Happy Birthday Xbox LIVE!

Alles Gute zu deinem heutigen Geburtstag! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich dich duze, aber nach dem erfolgreich absolvierten achten Jahr in Österreich können wir die Höflichkeitsfloskeln bleiben lassen.

Erinnerst du dich noch an die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2003, als du deine ersten Schritte in Österreich absolviert hast? Damals hat dich Microsoft gemeinsam mit Jet2Web der Telekom Austria (heute A1) als Geburtshelfer im Rahmen einer Party, auf der bis in die Morgenstunden gefeiert wurde [sic!], zur Welt gebracht und bereits in deinen ersten Lebensminuten musstest du die Töne von DJ Tomekk und Louie Austen ertragen. Rückblickend ist es bemerkenswert, dass du dich trotz der zugefügten (musikalischen) Qualen so gut entwickelt hast, aber lassen wir das Thema Musik lieber bleiben.

Ich war leider bei deiner Geburt nicht dabei, da ich zum einen nicht eingeladen wurde, aber sowieso nicht kommen hätte können. Den Herbst 2003 verbrachte ich als Exilösterreicher in Bochum, um bei unseren deutschen Nachbarn im Bereich des elektronischen Sports mehr oder weniger erfolgreich Entwicklungshilfe zu leisten. Lass uns lieber nicht über Deutschland sprechen, denn dort gab es dich bereits seit 15. November 2002 und wir in Österreich konnten uns gleich an die Verspätung gewöhnen, denn es sollte nicht das letzte Mal sein.

Unsere erste Begegnung erwartete ich voller Vorfreude und kurz vor deiner Geburt konnte ich es kaum erwarten und habe mir um 60 Euro ein Starter Kit gekauft. Bis zu meiner Rückkehr im Dezember 2003 war es zwar praktisch nutzlos, aber wie sehr habe ich mich doch über das Headset, die Setup DVD, das gedruckte Handbuch sowie die hippen Texte aus der Werbeabteilung gefreut (umfassende Online-Arena, legendärer Ruf dank persönlicher ID, Gegner in Echtzeit via Xbox Communicator provozieren, Stimmverzerrfunktionen um wie Profi-Footballer oder Roboter zu klingen).

Lustigerweise freute ich mich über die Stimmverzerrfunktion am meisten, rückblickend schaudert es mir davon und ich bin froh, dass du mit wachsendem Alter diese kindische Art und Weise abgelegt hast. Unsere ersten gemeinsamen Schritte waren aber nicht wirklich einfach, denn obwohl im Starter Kit ein Abo für ein Jahr dabei war, wolltest du unbedingt eine Kreditkarte haben. Praktisch noch Kind, war die Kreditkarte ein sinnloser Luxusgegenstand für mich, aber irgendjemand hatte Mitleid und mir die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt. Project Gotham Racing 2 war mein erstes LIVE Spiel und ein paar Monate später war der Kauf von Counter-Strike als ehemaliger PC Gamer natürlich Pflicht (auch wenn ich wie am PC die meisten Zeit praktisch als leuchtende Zielscheibe verbrachte). PGR2 fesselte mich deutlich länger und obwohl es noch kein wirkliches Freundesystem gab, hatte ich dank Xbox Communicator etliche Stunden, Tage wenn nicht sogar Wochen Spaß mit einer Gruppe deutschsprachiger Mitfahrern (alle natürlich ohne Stimmverzerrfunktion). Nach zwölf unterhaltsamen Monaten hatte ich aber genug von dir, denn du wurdest langweilig. Obwohl du mir gegen Bezahlung eines kleinen Obolusses neue Strecken und Autos für mein Lieblingsspiel brachtest, habe ich unsere Freundschaft gekündigt. Das ging damals wie heute nur telefonisch, aber immerhin sprechen deine Mitarbeiter heute nicht mehr mit holländischem Akzent.

Im Gegensatz zu deinen (älteren) Geschwistern hattest du oft wenig Zeit dich zu entwickeln und so gab es für dich im zarten Alter von etwas mehr als zwei Jahren schon den nächsten Lebensabschnitt, der wohl am ehesten mit dem Eintritt in den Kindergarten zu vergleichen ist. Deine Eltern haben sich bisher stark an den anderen Kindern (zum Beispiel der Dreamcast von Sega) orientiert, aber ab November 2005 wurde alles anders. Du durftest dich in neuen weißen Kleidern frei entfalten und anstatt als Dienst in einzelnen Spielen zu funktionieren, wurdest du zu einem umspannenden Netz für alle Onlineaktivitäten. Obwohl du dich seit unserer ersten Trennung gewandelt hast, vertraute ich den neuen hippen Werbetexten nicht und war vorsichtig. Meine zweiten zaghaften Versuche gab es im März 2006, als du mir ein Versöhnungsangebot in Form einer kostenlosen einmonatigen Goldmitgliedschaft machtest. Getreu dem Motto “Die erste Dröhnung ist gratis, jede weitere kostet!” wolltest du, dass wir wieder gemeinsame Wege gehen. Mir warst du aber egal und ich verbannte dich wieder aus meinem Videospieleleben indem ich einfach das Netzwerkkabel zog.

Deine Taktik hat aber funktioniert, denn du hast bei unserer zweiten Begegnung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Fast drei Jahre nach unserem ersten Mal hat mich die Sehnsucht eingeholt und ich bin schon fast reumütig zu dir zurückgekommen und habe es seither nicht bereut. Du hast dich seit damals weiterentwickelt und lässt mich jetzt auch mit mehr als einer Person sprechen, notierst akribisch meinen Spielfortschritt in den unzähligen gemeinsam gespielten Spielen und unterhältst mich mit Spielfilmen sowie kurzweiligen Videos. Zwar hattest du auch das eine oder andere Mal Schluckauf (erinnerst du dich noch an deine schlechten Tagen zum Jahreswechsel 2007/2008), aber ansonsten hast du trotz deiner mittlerweile vielen anderen Freunde (auch wenn du es mir nicht genau verraten willst, sind es wohl fast 30 Millionen) ein erstaunlich gutes Immunsystem.

Auch wenn ich für unsere Freundschaft zahlen muss, fühle ich mich nicht ausgenutzt von dir und hatte ich in den letzten fünf gemeinsamen Jahre viel Spaß und wollte mich auch für die vielen spannende Stunden sowie durch dich neu gefundenen Freunde bedanken! Da ich Angst habe, dass dein acht Geburtstag aufgrund der vielen anderen Feierlichkeiten in den nächsten Monaten untergeht (Kinect erlebt in einer Wochen den ersten Geburtstag und die Xbox feiert gemeinsam mit Halo am 15. November den 10. Geburtstag), möchte ich dir etwas schenken. Wenn ich dem Geburtstagsmotto deiner Eltern folgen würde, dann wären das wohl acht Pfund Schokolinsen. Kinder im schulpflichtigen Alter sollen jedoch nicht so viele Süßigkeiten essen und daher habe ich zu dir passend die grünen als auch orangen M&M’s aus acht Pfund heraussortiert.

Happy Birthday Xbox LIVE! Happy Birthday Xbox LIVE! Happy Birthday Xbox LIVE!

Viel Spaß an deinem Ehrentag und hoffentlich erleben wir noch viele gemeinsame Jahre. Wenn du so weiter machst wie bisher, steht dir eine strahlende Zukunft bevor!

25 Years Ubisoft Shirt

Letztens ging es zur 25 Jahre Geburtstagsfeier von Ubisoft und wie bereits berichtet, gab es beim Nachhausegehen aufmerksamer Weise einen Goodie Bag. Neben der 28 cm Rabbidfigur fand sich auch das obligatorische Oberkörper-Kleidungsstück in der (Just Dance 3) Stofftasche, welches aber nicht den üblichen Regeln des Merchandising 1×1 folgt.

25 Years Ubisoft Shirt 25 Years Ubisoft Shirt 25 Years Ubisoft Shirt

Grundlegend ist es ein klassisch weißes Kurzam-Shirt mit simplen “I ♥”-Aufdruck. In der geschwungenen Kartonhülle sind des Weiteren drei Stoffsticker beigelegt, mit den aktuell für Ubisoft relevantesten Franchises (Just Dance 3, Assassin’s Creed Revalations, Rayman Origins). Dadurch können selbst modisch höchst unbegabte Personen wie ich in einfacher Do-It-Yourself Manier ein individualisiertes Kleidungsstück erstellen und damit die eigenen Videospielvorlieben öffentlich zu Schau stellen. Bonus:  Die Glücksgefühle etwas (selbst) erschaffen zu haben ;-).

Von der Idee her mal anderes und wenn die Stoffsticker langsam nicht mehr die gewünschte Kohäsion bieten, ist mittels Edding 500 ein finales Customizing uneingeschränkt möglich. Ein weiteres Bonusbild und alle weitere Bilder der Kleidungskategorie sind mit zusätzlichen Pixeln in den Picasa-Webalben zu finden.

25 Years Ubisoft

Zum 25-jährigen Jubiläum von Ubisoft hat die österreichische Niederlassung in Form des Ubi-Dreamteam Verena sowie Eugen nach Wien geladen und durch eine glückliche Fügung, habe ich es Donnerstag vor einer Woche auch in die Heumühle in den vierten Wiener Gemeindebezirk geschafft. Parallel zum langjährigen Bestehen wurde die baldige Veröffentlichung des neuen Tim & Struppi Videospiels (Kaufbar bei Amazon!*) gefeiert und die gesamte Mannschaft vor Ort hat sich kleidungstechnisch zur Vorlage am 30er Jahre Motto orientiert.

Die Location war nett als auch passend mit Comic-Seiten dekoriert, aber überraschend war die Auswahl der kulinarischen Verpflegung. Geographisch zur Herkunft der Comicserie gab es unter anderem belgisches Bier und auch die Speisekarte bot für Belgien-Neulinge eine gewisse spannende (aber sehr leckere) Herausforderung (Stichworte: flämische Rinderroulade “Loos Vinken”, Preisop, belgische Pommes Frittes & Mayonnaise, Rinderbackerl bourguignon mit flämischen Spätzle, Schokomousse von der belgischen Schokolade, Creme brülée, belgische Pralinen).

Spieletechnisch gab es vor Ort neben dem bereits erwähnten Tintin Game (feat. Einhörner) auch das restliche Ubisoft Line-Up in Form von Assassin’s Creed Revelations, Rayman Origins und Just Dance 3 anseh- sowie anspielbar. Etwas elektronische Musikuntermalung hier, eine merkwürdig liebenswerte und spaßige Karikaturistin dort (Ist mein Doppelkinn wirklich wieder so auffällig?!) und natürlich die allseits beliebten Sudereien alternder Branchenveteranen ;-).

25 Years Ubisoft 25 Years Ubisoft 25 Years Ubisoft
25 Years Ubisoft 25 Years Ubisoft 25 Years Ubisoft

Weitere Fotos finden sich (wie fast immer) in den Picasa-Webalben und ein ganz großes Lob geht an das österreichische Ubi-Dreamteam für eine sehr angenehmen, unterhaltsamen und anregende Abend zwischen alten Bekannten, neuen Gesichtern und auch spannenden Gesprächen bei exzellenter Verpflegung. Die Veranstaltung war mehr als gelungen und auch ein großes Danke für den Goodie-Bag, den jeder Gast erhalten hat, obwohl ja eigentlich der Gastgeber Geburtstag hat. Ich ziehe meinen imaginären Hut und verbleibe mit: Happy Birthday Ubisoft und wir sehen uns spätestens zum 50er!

Rise of Nightmares

Ich bin kein blutiger Anfänger, spiele Videospiele schon seit mehreren Jahren und bin mit dem Medium groß geworden. Die andere Seite der Industrie durfte ich einige Zeit am eigene Leibe erleben und habe dadurch ein komplett anderen und zum Teil erschreckend ehrlichen Einblick hinter die Kulissen von Videospielen erhalten. Trotz all dem und mehr als verdächtigen Hinweisen im Vermarktungskonzept (Keep it Gangsta Trailer / Torture Porn Light Trailer), hat mich ein kleiner Hype rund um Rise of Nightmares erwischt und ich wurde enttäuscht, begeistert, gelangweilt und bin nun unschlüssig.

Rise of Nightmares soll ein Kinect Spiel für die erwachsene Core Gamer Zielgruppe sein und fällt laut Sega in das Genre der Survival Horror Spiele. Es weckt Erinnerungen an das “House of the Dead”-Franchise und funktioniert auch ähnlich, nur anstatt der Lightgun wird dank Kinect der eigene Körper zum Eingabegerät. Inhaltlich findet man sich nach einer kurzen Intro- / Pretutorial-Sequenz in einem osteuropäischen Zugabteil und darf sich sogleich die Kritik seiner Frau gegen den Kopf werfen lassen. Diese ist aufgrund des Alkoholproblems des Alter Egos etwas stinkig und verschwindet um laut Horrorfilm-Klischee #42 entführt zu werden. Der Zug entgleist (Klischee #31), die gerade eben eingeführten Charaktere überleben (Klischee #69) und man tritt gemeinsam einen kurzen Fußmarsch durch einen verfluchten Wald an (Klischee #56). Wenige Minuten später treffen alle auf einem Friedhof zusammen (Klischee #87), man startet die Suche nach seiner verschwunden / entführten Frau in den örtlichen Katakomben (Klischee #13) und darf sich fortan mit einer Armee an Untoten im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen (Klischee #03). Gesteuert wird mittels Kinect und ein Schritt nach vorne oder zurück bewegt sein Alter Ego entsprechend. Richtungswechsel werden durch Schulterdrehungen vollführt und der Einsatz der Nahkampfwaffen erinnert an (Fruit-)Ninja oder Kung-Fu Kämpfer.

Die Stärke des Spiel ist die Steuerung, die deutlich besser funktioniert als man es erwarten würde, aber gleichzeitig auch irgendwie eine Schwäche darstellt. Anfangs etwas ungewohnt merkwürdig, gewöhnt man sich nach einiger Spielzeit an die Eigenheiten und kann dann fast torkelfrei durch die Gegend navigieren (Erinnert sich noch jemand an das bereits erwähnte Alkoholproblem?). Anfangs torkelt man noch etwas mehr durch die Gänge, was aber im Laufe des Spiels stetig weniger wird, wenn man sich voll auf das Steuerungsmodell und Kinect eingelässt. Sehr lobenswert ist der kreative Einsatz der Möglichkeiten von Kinect und die Integration dieser ins Spiel. Mal schwimmt man durch eine Sumpf und streift sich danach die Blutegel von den Armen, greift ins Klo, wühlt in den Eingeweiden eines offenen Corpus, hält sich die Ohren zu um nicht von verrückten Opernsänger-Zombienen in den Wahnsinn getrieben zu werden oder steht Bewegunglos herum um seine Position nicht durch Bewegungsgeräusche zu verraten. Alles relativ simpel, bringt aber eine gewissen Abwechslung zu den obligatorischen Quicktime-Events (Ducken, Springen, Ausfallschritt) und der (realistisch betrachtet) stark repetitiven Spielmechanik: Gehen, Waffe aufheben, Zombies metzeln, verschlossene Tür finden, Schalter / Schlüssel in der näheren Umgebung finden, Tür eintreten, Zombies metzeln, Waffe aufheben, …

Obwohl Rise of Nightmares eine der wohl besten Steuerungen für Kinect bietet, haben die Kollegen vom japanischen Entwickler etwas geschummelt, da die Erkennungsrate der Gesten (freundlich formuliert) mehr als tolerant ist. Dieser Aspekt ist zwar für 99% aller Spieler irrelevant, aber die durch das Heben des rechten Arms integrierte Autonavigation ist praktisch eine Art Eingeständnis an die Probleme, die eine freie Kinect-Integration mit sich bringen kann. Das wohl größte Manko ist aber die technische Limitierung der Hardware in Verbindung mit dem Genre. Survival Horror Games entfalten ihre volle Wirkung bei Dunkelheit, jedoch die schwarze Klavierlackleiste vor oder auf dem Flachbildschirm freut sich über helle und gut beleuchtete Räume. Das bedeutet nicht, dass ein Spielen in dunkler Umgebungen unmöglich ist, aber die Erkennungsrate sinkt deutlich und man betätigt nach ein paar frustrierenden Spielerlebnissen gerne den Lichtschalter. Meiner persönlichen Meinung nach ist es aber gar nicht so schlimm, denn Rise of Nightmares ist weniger ein Vertreter des Survival Horrers als des soeben von mir erfundenen Horror Comedy Torture Porn Light Genres.

Auch wenn auf der Spielpackung mit “Immerse yourself in a gripping horror story!” geworben wird (Da kommen Erinnerungen an die blumigen Sprüche auf NES / SNES Verpackungen hoch.), habe ich bis zum vierten Akt praktisch nur einen Schreckmoment erlebt. Die Charaktere sind eindimensional und der Storywriter hat irgendwie zu stark in den Hitlisten der Horrerfilm-Klischees gestöbert und damit viel Potential vertan. Der Grund warum Survival Horror funktioniert ist die Geschichte und die emotionale Bindung an die Hauptfigur. Man möchte wissen wie es weitergeht und welches Ende die Geschichte nimmt. Bei Rise of Nightmares war mir persönlich die Geschichte relativ egal, denn die Beseitigung der Untoten bereitet (anfänglich) viel mehr Spaß. Dies fällt jedoch eher in die Torture Porn Light Sparte und wird ähnlich wie bei Filmen des Genres schnell langweilig. So kommt es auch, dass ich den Titel nicht beendet habe und nur bis zum vierten von zehn Akten vorgedrungen bin, da irgendwie die Motivation nachgelassen hat (und wohl erst ein paar Wochen ins Land ziehen müssen, bevor ich erneut Lust auf die Zombiejagd habe).

Viele Ansätzen sind gut und auch Segas Versuch die schwierige Sparte von Bewegungsspielen mit erwachsenen Inhalten zu versorgen ist mehr als lobenswert. Die Fehler in der inhaltlichen Umsetzung, sowie die technischen Limitierungen der Technolgie sorgen für einen fahlen Beigeschmack. Rise of Nightmares ist kein schlechtes Spiel, aber leider auch nicht der Referenztitel, der es bei voll ausgeschöpften Potential hätte werden können. Fans von Splatterfilmen und -spielen kommen auf Ihre Kosten und in dosierter Menge wirken sich das repetitive Gameplay und der vorhersehbare Plot weniger dramatisch auf die Motivation aus. Rise of Nightmares ist seit Mitte September erhältlich und erwachsene Spieler mit einer Kinect Sensorleiste im Haushalt können um günstige 35 Euro (bei Amazon)* zuschlagen.

Gespielt wurde eine von Sega zur Verfügung gestellt Version auf der Xbox 360. Da es sich um einen “Requires Kinect Sensor” Titel handelt, ist die schwarze Sensorleiste zwingend erforderlich und aufgrund des hohen Blutfaktors sowie der erhöhten Frequenz an Schimpfwörter (F**k) ist Rise of Nightmares das erste Kinect Spiel mit einem PEGI 18+ Rating.

Sonic 20th Anniversary Messenger Bag

Nach dreimonatiger Pause und fast pünktlich zum einjährigen Jubiläum gibt es wieder Nachschub in der Kategorie “Geek Clothes“. Mit dem Messenger Bag zum zwanzigsten Geburtstag von Sonic haben die Jungs von Sega meine neue Lieblingstasche geschaffen. Der anfängliche PVC Geruch ist mittlerweile verschwunden und die äußerst positive Resonanz von Freunden und Unbekannten auf offener Straße (Hey! Wo hast du die Tasche her? Verkaufst du die?) war für mich sehr überraschend.

Sonic 20th Anniversary Messenger Bag Sonic 20th Anniversary Messenger Bag Sonic 20th Anniversary Messenger Bag
weiter Bilder: Picasa-Webalben

Das Design ist eher klassisch und die Funktionalität simpel. Keine versteckten Fächer, keine Ausbuchtungen für MP3 Player oder Smartphone, kein dezidierter Slot für Stifte oder dergleichen und damit quasi schon fast wieder Retro. Dafür ist der Boden verstärkt, die seitlichen Flächen sind oben (als Regenschutz) leicht nach innen verlängert, die am Körper anliegende Seite verstärkt sowie gepolstert, die Polsterung am Schultergurt angenehm und das doppelt ausgeführte Kunststoff-Steckschloss sorgt für einen sicheren Verschluss.

Betreffend Motiv gibt es (als kleiner Sonic Fanboy) keine Beschwerden und das markante Konterfei des Igels sorgt bei fast allen Bevölkerungsschichten unter 30 für einen erstaunlichen hohen Wiedererkennungswert. Der Sega Aufdruck an der Schultergurtpolsterung sowie auf einer Seite der Schultergurtbefestigung sind natürlich dank der klassischen (und mittlerweile wieder hippen) Marke absolut in Ordnung. Zum Glück erscheint demnächst noch ein (so wie es derzeit aussieht verdammt gutes) Sonic Spiel und damit steigen auch die Chance auf ein nettes T-Shirt oder einen Hoodie ;-).

Update: Der Messenger Bag ist leider nicht im Handel erhältlich und kann entweder bei einem Sega Gewinnspiel oder auf diversen Veranstaltungen gewonnen werden.