CyberLab 2010 – die wissenschaftlich-künstlerischspielerische LAN

Letzten Samstag ging es in die Landeshauptstadt von Niederösterreich zum CyberLab 2010. Das Festspielhaus in St. Pölten hat sich für etwa eine Woche mit der wissenschaftlich-künstlerischspielerische Untersuchung der Frage „Was ist der Mensch?“ im Spannungsfeld zwischen Mensch-Maschine-Computer beschäftigt und das Ende bildete eine zweitätige LAN-Party. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den in der Szene bekannten und früher auch sehr aktiven Jungs und Mädels von Generation Fun und genau dieser Teil des CyberLabs wurde auch von mir besucht.

Ich spare mir jetzt irgendwelche Rückblicke auf die LAN selbst, da ich als Gast die Sache sowieso eher schwer beurteilen kann. Technisch und organisatorisch gab es sicherlich keine Mängel, aber aufgrund der exquisiten Örtlichkeit gab es sicherlich die eine oder andere unübliche Regel für die Teilnehmer. Spannend finde ich eher den Faktor, dass eine solche Veranstaltung im Rahmen einer Kulturwoche stattgefunden hat. Meiner Meinung nach zeigt dies, die steigende Akzeptanz der ursprünglichen Jugendkultur der Videospiele in der Öffentlichkeit. Mehr zum CyberLab selbst gibt es auf auch der offiziellen Dokumentationseite.

Ich hab viele Bekannte aus vergangenen Tagen getroffen und auch das eine oder andere anregende Gespräch geführt. Viele Personen der alten Garde sind wie ich im Web 2.0 gelandet und stecken zum Beispiel hinter einer Fanseite zu Starcraft 2, machen mit der Kamera Salzburg unsicher oder beschäftigen sich mit dem Thema Hausbau und so. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir langsam aber sicher das Thema LAN-Party fremd wird und die Faszination von früher mittlerweile deutlich nachgelassen hat.