SNES

Dieser Beitrag wird anders, ich beginne das Schreiben dieses Beitrags ohne Konzept und ohne geplante Wendung am Ende. Es geht sogar noch etwas weiter, denn die folgenden Absätze werden wenig bis nicht zusammenhängen, keine fortlaufende Geschichte erzählen und auch der sprachliche Stil unterscheidet sich von den von mir sonst genutzten Erzählformen. Eine ungewohnte Einleitung und es stellt sich auch die Frage nach dem Grund. Die Erklärung ist einfach und doch nicht, denn es gibt keinen Grund außer Abwechslung, eine Herausforderung und einfach mal etwas anderes versuchen. Dennoch hat der Beitrag ein übergreifendes Thema und die Überschrift nimmt es wie immer vorweg. Es geht um das Super Nintendo Entertainment System, kurz SNES. Konkreter um einige meiner Erinnerungen an die im Jahr 1992 in Europa erschienene Videospielkonsole aus dem Hause Nintendo.

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Being Sad

Manchmal ist man traurig. Ich bin beim Verfassen dieser Worte traurig. Es ist nicht die Art Traurigkeit die unerwartet kommt. In meinem Fall habe ich die Traurigkeit unbewusst erwartet und wusste, dass der Zeitpunkt kommen wird. Ich hatte gehofft, dass der Zeitpunkt ein anderer, vermutlich ein späterer ist. Ich dachte es passiert anders, ich war der Meinung, dass ich es für mich vielleicht steuern könnte. Ich dachte ich habe die Kontrolle oder ich wollte die Kontrolle haben. Es kann sein, dass ich gehofft habe, dass es nicht passiert und ich mich nicht oder anders damit auseinandersetzen muss. Die Möglichkeit bestand, zumindest glaubte ich es. Es ist eine Art von Traurigkeit, die für mich neu ist. Es ist für mich eine merkwürdige körperlich schmerzhafte Traurigkeit. Das Gefühl verschwindet immer wieder mal, kommt aber auch immer zurück. Ich bin traurig und ich hatte am Anfang wenig bis keine Ahnung wie ich damit umgehen kann oder soll. Ich wurde davon überrascht, nicht von der Situation, aber dem Zeitpunkt. Ich hatte keine Kontrolle über beide Aspekte und ich hasse fehlende Kontrolle. Die Versuche mich abzulenken sind nur bedingt erfolgreich. Musik hilft, das Wetter auch. Irgendwas machen beschäftigt mich und auch Freunde, die einfach nur zuhören, sind da. Je mehr Zeit vergeht, desto erträglicher wird es, zumindest scheint es so oder ich rede es mir ein. Ich weiß es nicht.

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Rhythm Games

Manchmal vergisst man was man vermisst, bis man wieder in Kontakt damit kommt. Für mich waren dies bis vor Kurzem Videospiele des Genres Rhythm Games, welche ich rückblickend irgendwie unbewusst geliebt habe, dies aber irgendwie vergessen habe. Die letzten Jahre waren für mich aus videospieltechnischer Sicht ein bunter Mix unterschiedlicher Genres und Arten von Videospielen, aber an den letzten Titel mit Fokus auf Rhythmus und Musik kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Vor etwa zwei Wochen ist das Genre der Rhythm Games wieder in meinen Fokus gerückt und damit wurde auch eine Suche gestartet, um die nun bei mir vorhandene Lücke zu füllen. Was der Auslöser für das wiederaufflammende Interesse war? Etwa eine Stunde am grandiose Arcade-Automaten Groove Coaster vom japanischen Entwickler Taito.

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Xbox Game Pass Isn’t The Netflix Of Video Games

Im Sommer 2017, wenige Tage nach dem Start des Xbox Game Pass, veröffentlichte ich einen gleichnamigen Beitrag um den Abo-Dienst von Microsoft für Videospiele zusammenzufassen. Gleich im ersten Absatz folgte der Vergleich mit den Videoplattformen Netflix und Prime Video. Zwei Dienste, bei denen man für einen pauschalen monatlichen Betrag uneingeschränkten Zugriff auf einen Katalog von Filmen und Serien bekommt und diese je nach Zeit, Interesse und Motivation konsumieren kann. Der Xbox Game Pass scheint nach demselben Prinzip zu funktionieren, anstelle der Filme und Serien finden sich unterschiedliche Videospiele im Katalog, welche je nach Zeit, Interesse und Motivation gespielt werden können. Obwohl die Veröffentlichung des Beitrags noch nicht unverhältnismäßig lange in der Vergangenheit liegt, hat sich einiges verändert. Trotz allgemeiner anfänglicher Skepsis hat sich der Xbox Game Pass in weniger als zwei Jahren zu einem Erfolgsmodell entwickelt, Microsoft stärkte Anfang 2018 den Dienst mit der Ankündigung künftige selbstvertriebene Titel parallel zur Veröffentlichung auch im Xbox Game Pass zu veröffentlichen, der Katalog ist ebenso positiv hinsichtlich Umfang als auch Diversität gewachsen und meine damalige Beschreibung des Xbox Games Pass als Netflix für Videospiele fühlt sich mittlerweile irgendwie falsch an.

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It‘s All About Platformers

In den letzten Tagen habe ich darüber nachgedacht wie lange mich Videospiele bereits begleiten und ich kann die Zeitdauer nicht wirklich konkretisieren. An was ich mich aber gut erinnere, war der Tag, an dem mein Bruder und ich von unseren Eltern ein Nintendo Entertainment System bekommen haben. Ich vermute, dass wir monatelang darum gebettelt haben und irgendwann meine Eltern es schlichtweg nicht mehr hören konnten oder eher wollten. Es war das Nintendo Entertainment System Super Set bestehenden aus der Videospielkonsole, vier Controllern, dem Adapter damit vier Personen spielen können und einem Multimodul mit den Videospielen Super Mario Bros., Tetris und Nintendo World Cup. Ich war das glücklichste Kind überhaupt, bis ich realisierte, dass der Kauf von weiteren Videospielen eine Herausforderung gegenüber meinen Eltern war und wenige Monate später bei einem Freund das erste Mal in meinem Leben auf einem Super Nintendo Entertainment System das grandiose Super Mario World gespielt, ach erlebt habe. Es folgten eine langwierige sowie schwierige Phase, eine große Menge an Überzeugungsarbeit, viel Lernen für die Schule, um gute Noten zu erhalten und irgendwann sind, zumindest vermute ich es, am Ende meine Großeltern eingeknickt und ich war erneut das glücklichste Kind überhaupt.

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2019 Year In Preview

Und dann ist wieder ein Jahr vorbei und oftmals wird der Jahreswechsel genutzt, um auf das letzte Jahr zurückzuschauen. Etwas von dem ich bereits im letztjährigen Beitrag kein Fan war und es daher auch dieses Jahr in eher minimalistischer Form machen werden. Nicht falsch verstehen, 2018 war für mich in vielen Bereichen ein gutes Jahr. Persönlich habe ich mich in den letzten zwölf Monaten verändert wie in keinem der Jahre davor, rückblickend positiv verändert, auch wenn ich anfangs Probleme hatte es für mich zu verstehen. Natürlich gab es auch das andere Ende des Spektrums, jedoch haben für mich die positiven Aspekte gegenüber den Rückschlägen und Enttäuschungen überwogen.  

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