simpler Titel. Die genutzte Videospielmechanik wiederholt sich mit minimalen Abwandlungen von Beginn bis Ende, es gibt keine wirkliche Einführung oder Erklärung um was es geht oder was man als Videospieler zu tun hat und auch die Handlung wird rein durch die optische Darstellung am Bildschirm und nicht durch Texte oder andere Elemente erzählt. Diese Komponenten sind wiederum wichtig, denn ohne diese oder in abgeschwächter beziehungsweise anderer Form wäre es Old Man’s Journey nicht gelungen den Eindruck bei mir zu hinterlassen, den es nach besagten zwei Stunden hinterlassen hat.

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SNES

Dieser Beitrag wird anders, ich beginne das Schreiben dieses Beitrags ohne Konzept und ohne geplante Wendung am Ende. Es geht sogar noch etwas weiter, denn die folgenden Absätze werden wenig bis nicht zusammenhängen, keine fortlaufende Geschichte erzählen und auch der sprachliche Stil unterscheidet sich von den von mir sonst genutzten Erzählformen. Eine ungewohnte Einleitung und es stellt sich auch die Frage nach dem Grund. Die Erklärung ist einfach und doch nicht, denn es gibt keinen Grund außer Abwechslung, eine Herausforderung und einfach mal etwas anderes versuchen. Dennoch hat der Beitrag ein übergreifendes Thema und die Überschrift nimmt es wie immer vorweg. Es geht um das Super Nintendo Entertainment System, kurz SNES. Konkreter um einige meiner Erinnerungen an die im Jahr 1992 in Europa erschienene Videospielkonsole aus dem Hause Nintendo.

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Beat Saber

Virtual Reality, kurz VR, war für mich immer ein schwieriges Thema, erst recht in Bezug auf Videospiele. Jedes der VR-Headsets, die ich in der Vergangenheit aufsetzte, fühlte sich aus unterschiedlichen Gründen merkwürdig an. Jedes der Videospiele, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten ausprobieren konnte, stufte ich als, naja nett ein. Also nett aus genereller Sicht, aber nichts was mich wirklich beeindruckte und auch nichts, was mich länger als 15 Minuten zum Spielen motivierte. Aber dann kam die Kombination aus dem eigenständigen VR-Headset Oculus Quest und dem den Genre Rhythm Game zugehörigen Videospiel Beat Saber. Beat Saber ist das erste Videospiel in VR welches ich deutlich länger als 15 Minuten am Stück gespielt habe, Beat Saber ist das Videospiel welches ich Freunden zeige um meine mittlerweile vorhandene Faszination bezüglich VR zu erklären und Beat Saber ist ein unterhaltsames und verdammt gutes Videospiel.

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