Game City 2012

Unter dem Claim „Gaming findet Stadt“ verwandelten sich Mitte Oktober die altehrwürdigen Hallen des Wiener Rathauses für drei Tage in das größte Wohnzimmer Spielzimmer der Nation. Seit der Premiere im Jahr 2007 hat sich die von der Stadt Wien initiierte Veranstaltung gemausert und bietet mittlerweile für alle Generationen einen guten Überblick über die in den nächsten Wochen erscheinenden Videospiele. Im Gegensatz zu anderen Messen bei freien Eintritt, dank dem Rathaus in einer sehr speziellen und besonderen Atmosphäre, wegen der geringeren Fläche kuscheliger als in anonymisierten Messehallen und nicht zuletzt aufgrund des Wiener Standortes mit einer gewissen österreichischen Gemütlichkeit. Es gab keine Weltpremieren, es fehlten marktschreierische Werbeartikelwerfer, man erlebte keine überdrüber durchdesigneten Bühnenshows, junge Frauen werden nicht halbnackt in absurd lächerliche Verkleidungen gesteckt und die Köpfe der Branche schotteten sich nicht in hermetisch abgeriegelten Bereichen ab. Die Game City unterscheidet sich deutlich von anderen Videospielmessen und das finde ich gut … sehr gut sogar.

Weitere Bilder gibt es im Flickr Album zur Game City 2012.