Old Man’s Journey

Es hat zwei kurze Abende gedauert bis ich das Ende von Old Man’s Journey erreicht habe. In Summe waren es vielleicht zwei Stunden, die ich benötigt habe, um den Abspann des Puzzle-Plattformers zu sehen. Spielerisch stellt das Videospiel keine wirkliche Herausforderung dar, was aber eigentlich nicht wichtig ist. Old Man’s Journey ist generell ein simpler Titel. Die genutzte Videospielmechanik wiederholt sich mit minimalen Abwandlungen von Beginn bis Ende, es gibt keine wirkliche Einführung oder Erklärung um was es geht oder was man als Videospieler zu tun hat und auch die Handlung wird rein durch die optische Darstellung am Bildschirm und nicht durch Texte oder andere Elemente erzählt. Diese Komponenten sind wiederum wichtig, denn ohne diese oder in abgeschwächter beziehungsweise anderer Form wäre es Old Man’s Journey nicht gelungen den Eindruck bei mir zu hinterlassen, den es nach besagten zwei Stunden hinterlassen hat.

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Beat Saber

Virtual Reality, kurz VR, war für mich immer ein schwieriges Thema, erst recht in Bezug auf Videospiele. Jedes der VR-Headsets, die ich in der Vergangenheit aufsetzte, fühlte sich aus unterschiedlichen Gründen merkwürdig an. Jedes der Videospiele, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten ausprobieren konnte, stufte ich als, naja nett ein. Also nett aus genereller Sicht, aber nichts was mich wirklich beeindruckte und auch nichts, was mich länger als 15 Minuten zum Spielen motivierte. Aber dann kam die Kombination aus dem eigenständigen VR-Headset Oculus Quest und dem den Genre Rhythm Game zugehörigen Videospiel Beat Saber. Beat Saber ist das erste Videospiel in VR welches ich deutlich länger als 15 Minuten am Stück gespielt habe, Beat Saber ist das Videospiel welches ich Freunden zeige um meine mittlerweile vorhandene Faszination bezüglich VR zu erklären und Beat Saber ist ein unterhaltsames und verdammt gutes Videospiel.

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Kingdom Hearts III

Manchmal gibt es Videospiele, die ich einfach gerne spielen möchte. Die Titel der Videospielserie Kingdom Hearts haben in der Vergangenheit dazu gehört, jedoch war ich immer zur Veröffentlichung eines Ablegers auf der nicht richtigen Plattform. Vor 17 Jahren begann die Reihe mit Teil Eins auf der PlayStation 2, der zweite Teil folgte vier Jahre später ebenso auf der PlayStation 2 und nach einer Wartezeit von 13 Jahren wurde Kingdom Hearts III neben der PlayStation 4 auch auf der Xbox One veröffentlicht. Die Titel sind vereinfacht zusammengefasst eine Mischung eines Rollenspiels mit starken japanischen Einflüssen als Basis, einer sehr stark westlichen Ausrichtung durch die Integration von Charakteren und Welten aus etlichen Disney-Universen auf inhaltlicher Ebene und der videospielmechanischen Adaption in Richtung Action um zum Genre der Action-Rollenspiele zu gehören. Es ist für mich immer erschreckend, wenn ein Videospiel wie Kingdom Hearts III auf dem Papier viele Punkte meiner persönlichen Liste für ein mich passendes Videospiel erfüllt, mich am Ende aber enttäuscht verwirrend zurücklässt.

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Moonlighter

Die Art und Weise, auf welche ich neue Videospiele entdecke, ist manchmal etwas atypisch im Vergleich zu anderen Videospielern. Bei Moonlighter war dies wieder einmal der Fall, den das Abenteuerspiel mit Pixeloptik rückte erst im Rahmen der Berichterstattung des Videospieljahres 2018 in meinen Aufmerksamkeitshorizont. Die Gründe dafür sind schnell aufgezählt, denn es ist die Kombination von einem Abenteuerspiel mit leichten Elementen eines Rogue-like, um es ganz korrekt zur formulieren Rogue-lite, meiner persönlichen Schwäche in Form der reduzierten Optik und der Umstand, dass der Umfang des Titels überschaubar ist. Was folgt? Moonlighter gekauft, vielleicht etwas süchtig danach geworden und nach 15 Stunden Spielzeit das Videospiel nach mehrfachem tiefen Durchatmen von der Xbox One gelöscht.

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Celeste

Es gibt Videospiele, die innerhalb kurzer Zeit ein gewisses Interesse bei mir erzeugen, Celeste ist eines dieser Videospiele. Es gibt Videospiele, die ich aus Selbstschutz trotz vorhandenen Interesses meide, Celeste war eines dieser Videospiele. Bereits im Jänner 2018 ist der Titel erschienen und wurde in der die Veröffentlichung begleitenden Berichterstattung in höchsten Tönen gelobt. Gegen Ende des Jahres 2018 wiederholte sich das Lob und fast durchgehend fand Celeste einen Platz unter den besten Videospielen des Jahres, je nach Medium war es auch mitunter das beste Videospiel des Jahres. Ungewöhnlich für einen Plattformer, eigentlich sogar sehr ungewöhnlich. Dennoch blieb es bei meiner Überzeugung mich nicht selbst zu quälen und ich versuchte weiterhin das Videospiel zu ignorieren. Die Betonung liegt auf versuchte zu ignorieren, denn ich wurde schwach und verbrachte den Jänner 2019 mit Celeste, ich habe 8 1/2 Stunden benötigt um mit der Spielfigur Madeline die Aussicht vom Gipfel des namensgebend Bergs zu erleben und ich bin dabei tausende Tode gestorben, 1575 Tode um genau zu sein.

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Detroit: Become Human

Das inhaltliche Grundkonzept von Detroit: Become Human reizt mich seit den ersten Berichten über das Videospiel. In einer nahen Zukunft sind von Menschen geschaffene Androiden nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken und im Laufe der Jahre immer mehr zu einem Massenprodukt geworden. Vom Grundgedanken erschaffen, um die von Menschen ungewollten Tätigkeiten zu übernehmen, zeigen sich immer mehr negative Begleiterscheinungen in zum Beispiel wirtschaftlichen als auch sozialen Belangen für die Menschheit. Hinzu kommt, dass das Videospiel just in dem Moment beginnt, in dem manche Androiden anscheinend aus den programmierten Verhaltensmustern ausbrechen und ein eigenes Bewusstsein entwickeln. Eine finde ich spannende Ausgangssituation für eine Geschichte, dessen Verlauf sowie Ende der Videospieler durch das Treffen von unzähligen Entscheidungen selbst bestimmen kann. Aber unabhängig vom Inhalt und dem Videospiel selbst, stellt sich auch die Frage nach meiner Ausgangsituation. Besitze ich eine PlayStation 4, um das dort exklusiv erschienene Videospiel zu spielen? Nein. Habe ich den Titel gespielt? Nein, aber ich habe über den Zeitraum von einigen Wochen einem guten Freund beim Spielen von Detroit: Become Human zugesehen und dabei mehr darüber nachgedacht als ich eigentlich sollte.

Detroid: Become Human PlayStation 4 Cover
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