<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>gelurzt.at &#187; blog</title>
	<atom:link href="http://gelurzt.at/category/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://gelurzt.at</link>
	<description>just gaming, nothing else</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Jan 2012 19:47:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Nokia Lumia 800</title>
		<link>http://gelurzt.at/2012/01/29/nokia-lumia-800/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2012/01/29/nokia-lumia-800/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2877</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Sonntagvormittag und obwohl die Nacht verhältnismäßig kurz war und ich bereits kurz vor sieben das warme Bett verlassen habe, fühle ich mich ausgeschlafen. Vor mir blinkt der Cursor auf einer fast leeren Seite eines Google Dokuments, in meinem Kopf schwirren Gedanken zum zu verfassenden Nokia Lumia 800 Review umher und gleichzeitig bildet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntagvormittag und obwohl die Nacht verhältnismäßig kurz war und ich bereits kurz vor sieben das warme Bett verlassen habe, fühle ich mich ausgeschlafen. Vor mir blinkt der Cursor auf einer fast leeren Seite eines Google Dokuments, in meinem Kopf schwirren Gedanken zum zu verfassenden Nokia Lumia 800 Review umher und gleichzeitig bildet sich ein möglicher Weg das Problem dieses Mal anders zu lösen. Vor knapp einem Jahr versuchte ich mich an Texten über das <a title="Und dann war da noch … das Nokia E7" href="http://gelurzt.at/2011/04/01/und-dann-war-da-noch-das-nokia-e7/">Nokia E7</a> und auch wenn ich rückblickend nicht ganz zufrieden mit der damaligen Textqualität war, war es grundlegend in Ordnung.</p>
<p>So wie sich die Technik stetig weiterentwickelt, so entwickelt und entfaltet man sich auch persönlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt taucht vermutlich die gefürchtete Buchstabenkombination WTF auf. Zum einen habe ich irgendwann letztes Jahr die Fokussierung der Textbeiträge wieder in Richtung Videospiele gedreht und auch möchte ich nicht den Faktenreview Nummer 710 über das erste Nokia Windows Phone abliefern. Um trotz der kürzlich vorgenommenen Fokussierung eine Relevanzausrede für diesen Text zu haben, verweise ich einfach auf die Xbox LIVE Integration und hoffe, dass die ersten beiden Sätze des Absatzes bereits aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden sind. Ist es wirklich wichtig, dass das Lumia 800 einen gewölbten 3,7 AMOLED-ClearBlack-Touchscreen aus Glas hat? Wie relevant ist der 1,4 Ghz starke Single-Core-Prozessor oder die Tatsache, dass nur 512 MB Arbeitsspeicher im Gerät werkeln? Stellt die fehlende Speicherplatzerweiterungsmöglichkeit aufgrund der 16 GB integrierten Speicher ein Problem dar? Wie vergleichbar ist der Akkuladewert von 1450mah im Bezug auf andere Geräte?</p>
<p>All diese Fragen werden nachfolgend nicht beantwortet, weil es realistisch betrachtet egal ist. Mit meinem Umstieg auf das MacBook Pro habe ich die wirren Zahlenspielchen aufgegeben, denn die Relevanz steckt im Workflow. Funktioniert das Gerät für mich und meine Anforderungen oder verbringe ich tagein tagaus damit mich zu ärgern. Meine Grundsituation ist ein Notebook aus dem Apple Universum und auch meine Musik und Bilder werden mit Anwendungen des gleichen Unternehmens verwaltet. Der restliche Teil liegt primär bei Google, die soziale Komponente bei Facebook sowie Twitter und gespielt wir im Hause Microsoft via Xbox LIVE. Das Lumia 800 tritt gegen ein HTC Legend mit CynogenMod an und um während der beiden Testwochen eine annähernd realistische Benutzererfahrung zu erhalten, wurde dieses einfach in einer Schublade verstaut und ich war einzig und allein auf das Nokia Gerät angewiesen. Vorab sei schon mal gesagt, dass das Gerät unheimlich schnell ist, mich aber positiverweise dazu bringt mein persönliches Tempo runterzudrehen. <a href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/161152331541512192">Meine Versuche</a> das Gerät behalten zu dürfen waren bisher zwar stümperhaft, aber immerhin lautet meine mobile Gretchenfrage zukünftig nicht mehr iPhone oder Android Gerät sondern iPhone oder Nokia Windows Phone.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2878" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2879" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2880" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Hardware</strong><br />
Würde man die bisherigen drei Absätze auf toten Bäumen abbilden, dann hätte man gerade eine A4 Seite gelesen um überhaupt zum ersten der vier Hauptpunkte zu kommen. Die Technik versteckt sich in einem aus einem Stück gefertigten geschwungenen Kunststoffgehäuse, welches sich am oberen sowie unteren Ende in der Dicke leicht verjüngt um optisch dünner zu wirken. Einzig an der Oberseite findet man zwei Klappen, hinter denen sich die Micro-USB Buchse sowie der Micro-SIM Slot verstecken. Auf der Rückseite findet man noch eine nicht überragende aber ausreichende Kamera inklusive LED Blitz, welcher meiner Meinung nach um etwa 0,1 mm zu tief versenkt ist und somit die Aussparung leider fühlbar wird. Rechtsbündig gibt es noch die Ein/Aus-Taste, eine Kamerataste sowie zwei gemeinsame Lautstärkeregeltasten in Form einer Wipptaste. Im Gegensatz zum Polycarbonatgehäuse sind diese metallisch glänzend, wodurch die eher matte Oberfläche des Gerätes etwas gestört wird. Warum hier nicht das Gehäusematerial verwendet wurde bleibt ein Rätsel, aber es handelt sich hier um Whinen auf einem hohem Level. Trotz Kunststoff fühlt sich das Gerät wertig an und liegt durch die runden Seitenflächen gut in der Hand. Die Position der Ein/Aus-Taste ist angenehm mit dem linken Zeigefinger oder rechtem Daumen erreichbar und auch der Druckpunkt gibt ausreichend mechanisches Feedback.</p>
<p>Das Display ist anfangs täuschend, denn aufgrund des kräftigen Schwarz ist praktisch kein Übergang zwischen Display und Gerät sichtbar. Sowohl Startbildschirm und Anwendungsliste nutzen in der Standardeinstellung einen schwarzen Hintergrund, wodurch die tatsächliche Größe des Displays geschickt versteckt wird. Grundlegend natürlich egal, aber ich finde diese optische Täuschung durchaus hübsch und auch irgendwie angenehm. Im leicht bauchigen Mittelteil versteckt sich der fix eingebaute Akku, der eigentlich der große Kritikpunkt werden sollte, aber seit dem kürzlich erschienen Software Update keiner mehr ist. Die Stormversorgung reicht ohne Probleme für einen Tag und durch Softwaretricks wie dem Stromsparmodus sollte bei normaler Nutzung auch die zwei Tage Marke möglich sein.</p>
<p><strong>Software</strong><br />
Jetzt wird es irgendwie schwer, denn mit der Aufgabe von Symbian und MeeGo wechselt Nokia ins Lager der (fast) reinen Hardwarehersteller und überlässt den primären Teil der Weiterentwicklung der Plattform Microsoft. Aber sei es wie es ist, denn es geht ja schließlich darum einen Überblick über das Gerät zu bekommen und mittlerweile nimmt das Betriebsystem und die Apps den wohl wichtigsten Stellenwert eines Smartphones ein. Die Windows Phone Plattform ist schlicht sowie aufgeräumt und das Adjektiv schnell ist eher eine Untertreibung. Das für mich wichtigste an einem Mobiltelefon ist einfach die Geschwindigkeit des Gerätes. Es geht hierbei weniger um den Takt des Prozessor, sondern einfach das Feedback sowie Look &amp; Feel. Es ruckelt nichts, es zuckelt nichts, auf Eingaben wird quasi sofort reagiert und während der zwei Wochen hatte ich nie das Gefühl schneller als das Lumia 800 zu sein. Das liest sich jetzt vielleicht merkwürdig, aber diese Geschwindigkeit ist in meinen Augen wirklich unheimlich wichtig und wenn man einen Blick in das High-End Android Lager wirft, stellt man fest, wie schwer es anscheinend ist eine flüssige Benutzeroberfläche zu bekommen.</p>
<p>Die zweite Raffinesse (die auch in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kQjGe53zw6w">diesem Video</a> mehr als aggressiv benutzt wird) ist die Integration vieler Komponenten direkt ins Betriebssystem. Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter sind tief verankert und neben der Anreicherung der Kontaktdaten ist es möglich (ohne zusätzlich installierte Apps) die Status Updates seiner Telefonkontakte zusammengefasst zu sehen. Ähnliches gilt für das Ich-Tile (quasi eine App für sein digitales Ich), durch das die Aktualisierung seines sozialen Status oder das Einchecken an Orten direkt aus dem Betriebsystem möglich ist. Gleichzeitig sammelt Windows Phone sämtliche Benachrichtigungen (neue Kommentare, Likes, Retweets, Twitter Replies …) und fasst diese in einer schlichten Liste zusammen. Nützlich ist auch Microsofts Siri namens Tell Me, was zum einen rudimentäre Sprachbefehle (“Ruf Michi Müller am Handy an” oder “Ich möchte an Maria Meier eine SMS schreiben”) unterstützt und auch eine akzeptable individuelle Spracherkenung auf den Microsoft Servern bei aktiver Datenverbindung bietet.</p>
<p>Die grundlegende Idee hinter der Bedienoberfläche unterscheidet sich massiv gegenüber den beiden anderen relevanten Systemen (man scrollt in die Anwendung nach links und rechts um die einzelnen Programmfunktionen zu nutzen), funktioniert aber innerhalb kurzer Zeit ohne Probleme und ist erfrischend anders. Anders als man es vielleicht von Microsoft erwarten würde, sind für die wichtigsten Dienste (Windows Live &amp; Hotmail &amp; Xbox LIVE, Exchange &amp; Office 365, Facebook, Twitter, Nokia Mail, Yahoo! Mail, Google Mai &amp; Google Kontakte &amp; Google Kalender sowie LinkedIn) vordefinierte Profile vorhanden. Dadurch war das Anzapfen bestehender Datenquellen (in meinem Fall Xbox LIVE, Twitter, Facebook, Google Mail, Google Kontakte, Google Kalender) keine wirkliche Herausforderung und auch die automatische Profilverknüpfung zwischen Kontakten, Facebook Freunden und Twitter Follower war erstaunlich akkurat. Unangenehmer ist vermutlich der Umstieg für Freunde von ActiveSync, da bisher die Synchronisation der Daten (ausgenommen Media Daten) zwingend über die Cloud erfolgen muss (via Hotmail, Google Kontakte oder Exchange).</p>
<p>Bei den vorhandenen Anwendungen wurde der Apple Ansatz gewählt und anstatt eines ausufernden Funktionsumfangs erhält man eine reduzierte aber einfach zu nutzende und funktionierende Funktionalität. Spannender wird es beim Angebot im Marketplace, denn hier ist die Anzahl und Qualität leider noch deutlich geringer als beim AppStore aus dem Hause Apple oder dem Android Marketplace. Microsoft schafft es zwar dank der Erfahrung im Konsolengeschäft stetig (quasi wöchentlich) qualitativ gute Spiele zu veröffentlichen, aber bei den normalen Anwendungen befindet man sich noch in den Kinderschuhen (mir fehlt zum Beispiel eine Dropbox oder Skype App). Obwohl ich mich eher als Intensivnutzer einstufe, ist es erstaunlich wie wenig Anwendungen ich tatsächlich auf seinem Smartphone nutze. Ein Blick in die Anwendungsliste zeigt neben den mitgelieferten und kostenlos verfügbaren Microsoft Apps eigentlich nur eBay, Facebook, GReadr (als Google Reader Client), IMdb, SoundHound, Spritpreis, Stoppuhr, Twitter und YouTube (wobei hier quasi nur der mobilen Internet Explorer geöffnet und die mobile YouTube Seite ansteuert wird). Eigentlich erschreckend, denn meine Hauptnutzung beschränkt sich tatsächlich auf das mobile Surfen (obwohl sich der Browser Internet Explorer nennt funktioniert dieser überraschend gut und auch schnell), soziale Netzwerke prüfen sowie E-Mails abrufen und schreiben. Zwischendurch vielleicht mal ein kurzes Spiel, aber die von den Medien oft propagierte App-Explosion ist an mir relativ spurlos vorbeigezogen. Die Facebook und Twitter App sind zwar eher veraltet und bekommen auf der Windows Phone Plattform nicht die gleiche Liebe wie unter Android oder iOS, aber aufgrund der Integration ins Betriebssystem finde ich diesen Umstand zwar nicht positiv aber erträglich.</p>
<p>Bei einer Sache versagt Microsoft für mich jedoch komplett: Bing! Ich bin tolerant und auch zu gewissen Kompromissen auf mobilen Plattformen bereit, aber die Integration von Bing ist leider grausam. Die Suche ist ja noch nutzbar, aber sobald man (in Österreich) den Kartendienst Bing Maps nutzt, ist man hoffnungslos verlorenen. Fast 18 Monate hat es unter Android gedauert, bis ich endgültig jegliche Vorbereitungen für Freizeitaktivitäten aufgegeben habe. Kein Erkunden der Gegend via Kartendienst, kein Ausdrucken des Fahrplans und auch keine möglichen Lokale für das leibliche Wohl suchen oder prüfen. Die Qualität liegt nicht im Kartenmaterial, sondern in den verknüpften Daten. Google Maps liefert mir zum Beispiel bei Restaurants neben der genauen Position auch Bewertungen, Fotos, Empfehlungen und die Telefonnummer um vorab dort anzurufen. Bing Maps liefert im Regefall gar nichts. Ehrlich, gar nichts &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2881" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2882" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2883" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Nokia</strong><br />
Software sells Hardware und Nokia hat sich glücklicherweise entschieden nicht ganz ohne Bedingungen zur Windows Phone Plattform zu wechseln. Die Hardwareanforderungen von Microsoft sind (zum Glück) relativ streng, was aber auch zu einem Verlust der Individualität führt. Die Geräte sind quasi oft nur durch die Rückseite zu unterscheiden und auch wenn die Nokia Hardware qualitativ den anderen Herstellern überlegen ist, so ist dies ein vermutlich nicht ausreichendes Alleinstellungsmerkmal. Die Finnen lösen dieses Problem und liefern auf allen Geräten Anwendungen mit, die in meinen Augen eine massive Bereicherung im Bezug auf den Funktionsumfang sind: Nokia Karten und Nokia Navigation. Nokia kaufte 2007 den Kartenanbieter Navteq und hat seither stetig an mobilen Kartenanwendungen gearbeitet und das Resultat ist mehr als überzeugend.</p>
<p>Nokia Karten hat für mich die grausame Bing Maps App vollständig ersetzt und Nokia verknüpft die Kartendaten ähnlich wie Google Maps mit den unterschiedlichsten Datenquellen. Es gibt eine Umkreissuche nach beliebten und positiv bewerteten Hotspots, Rezensionen, Fotos, Kontaktdaten und auch die Möglichkeit direkt via Nokia Navigation den kürzesten Weg zu suchen.  Nokia Navigation ist eine weltweit funktionierende GPS Turn-by-Turn Navigationslösung, die dank herunterladbarer Karten auch im Ausland ohne aktive Datenverbindung genutzt werden kann. Als Kartenmaterial wird der eigene (zugekaufte) Kartendienst genutzt und als Kartenmartial steht steht praktisch die ganze Welt zur Verfügung. Auch wenn ich eher Purist bin und versuche soweit wie möglich mit den mitgelieferten Anwendungen zu arbeiten, hat die Nokia Karten App dafür gesorgt, dass ich die Testphase aufgrund des in Österreich unbenutzbaren Bing Maps Dienstes nicht vorzeitig beendet habe. So blöd es sich anhören mag, aber Nokia wertet die Windows Phone Plattform mit diesen beiden Anwendungen massiv auf und diese Apps sind auch nur auf Nokia Geräten verfügbar. Das klingt jetzt vielleicht nach einer dicken Schleimspur in Richtung der Marketingabteilung von Nokia, aber es ist leider oder zum Glück für Nokia eine Tatsache. Auch wenn Nokia im Gegensatz zu anderen Herstellern das Freigeben der Internetverbindung (Tethering) derzeit nicht unterstützt, so gibt es für mich bei der Wahl eines Windows Phone Smartphones keine Frage des Herstellers mehr, sondern nur noch eine Entscheidung in der Nokia Produktpalette.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Und auch wenn ich mir vorgenommen habe eher persönlich als sachlich an die Thematik ranzugehen, bin ich doch teilweise wieder in das alte Verhaltensmuster gefallen. Jedoch sind die für mich wichtigen Themen (Anbindung an meine bestehenden Datenquellen, hohe Qualität der Nokia Apps, super schnelles Betriebssystem und die geschickte tiefe Integration von sozialen Netzwerken) weitestgehen abgedeckt. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich wurde auch mehr als positiv überrascht (unter anderem vom Windows Phone Connector unter Mac OS X, der was man so liest um Welten besser sein soll als die Zune Software für Windows Benutzer). Gemeinsam bieten Microsoft und Nokia eine Plattform die neben der enormen Geschwindigkeit einfach funktioniert und gleichzeit Spaß macht. Qualitativ liegen die beiden Konzerne weit vor Android und bieten in den meisten Bereichen eine sinnvolle sowie funktionierende Alternative zum Ecosystem aus dem Hause Apple. Meine persönliche mobile Gretchenfrage hat sich nach derzeitigem Stand erledigt und mein nächstes Smartphone wird wohl ein Nokia Windows Phone.</p>
<p>Bleibt zum Schluss nur noch die Fragen warum trotz der hohen Geschwindigkeit mein persönliches Tempo reduziert wurde und wie so etwas positiv sein kann. Die meisten Dienste sind mittlerweile Pushfähig und Benachrichtungen sind oft nur noch eine Fragen von Sekunden anstatt von Minuten oder Stunden. Mein HTC Legend besitzt im Gegensatz zum Lumia 800 eine Status-LED, welche bei Neuigkeiten munter vor sich herblinkt und mich quasi zwingt nachzusehen. Einen Fingertapser später ist die betroffene Anwendung geöffnet und das Gerät kann kurze Zeit später wieder seinen Platz am Schreibtisch einnehmen. Das Lumia 800 hat aufgrund der fehlenden Status-LED und des dafür im Betriebsystem integrierten Benachrichtigungssystems (dem Ich-Tile) etwas Geschwindigkeit in meinem virtuellen sozialen Leben entfernt und ab und zu ist es wohl auch ganz gut sozial abzuschalten =).</p>
<p><em>Damit endet mein Ausflug in die mangofarbige Welt der Windows Phone Plattform und dem zukünftigen Spielplatz von Nokia. Vielen Dank an Nokia Österreich für die Teststellung und für das Abnehmen der Android oder (Nokia) Windows Phone Gretchenfrage. Das Nokia Lumia 800 ist bei quasi allen Netzanbietern in Österreich sowie im freien Handel um etwa 400 Euro erhältlich. Mehr Blogger Reviews zum Gerät findet man unter anderem bei <a href="http://www.fabianpimminger.com/gadgets/nokia-lumia-800-nokias-erstes-windows-phone-im-test/">Fabian Pimminger</a>, <a href="http://www.mitmilch.at/pixi/archives/4626">Pixi mit Milch</a>, <a href="http://www.thoughtsfromhell.net/category/windows-phone/">Thoughts from Hell</a> oder <a href="http://www.windowsblog.at/post/2012/01/13/Testbericht-Nokia-Lumia-800.aspx">bei Georg auf dem windowsblog.at</a>. Für weitere Texte sollte man auch den Tag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23NokiaLumiaAT">#NokiaLumiaAT auf Twitter</a> oder <a href="https://www.facebook.com/nokiaaustria">Nokia auf Facebook</a> im Auge behalten.</em></p>
<p>PS: Mir ist bekannt, dass man unter Android die Status-LED / die Benachrichtigungen deaktivieren kann, aber irgendwie kann ich mich nicht überwinden ;).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2012/01/29/nokia-lumia-800/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Misfits</title>
		<link>http://gelurzt.at/2012/01/15/misfits/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2012/01/15/misfits/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2861</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;Und früher war alles besser &#8230;&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;<a title="Und früher war alles besser …" href="http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/">Und früher war alles besser &#8230;</a>&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend gefunden habe oder heute noch immer spannend finde.</p>
<p><strong>Glover</strong> (1998 / Hasbro Interactive / N64, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=T-15l3kROIQ">YouTube</a>)<br />
Im Gegensatz zur eher suboptimalen PlayStation Umsetzung war die N64 Version mehr als gelungen, ging aber in einer Zeit voller schlechter Super Mario 64 Klone leider unter. Als weißer Handschuh mit Unterstützung eines Spielballs glänzte der Action-Plattformer mit äußerst cleverem Leveldesign und wenn man die Spielmechanik mal raus hatte, fühlte man sich als ob man die Schwerkraft kontrollieren konnte. Es war es wohl auch das erste Spiel, welches die physikalischen Gesetze als ein grundlegendes und essentielles Spielelement nutzte.</p>
<p><strong>Heart Of Darkness</strong> (1998 / Interplay / PS1, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=U_YYRVk5ur4">YouTube</a>)<br />
Im Bezug auf endlose Verschiebungen kommen beim inoffiziellen Nachfolger von Another World teilweise Erinnerungen an Duke Nukem Forever hoch. Der Franzose Eric Chahi erzählt mit dem 2D Jump &amp; Run eine merkwürdig liebenswert packende Geschichte eines Jungen auf der Suche nach seinem Hund. Für damalige Verhältnisse bot das Spiel kinoreife Zwischensequenzen und war auch optisch (dank vorgerenderter Elemente) lange Zeit der wohl schönste Vertreter des Genres. In meiner Erinnerung war es auch bockschwer oder ich war einfach nicht gut genug.</p>
<p><strong>Rockstar Games Presents Table Tennis</strong> (2006 / Rockstar / 360, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=oeTFCGcvTQM">YouTube</a>)<br />
Die Macher der Grand Theft Auto Reihe und Tischtennis? Ernsthaft? Wer möchte freiwillig Tischtennis (und damit ist wirklich nur Tischtennis) auf einer Videospielkonsole spielen? Leider nicht wirklich viele Leute, aber im Vergleich zu heutigen Sportspielen steckt viel mehr im Titel als man es vielleicht erwarten würde. Eine extrem gut durchdachte und äußerst präzise Steuerung, atemberaubende Geschwindigkeit und die für Rockstar so typische filmreife Inszenierung. Zusätzlich tobte sich das Studio aus San Diego in Ihrer Detailverliebtheit aus und bot 19 unterschiedliche Locations und hauchte den elf verfügbaren <del>Spielern</del> Charakteren ein Leben inklusive eigener Persönlichkeit und individuellen Spielstil ein. Vielleicht ist es übertrieben, aber meine Meinung nach ist Rockstar Games Presents Table Tennis auch nach sechs Jahren in vielen Bereichen den heutigen Sportspielen deutlich überlegen (zumindest in der Xbox 360 Version). Falls jemand das Spiel zu Hause herumliegen haben sollte und keine Verwendung mehr dafür hat, würde ich mich über einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail (siehe Kontakt) freuen.</p>
<p><strong>Let’s Tap!</strong> (2009 / Sega / Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=VyH-ZdfrnqY">YouTube</a>)<br />
Mangels Wii leider nie selbst gespielt, aber ich bin von der Idee mehr als nur begeistert. Ähnlich wie bei Glover war aber wohl der Zeitpunkt am wirtschaftlichen Versagen Schuld, denn zur Veröffentlichung hatte die Wii schon den Ruf einer Minispielkonsole. Die missbräuchliche Nutzung der Wii Remote wirkt zwar anfangs dämlich, ist aber eigentlich doch clever und erfrischen anders im Vergleich zur 0815 Minispielkost.</p>
<p><strong>Free Running</strong> (2007 / Reef &amp; Ubisoft / PS2, PSP, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=7hQLJ-WddIc">YouTube</a>)<br />
Quasi die Tony Hawk Version Assassin&#8217;s Creed und Mirror’s Edge. Leider ebenfalls nur von Videos und Reviews bekannt und anscheinend gar nicht übel und die praktisch &#8220;realere&#8221; Parkour Erfahrung. Wenn man sich auf die störrische Kamera einlässt und kein Problem mit dem britischen Einfluss hat, dann wohl eine äußerst spannende Erfahrung die 2009 auch auf der Wii zweitverwertet wurde.</p>
<p><strong>Re-Volt</strong> (1999 / Acclaim / DC, N64, PC, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=uUQM6Eir7PI">YouTube</a>)<br />
Wohl einer der genialisten und unterschätzten Fun-Racer überhaupt. Mario Kart trifft auf Micro Machines in 3D und bereits Pre-2000 beinhaltete das Spiel einen funktionierenden Streckeneditor inklusive der heute gängigen sozialen Komponenten Play, Create &amp; Share. Früher als es noch LAN-Partys gab war Re-Volt für mich und viele anderen wohl einer der LAN-Pflichttitel und das absolut zu recht (Lustig, Fordernd, Fair &amp; Gemein). Intern hat der Titel bei Acclaim leider gegen Burnout verloren und wurde dadurch weder beworben noch proaktiv vertrieben. Acclaim ist mittlerweile Pleite, aber dank einer aktiven Mod-Community lebt Re-Volt in den Tiefen des Internets weiter.</p>
<p><strong>Mirror’s Edge</strong> (2008 / Electronic Arts / 360, PS3, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=2N1TJP1cxmo">YouTube</a>)<br />
Passend zum Spiel läuft gerade der Titeltrack Still Alive von Lisa Miskovsky im Hintergrund und vor meinem inneren Auge taucht die im Spiel so wichtige Farbe Rot auf. Das schwedische Studio DICE hat mit Mirror’s Edge versucht aus dem Battlefield Teufelskreis auszubrechen und wurde von den Käufern für die Originalität abgestraft. Ja es ist extrem geradlinig, ja es sollte mehr Moves geben, ja es gibt Abschnitte die nerven und ja der Stil mag nicht jedermanns Sache sein, aber wenn man sich auf Hauptfigur Faith und die surreale Welt einlässt, wird man umso mehr belohnt. Es ist alles aus einem Guss, der Soundtrack transportiert Emotionen und es ist einfach eine unglaublich intensive Spielerfahrung. Sollte DICE nicht bald einen Nachfolger ankündigen, muss ich wohl dieses Jahr erneut einen Urlaub in Schweden einplanen und mal ein ernstes Wörtchen mit den Jungs und Mädels in Stockholm wechseln.</p>
<p>Und zum Ende natürlich die Frage aller Fragen: Was sind eurer Meinung nach die wichtigsten Misfits der letzten Jahre?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2012/01/15/misfits/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und früher war alles besser &#8230;</title>
		<link>http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2855</guid>
		<description><![CDATA[Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr als genügend neue Spiele erschienen sind und der gefürchtet Pile of Shame mittlerweile ein Rekordniveu erreicht, steigt irgendwie das Verlangen nach alten Videospielen. Vor einigen Jahren war es schwer den Drang zu befrieden, aber in Zeiten digitaler Downloadstores hat sich schon fast ein eigener Industriezweig um alte PC Videospiele gebildet und virtuelle Ladentheken wie Steam oder Good Old Games bieten im Austausch gegen Kreditkartendetails rasche (und unkomplizierte) Suchtbefriedigung. Die Hemmschwelle ist aufgrund des Preises niedrig, die schnelle Datenleitung befördert die Bits und Bytes rasch auf die heimische Festplatte und oft nur wenige Minuten später startet der Ausflug in die virtuelle Vergangenheit. Zumindest war es bei mir so und über die letzten Jahre haben sich etliche Spiele angesammelt, die ich aus unterschiedlichsten Gründen praktisch doppelt gekauft habe und die mich aus den unterschiedlichsten Gründen leider auch enttäuscht haben.</p>
<p>Da war zum Beispiel Diablo II (<a href="http://amzn.to/zvLMXv">Amazon Link</a>*), welches Erinnerungen an durchgespielte Nächte, zerklickte linke Maustasten und quasi unendlich viel Spaß hervorgerufen hat. Und obwohl mir bewusst war, dass es sich um ein Spiel aus dem Jahr 2000 handelt, musste ich aufgrund der maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel die Augen mehrmals mit Seife auswaschen um nicht sofort zu erblinden. Mit der ersten (und einzigen) Erweiterung erhöhte Blizzard diese Limitierung gütigerweise auf 800 x 600 Pixel, wodurch es bis zu einem gewissen Teil auch in der heutigen Zeit (auf kleinen Bildschirmen) spielbar wird. Obwohl Diablo II trotz des Alters auf spielerischer Ebene noch funktioniert, war das Gefühl anders als ich es in Erinnerung hatte. Die Sammelmotivation war zwar irgendwie vorhanden, aber der Spaßfaktor war deutlich geringer als erwartet. Zum einen lag es vermutlich an der optischen Komponente, aber der tatsächliche Grund war wohl meine Einsamkeit in Sanktuario. 2000 ging ich noch zur Schule und der Geek-Teil meiner Klasse hatte natürlich Diablo II. Der damalige Tagesablauf war in etwa: Aufstehen, vor / nach / zwischen dem Unterricht über seine Diablo Funde der letzten Nacht diskutieren und am Abend gemeinsam das Battle.net von Dämonen befreien. Genau diese soziale Komponente war es, die Diablo II von einem guten Spiel in den Olymp der grandiosen Spiele gehoben hat und mit dem Wegfall dieser ist es nur noch ein fast zwölf Jahre altes, aber trotzdem gutes Spiel.</p>
<p>Der neuste  Zugang in meiner &#8220;Coole Spiele von Früher&#8221;-Sammlung ist die Grand Theft Auto Classics Sammlung (<a href="http://store.steampowered.com/sub/606">Steam Link</a>), die zufälligerweise während der Feiertag im Sonderangebot für 10 Euro über den virtuellen Ladentisch ging (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.). Der tatsächliche Titel der Begierde war aber Vice City und die Motivation dahinter besteht im wiederholten Beenden der Story. Obwohl die optische Enttäuschung nicht so groß wie bei Diablo II war, tauchen in meiner Erinnerungen weder verwaschenen (oft fast einfärbige) Texturen noch die relativ spät aufpoppenden Fahrzeuge oder Fußgänger auf. Obwohl ich kein Kind der 80er bin, übt das zeitliche Setting des Spiels eine unheimliche Faszination auf mich aus und es reichen die ersten Momente des Intros (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ag6H1e1rXJ0">YouTube Link</a>) um mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und voll in die virtuelle Welt schlecht gekleideter Menschen einzutauchen. Das Rauschen des Meeres beim Rockstar Logo, das Einsetzen des &#8220;Video Killed the Radio Star&#8221; Refrains beim C64 Ladebildschirm und die Mischung des synthetische Sound und die von Urlaubskarten geklauten Bilder von Vice City wecken sofort positive Erinnerungen. Trotz der mittlerweile in die Jahre gekommen Steuerung dauert es nur wenige Minuten, bis man sagen kann, man ist in Vice City angekommen und es fühlt sich einfach nur gut an. Die Musik aus dem Autoradio passt, die kitschigen Farben sind unerwartet angenehm und die Dialoge erinnern an Fernsehserien aus der Kindheit. Aber warum Vice City und nicht der wegweisende dritte Teil der Serie? Warum nicht das deutlich umfangreichere San Andreas oder das klassische GTA bzw. GTA 2? Vermutlich liegt es nicht am Spiel (wobei Vice City wirklich unheimlich gelungen ist), sondern vielmehr am Zeitpunkt. Kurz nach der (PC) Veröffentlichung startete ich meinen Weg in die Arbeitswelt (siehe &#8220;<a href="http://gelurzt.at/2010/02/14/es-war-einmal-e-sport/">Es war einmal &#8230; E-Sport</a>&#8220;) und aufgrund des fehlenden Internetzugangs in den eigenen vier Wänden, war GTA Vice City der Titel, der mich sechs Monate lang bei Laune gehalten hat. Durch eine glückliche Fügung durfte ich damals auch mit Take 2 zusammenarbeiten, wodurch ich in den Besitz des (schwer erhältlichen) Soundtracks gekommen bin und mich die Musik von Vice City quasi jeden Tag auf den Weg zur und von der Arbeit begleitet hat. Früher, als ich noch mit meinem Sony Discman unterwegs war, das waren halt noch Zeiten.</p>
<p>Und genau im Wort “Früher” steckt auch das Geheimnis hinter der Faszination für alte Videospiele (und auch der Grund für den Titel des Beitrags). Jeder hat wohl schon von älteren Generationen den titelgebenden Einleitungssatz gehört, dabei innerlich die Augen verdreht und sich seinen eigenen Teil gedacht. Es war rein von den Fakten her früher nicht wirklich besser, aber es war anders. Es gab noch kein heute und der Maßstab mit denen man Dinge verglichen hat war deutlich niedriger als er es etwa heute ist. So wie ältere Generationen über Winter mit unglaublichen Schneemengen oder unfassbar warmen Sommermonaten sinnieren, so blicken heutige Mitzwanziger auf die Videospiele von vor zehn Jahren zurück. Aber wie es so ist mit Erinnerungen, verblassen diese und negative Erinnerungen entschwinden einem noch schneller als die positiven Momente.  Man neigt dazu geistig weich zu zeichnen und vermischt im konkreten Fall die Spielerfahrung mit den Einflüssen, die man während des Spielens erlebte. Die endlosen Gespräche mit Freunden über das im Spiel erlebte, die bewusste Ablenkung vom ersten richtig Job, der spannende Sommer in dem man mit dem Gameboy im Gepäck tausende Kilometer mit der ÖBB und dem Sommerticket hinter sich brachte oder die unterhaltsamen Wutausbrüche seiner LAN Gegner während einer Runde Instagib auf Q3DM17. Früher war halt doch alles besser.</p>
<div>
<p>Aber genug Textzeilen der Nostalgie gewidmet, es wird wieder Zeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, denn hier warten noch C&amp;C Red Alert, Monkey Island, StarCraft und RollerCoaster Tycoon auf ein würdiges Ende. Zunächst werde ich aber wohl diesem Wissenschaftler Gordon helfen, der hat in einer Einrichtung namens Black Mesa ein kleines Problem oder so &#8230;</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewinnspiel: The Humble Voxatron Debut</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/11/11/gewinnspiel-the-humble-voxatron-debut/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/11/11/gewinnspiel-the-humble-voxatron-debut/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 20:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>
		<category><![CDATA[pc]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2813</guid>
		<description><![CDATA[In fast genau drei Tagen ist die zweiwöchige Laufzeit des Humble Voxatron Debut Deals zu Ende und mit dem Ende des Deals versiegt auch die einmalige Gelegenheit die Alpha Version des namensgebenden Indie Game auf die heimische Festplatte zu bringen. Wie bereits in der Vergangenheit bleibt es trotz der Bezeichnung nicht bei einem Spiel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In fast genau drei Tagen ist die zweiwöchige Laufzeit des Humble Voxatron Debut Deals zu Ende und mit dem Ende des Deals versiegt auch die einmalige Gelegenheit die Alpha Version des namensgebenden Indie Game auf die heimische Festplatte zu bringen. Wie bereits in der Vergangenheit bleibt es trotz der Bezeichnung nicht bei einem Spiel und in gewohnter Humble Bundle Manier werden noch ein paar weitere (grandiose) Titel zu einem digitale Paket geschnürt (Trailer: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EKdRri5jSMs">Voxatron</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ekx80MnQug4">Blocks That Matter</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C7_R2WfqdrI">The Binding of Isaac</a> &amp; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5WzGQQOIcp8">Gish</a>).</p>
<p>Das spannende ist jedoch das &#8220;Verkaufsmodell&#8221;, welches auf folgendem Grundsatz basiert: Pay what you want. Support charity. Get awesome games! Es gibt keinen fixen Preis (ausgenommen der Bedingung, den aktuellen Durchschnittspreis von 5,25 $ zu überbieten), es gibt keinen Kopierschutz und alle Spiele laufen sowohl auf dem PC, dem Mac und auch unter Linux. Für die Steam Fans gibt es auch Steam Codes für alle Titel (ausgenommen der Voxatron Alpha) und damit auch keine Ausrede nicht sofort zuzuschlagen.</p>
<p>Damit genug der Worte, denn dies ist die uneingeschränkte Kaufempfehlung, die sofort unter <a title="The Humble Voxatron Debut" href="http://www.humblebundle.com/">humblebundle.com</a> umzusetzen ist! Zusätzlich gibt es wieder mal ein (kleines) Gewinnspiel, bei dem es genau ein Humble Voxatron Debut Bundle zu gewinnen gibt und wie bereits in der Verangenheit ist der Ablauf sehr simpel: Entweder einfach einen Kommentar hinterlassen und / oder <a title="Tweet absetzen" href="http://twitter.com/home?status=Das%20Voxatron%20Debut%20Bundle%20von%20@Humble%20rockt%20und%20bevor%20ich%20es%20kaufe,%20versuche%20ich%20es%20zu%20gewinnen:%20http://goo.gl/WCNTW%20(via%20@weidhas)" target="_blank">über diesen Beitrag twittern</a> und kommenden Sonntag (13. November 2011) wird gegen 19:00 eine digitale Brieftaube in Richtung des glücklichen Gewinners entsandt.</p>
<p><em>Update: Gewonnen hat Ice! Viel Spaß mit den Indie Games.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/11/11/gewinnspiel-the-humble-voxatron-debut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Project Ten Dollar &amp; der Gebrauchtmarkt</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/11/08/project-ten-dollar-der-gebrauchtmarkt/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/11/08/project-ten-dollar-der-gebrauchtmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2810</guid>
		<description><![CDATA[Fast schon passend zum Projektnamen war es der 10. Februar 2010, an dem ein BusinessWeek Artikel die Strategie von EA für den stetig wachsenden Gebrauchtspielemarkt publik machte. Am US-Markt wandert durchschnittlich jedes dritte verkaufte Spiel ein zweites Mal über den Verkaufstresen, jedoch ohne dass der Publisher am Verkaufserlös beteiligt wird. Um über Umwege doch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast schon passend zum Projektnamen war es der 10. Februar 2010, an dem ein BusinessWeek Artikel die Strategie von EA für den stetig wachsenden Gebrauchtspielemarkt publik machte. Am US-Markt wandert durchschnittlich jedes dritte verkaufte Spiel ein zweites Mal über den Verkaufstresen, jedoch ohne dass der Publisher am Verkaufserlös beteiligt wird. Um über Umwege doch noch vom zweiten Verkauf zu profitieren, hat sich EA entschlossen manche Inhalte für Erstkäufer mittels einmalig nutzbaren Downloadcode kostenlos und für Zweitkäufer gegen die Gebühr der namensgebenden Projektbezeichnung von etwa 10 Dollar anzubieten.</p>
<p>Der Sturm im Wasserglas der Onlinespielepresse hat sich mittlerweile gelegt und auch andere Unternehmen sind auf den Zug aufgesprungen. Ubisoft limitiert mittels Uplay Pass den Onlinezugang zu den virtuellen Straßen von Driver San Francisco, bei Warner dürfen nur die Erstkäufer von Batman Arkham City kostenfrei in die Samthaut von Catwoman schlüpfen und der Online-Pass bei Uncharted 3 verhindert laut dem Entwicklungsstudio die Trennung des On- und Offline-Parts. Je nach Spiel sind es mal einzelne Zusatzmissionen, zusätzliche Autos, weitere Rennstrecken, Mappacks für den Mehrspielermodus oder komplette Spiele-Remakes wie bei Alice Madness Returns, bei dem mittels Einmalcode das im Jahr 2000 erschienene American McGee&#8217;s Alice zum Download freigeschaltet wurde.</p>
<p>Fast zwei Jahre sind mittlerweile vergangen und die ursprüngliche Goldgräberstimmung des ehemaligen Branchenprimus ist mittlerweile abgesackt. Laut Quartalsbericht sind die Verkäufe des Projekts zwar zufriedenstellend [sic!], aber realistisch betrachtet ist dies wohl nur die investorfreundliche Formulierung für ein doch nicht so erfolgreiches Projekt. Dass der Konsument (und somit auch Zweitkäufer) über die grundlegende Entwicklung nicht erfreut ist, ist unabstreitbar. Aus Sicht des Entwicklers macht die Schaffung der zusätzlichen Einnahmequelle zwar Sinn, jedoch zeigen sich bei genauerer Betrachtung deutliche Schwächen, die wohl auch zukünftig für keine Umsatzsteigerung bei diesem Refinanzierungsmodell sorgen werden.</p>
<p>Das grundlegende Problem liegt nämlich in der Vergütung aus dem Einzelhandel. Pro verkauften Vollpreistitel erhält der Publisher etwa 27 Euro (unter der Annahme, dass der Vollpreis bei 60 Euro liegt). Bei jedem gebraucht verkauften Spiel geht der Publisher leer aus und der Verkaufserlös geht zu 100% an den Händler. Aus Sicht des Spielers und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit der Videospielindustrie (weniger Geld =&gt; weniger Spiele =&gt; weniger Experimente =&gt; weniger Abwechslung =&gt; Hallo 0815 Produktionen!) macht es ja auch durchaus Sinn, dass der Publisher und dadurch der Entwickler angemessen entlohnt wird, aber das derzeitige Modell macht es einem unheimlich schwer mit gutem Gewissen Geld auszugeben. Als Gebrauchtkäufer fühlt man sich praktisch verfolgt, als hätte man irgendetwas falsches getan oder den Publisher bestohlen. Oft wird man beim ersten Start des Spiel fast dazu genötigt die 10 Euro Strafgebühr in den Rachen des habgierigen Videospielkonzerns zu werfen, um sich danach erst Recht über den Tisch gezogen zu fühlen. Noch merkwürdiger ist jedoch die Anerkennung die man erhält, wenn man ein Spiel neu erwirbt. Anstatt als Kunde wertgeschätzt zu werden, wird man gezwungen kryptische Kolonnen von Buchstaben und Ziffern einzugeben und nach erfolgreicher Eingabe oftmals vor einem Ladebalken zu warten, bis die Inhalte endlich auf der heimischen Festplatte sind. Prinzipiell natürlich keine große Sache, aber ein Gefühl der Belohnung oder Anerkennung für den Neukauf kommt dabei auch nicht auf.</p>
<p>Das Ziel der Spielefirmen sollte jedoch sein, dass der Kunde gerne Geld ausgibt und sich dabei auch noch gut fühlt. Ein radikaler Ansatz wäre die massive Senkung des eigentlichen Verkaufspreises und gleichzeitig das Spiel an die Kundenwünsche angepasst zu verkaufen. Was wäre wenn man bei Uncharted 3 die vom Entwickler verschmähte Trennung in einen On- und Offline-Part tatsächlich vornehmen würde. Sony könnte das Spiel für 35 Euro in die Regale der Händler stellen und am eigenen digitalen Marktplatz den (ebenfalls auf der Disk befindlichen) Mehrspielermodus nach Verkauf eines 20 Euro teuren Online-Pass freischalten. Spieler die nur am (Einzelspieler-)Abenteuer von Nathan Drake Interesse haben kommen mit 35 Euro deutliche günstiger weg und auch beim Kauf der Mehrspielerkomponente hat man in Summe fünf Euro gespart. Trotz des niedrigeren Verkaufserlös im Handel, erzielt der Publisher beim Verkauf beider Komponenten einen höheren Erlös als vorher (45% von 35 Euro plus 70% von 20 Euro ergeben 29,75 Euro anstatt der 27 Euro). Bereits auf der Disk mitgelieferte (freischaltbare) Inhalte sind prinzipiell nichts schlimmes, auch wenn dies derzeit oft als schnelle Abzocke empfunden wird. Ist jedoch der Verkaufspreis im Handel deutlich niedriger, dann handelt es sich nur noch um zusätzliche Inhalte, die man einfach freischalten kann und nicht mehr langwierig herunterladen muss.</p>
<p>Erwartungsgemäß sind nicht alle Käufer bereit die zusätzlichen 20 Euro auszugeben, aber durch das differenzierende Modell ergeben sich sowohl für den Publisher als auch für den Handel positive Effekte, man könnte schon fast von einer Bullshit-Bingo-Win-Win-Situation sprechen. Durch den geringeren Verkaufspreis sinkt zwar der Grunderlös, aber gleichzeitig reduziert sich zum einen der Gebrauchtmarkt (an dem der Publisher derzeit nichts verdient) und die Anzahl der im Handel verkauften Spiele sollte deutlich steigen. Derzeit ist die Preisdifferenz zwischen gebrauchten und neuen Spielen zu hoch um &#8220;alle&#8221; Titel neu zu kaufen, aber 35 Euro wäre ein dermaßen attraktiver Preispunkt, dass tendenziell eher zum neuen als zum gebrauchten Spiel gegriffen wird. Desweiteren kann vermutlich der mittlerweile fast schon übliche und äußerst rasche Preisverfall gebremst werden. Praktisch gerade erst erschienen Spielen werden aufgrund mäßiger Verkaufszahlen verramscht und ein Blick zu Händlern wie Amazon zeigt das wirtschaftlich ungesunde Bild der Industrie (traurige Beispiele: <a href="http://amzn.to/mOVbu0">Driver San Francisco &#8211; 27 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/untmQR">L.A. Noire &#8211; 32 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/sB1qG3">PES 2012 &#8211; 36 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/sOVnNj">Duke Nukem Forever &#8211; 20 Euro</a>*). Glaubt man den Zahlen von Valve, wurde durch eine nicht beworbene 75% Reduzierung des Verkaufspreises von Counter-Strike der Umsatz um den Faktor 40 gesteigert. Dies entspricht einer 4000% Steigerung an verkauften Einheiten und auch wenn dieser Wert für den regulären Handel utopisch ist, zeigt er doch die Wichtigkeit des kritischen Preispunktes. Nur die wenigsten Videospiele werden monatelang gespielt, denn der Großteil der DVDs oder Blu-rays wandert schon nach kurzer Zeit ins Regal oder in den gefürchteten Gebrauchtmarkt. Je günstiger Spiele werden, desto mehr werden gekauft und desto höhere Umsätze lassen sich auf Dauer generieren.</p>
<p>Spielefirmen müssen realisieren, dass es nicht die Kunden sind, die durch Gebrauchtkäufe den Publisher betrügen oder bestehlen wollen. Die tatsächlichen Betrüger sind Ketten wie GameStop, die weniger als kein Interesse an der Beteiligung der Industrie am Zweitverkauf haben. Die starke (Verkaufs)Position des Handels macht jegliche Verhandlungen schwer und man muss vermutlich auch Kompromiss eingehen. Die Knebelung des Handels sollte auch niemals das Ziel sein, es geht mehr darum Einnahmequellen außerhalb des üblichen Modells zu schaffen, denn der professionelle Gebrauchtmarkt ist praktisch auch eine Erfindung des Handels am Modell des Publishers vorbei. Das Wohlwollen des stationären Handels ist wichtig, aber zukünftig bitte mit einem fairen und sinnvollen Modell für alle Beteiligten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/11/08/project-ten-dollar-der-gebrauchtmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Happy Birthday Xbox LIVE!</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/10/30/happy-birthday-xbox-live/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/10/30/happy-birthday-xbox-live/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 22:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2783</guid>
		<description><![CDATA[Alles Gute zu deinem heutigen Geburtstag! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich dich duze, aber nach dem erfolgreich absolvierten achten Jahr in Österreich können wir die Höflichkeitsfloskeln bleiben lassen. Erinnerst du dich noch an die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2003, als du deine ersten Schritte in Österreich absolviert hast? Damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Gute zu deinem heutigen Geburtstag! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich dich duze, aber nach dem erfolgreich absolvierten achten Jahr in Österreich können wir die Höflichkeitsfloskeln bleiben lassen.</p>
<p>Erinnerst du dich noch an die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2003, als du deine ersten Schritte in Österreich absolviert hast? Damals hat dich Microsoft gemeinsam mit <del>Jet2Web</del> der Telekom Austria (heute A1) als Geburtshelfer im Rahmen einer Party, auf der bis in die Morgenstunden gefeiert wurde [sic!], zur Welt gebracht und bereits in deinen ersten Lebensminuten musstest du die Töne von DJ Tomekk und Louie Austen ertragen. Rückblickend ist es bemerkenswert, dass du dich trotz der zugefügten (musikalischen) Qualen so gut entwickelt hast, aber lassen wir das Thema Musik lieber bleiben.</p>
<p>Ich war leider bei deiner Geburt nicht dabei, da ich zum einen nicht eingeladen wurde, aber sowieso nicht kommen hätte können. Den Herbst 2003 verbrachte ich als Exilösterreicher in Bochum, um bei unseren deutschen Nachbarn im Bereich des elektronischen Sports mehr oder weniger erfolgreich Entwicklungshilfe zu leisten. Lass uns lieber nicht über Deutschland sprechen, denn dort gab es dich bereits seit 15. November 2002 und wir in Österreich konnten uns gleich an die Verspätung gewöhnen, denn es sollte nicht das letzte Mal sein.</p>
<p>Unsere erste Begegnung erwartete ich voller Vorfreude und kurz vor deiner Geburt konnte ich es kaum erwarten und habe mir um 60 Euro ein Starter Kit gekauft. Bis zu meiner Rückkehr im Dezember 2003 war es zwar praktisch nutzlos, aber wie sehr habe ich mich doch über das Headset, die Setup DVD, das gedruckte Handbuch sowie die hippen Texte aus der Werbeabteilung gefreut (umfassende Online-Arena, legendärer Ruf dank persönlicher ID, Gegner in Echtzeit via Xbox Communicator provozieren, Stimmverzerrfunktionen um wie Profi-Footballer oder Roboter zu klingen).</p>
<p>Lustigerweise freute ich mich über die Stimmverzerrfunktion am meisten, rückblickend schaudert es mir davon und ich bin froh, dass du mit wachsendem Alter diese kindische Art und Weise abgelegt hast. Unsere ersten gemeinsamen Schritte waren aber nicht wirklich einfach, denn obwohl im Starter Kit ein Abo für ein Jahr dabei war, wolltest du unbedingt eine Kreditkarte haben. Praktisch noch Kind, war die Kreditkarte ein sinnloser Luxusgegenstand für mich, aber irgendjemand hatte Mitleid und mir die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt. Project Gotham Racing 2 war mein erstes LIVE Spiel und ein paar Monate später war der Kauf von Counter-Strike als ehemaliger PC Gamer natürlich Pflicht (auch wenn ich wie am PC die meisten Zeit praktisch als leuchtende Zielscheibe verbrachte). PGR2 fesselte mich deutlich länger und obwohl es noch kein wirkliches Freundesystem gab, hatte ich dank Xbox Communicator etliche Stunden, Tage wenn nicht sogar Wochen Spaß mit einer Gruppe deutschsprachiger Mitfahrern (alle natürlich ohne Stimmverzerrfunktion). Nach zwölf unterhaltsamen Monaten hatte ich aber genug von dir, denn du wurdest langweilig. Obwohl du mir gegen Bezahlung eines kleinen Obolusses neue Strecken und Autos für mein Lieblingsspiel brachtest, habe ich unsere Freundschaft gekündigt. Das ging damals wie heute nur telefonisch, aber immerhin sprechen deine Mitarbeiter heute nicht mehr mit holländischem Akzent.</p>
<p>Im Gegensatz zu deinen (älteren) Geschwistern hattest du oft wenig Zeit dich zu entwickeln und so gab es für dich im zarten Alter von etwas mehr als zwei Jahren schon den nächsten Lebensabschnitt, der wohl am ehesten mit dem Eintritt in den Kindergarten zu vergleichen ist. Deine Eltern haben sich bisher stark an den anderen Kindern (zum Beispiel der Dreamcast von Sega) orientiert, aber ab November 2005 wurde alles anders. Du durftest dich in neuen weißen Kleidern frei entfalten und anstatt als Dienst in einzelnen Spielen zu funktionieren, wurdest du zu einem umspannenden Netz für alle Onlineaktivitäten. Obwohl du dich seit unserer ersten Trennung gewandelt hast, vertraute ich den neuen hippen Werbetexten nicht und war vorsichtig. Meine zweiten zaghaften Versuche gab es im März 2006, als du mir ein Versöhnungsangebot in Form einer kostenlosen einmonatigen Goldmitgliedschaft machtest. Getreu dem Motto “Die erste Dröhnung ist gratis, jede weitere kostet!” wolltest du, dass wir wieder gemeinsame Wege gehen. Mir warst du aber egal und ich verbannte dich wieder aus meinem Videospieleleben indem ich einfach das Netzwerkkabel zog.</p>
<p>Deine Taktik hat aber funktioniert, denn du hast bei unserer zweiten Begegnung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Fast drei Jahre nach unserem ersten Mal hat mich die Sehnsucht eingeholt und ich bin schon fast reumütig zu dir zurückgekommen und habe es seither nicht bereut. Du hast dich seit damals weiterentwickelt und lässt mich jetzt auch mit mehr als einer Person sprechen, notierst akribisch meinen Spielfortschritt in den unzähligen gemeinsam gespielten Spielen und unterhältst mich mit Spielfilmen sowie kurzweiligen Videos. Zwar hattest du auch das eine oder andere Mal Schluckauf (erinnerst du dich noch an deine schlechten Tagen zum Jahreswechsel 2007/2008), aber ansonsten hast du trotz deiner mittlerweile vielen anderen Freunde (auch wenn du es mir nicht genau verraten willst, sind es wohl fast 30 Millionen) ein erstaunlich gutes Immunsystem.</p>
<p>Auch wenn ich für unsere Freundschaft zahlen muss, fühle ich mich nicht ausgenutzt von dir und hatte ich in den letzten fünf gemeinsamen Jahre viel Spaß und wollte mich auch für die vielen spannende Stunden sowie durch dich neu gefundenen Freunde bedanken! Da ich Angst habe, dass dein acht Geburtstag aufgrund der vielen anderen Feierlichkeiten in den nächsten Monaten untergeht (Kinect erlebt in einer Wochen den ersten Geburtstag und die Xbox feiert gemeinsam mit Halo am 15. November den 10. Geburtstag), möchte ich dir etwas schenken. Wenn ich dem Geburtstagsmotto deiner Eltern folgen würde, dann wären das wohl acht Pfund Schokolinsen. Kinder im schulpflichtigen Alter sollen jedoch nicht so viele Süßigkeiten essen und daher habe ich zu dir passend die grünen als auch orangen M&amp;M’s aus acht Pfund heraussortiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-1.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2784" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-1-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-2.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2785" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-2-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-3.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2786" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-3-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Viel Spaß an deinem Ehrentag und hoffentlich erleben wir noch viele gemeinsame Jahre. Wenn du so weiter machst wie bisher, steht dir eine strahlende Zukunft bevor!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/10/30/happy-birthday-xbox-live/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pro 3 Games &#8211; Beta und so</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/09/25/pro-3-games-beta-und-so/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/09/25/pro-3-games-beta-und-so/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[pro 3 games]]></category>
		<category><![CDATA[social game]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2690</guid>
		<description><![CDATA[Der ursprüngliche Plan mit monatlichen Statusberichten aus den Pro 3 Games Büro war bisher nicht wirklich erfolgreich, aber dieses Mal sind nur immerhin nur zwei anstatt der bisher üblichen drei Monate vergangen. Seit dem Start vor etwa neun Monaten ist viel passiert und nach der Grundidee, dem Prototypen und etwas Musik steht nun der wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ursprüngliche Plan mit monatlichen Statusberichten aus den Pro 3 Games Büro war bisher nicht wirklich erfolgreich, aber dieses Mal sind nur immerhin nur zwei anstatt der bisher üblichen drei Monate vergangen. Seit dem Start vor etwa neun Monaten ist viel passiert und nach der Grundidee, dem Prototypen und etwas Musik steht nun der wohl wichtigste Punkt auf der Agenda des jungen Entwicklerteams aus Oberösterreich, der Start der Beta Phase.</p>
<p>Neben dem eigentlich Grundgerüst sind die technischen Arbeiten an der ersten Mission abgeschlossen und das wohl wichtigste (technische) Thema für die Jungs und Mädels aus Linz ist nach wochenlanger Unsicherheit ebenfalls geklärt, denn Adobe hat Flash 11 offiziell angekündigt. Obwohl Flash bei Webseiten prinzipiell die Hölle auf Erden ist, hat die neuste Version die längst überfällige Hardwarebeschleunigung eingebaut und ermöglicht damit 3D Rendering auf Konsolen-Niveau im Browser. Bei Delta Strike wird voll und ganz auf diese neue Technologie gesetzt und bis vor kurzem hing praktisch alles am seidenen Faden, der aber dummerweise in den Händen von Adobe lag. Hätte es die Stage 3D Unterstützung (aus welchen Gründen auch immer) kurzfristig nicht in die elfte Version des Multimediaplugins geschafft, wäre die aufgebrachte Energie der letzten Wochen und Monate fast umsonst gewesen und die Suche nach einer alternativen technischen Basis wäre wohl oder übel mit höchster Priorität auf der Agenda noch oben gerutscht. Die Zeit der Ungewissheit ist aber glücklicherweise vorbei und viele Sorgen haben sich nun in Wohlgefallen aufgelöst. Zusätzlich hat sich das junge Entwicklerteam in die Herzen von Adobe gecodet und wird zum Beispiel in der offiziellen Pressemeldung in einem Atemzug mit Zynga (Farmville), Electronic Arts, Ubisoft oder Amanita Design (Machinarium) genannt (<a href="http://eon.businesswire.com/news/eon/20110920007364/en/Adobe-Flash-Player/Adobe-AIR/Flash-Player-11">Klick zur Pressemeldung</a>). Der Besuch bei der Hausmesse von Adobe ist natürlich ebenso Plicht und Anfang Oktober macht sich Michael Plank (Co-Founder und CTO) auf den Weg nach Los Angeles, um im Rahmen der Adobe Max 2011 Delta Strike der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<p>Soweit so gut, denn die technischen Hürden sind nun erfolgreich gemeistert und auch eine grundlegende Beta Version mit einer Mission kann (und wird) demnächst auf Facebook online gehen. Fast ebenso wichtig wie das Schreiben von Codezeilen ist aber bei der mittlerweile enormen Masse an Freemium, Free2Play oder Social Games die Vermarktung eines Titeles. Das Spiel kann noch so gut sein, aber solange niemand davon erfährt, wird es wohl auch niemand spielen. Der oft in den Medien erwähnte (und meist perfide geplante) virale Effekt ist eine Möglichkeit (&#8220;Freund ABC hat angefangen Delta Strike zu spielen&#8221;), aber in der ersten Beta Phase vermutlich ungeeignet, da dahinter meist knallharte Planung und ein entsprechendes Budget steckt. Da es sich bei Delta Strike nicht um ein 0815 Social Game handelt sondern eber die Core Zielgruppe angesprochen werden soll, macht es wohl Sinn direkt an die Zielgruppe ranzugehen und langsam eine kleine Fanbasis über Blogs und Podcast aufzubauen und genau hier kommt dieser Text ins Spiel. Delta Strike ist gut, unterhaltsam und hat durchwegs Potenzial, benötigt aber noch einiges an Feedback. Bis der Weltraumshooter im ersten oder zweiten Quartal 2012 aus der Beta Phase in den Normalbetrieb übergehen kann wird noch einiges an Wasser die Donau hinabfließen, aber ganz wagemutige Spieler (und Fans der Wing Commander Serie) sollten in den nächsten Tagen die entsprechende <a href="https://www.facebook.com/deltastrike">Facebook Seite</a> und oder den passenden <a href="https://twitter.com/#!/DeltaStrike3D">Twitter Account</a> im Auge behalten. Fotos (fast live) aus dem Linzer Büro im Crunch-Time Modus gibt es wie immer im entsprechenden <a href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/Pro3Games?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalbum (Besuch #04)</a> und zur Einstimmung folgt noch der offizielle Beta Trailer.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/vLbsec-xAMA?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p><em>Weitere Infos rund um das Social Game mit 333% Awesomeness Faktor gibt es <a href="http://gelurzt.at/tag/pro-3-games/">hier im Blog</a> und natürlich <a href="http://blog.deltastrike.org/">im Delta Strike Blog</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/09/25/pro-3-games-beta-und-so/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewinnspiel: Battlefield 3 Beta</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/09/24/gewinnspiel-battlefield-3-beta/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/09/24/gewinnspiel-battlefield-3-beta/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 19:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[electronic arts]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[pc]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2676</guid>
		<description><![CDATA[Am 29. September startet die (offene) Battlefield 3 Beta und sowohl am PC als auch auf den Konsolen kann man sich endlich auf das Schlachtfeld stürzen. Unter gewissen Umständen (zum Beispiel durch den Kauf der LE von Medal of Honor) darf man bereits ab dem 27. September mitspielen und somit zwei Tage vor dem großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. September startet die (offene) Battlefield 3 Beta und sowohl am PC als auch auf den Konsolen kann man sich endlich auf das Schlachtfeld stürzen. Unter gewissen Umständen (zum Beispiel durch den Kauf der LE von Medal of Honor) darf man bereits ab dem 27. September mitspielen und somit zwei Tage vor dem großen Ansturm auf der Karte Operation Métro sein Unwesen treiben.</p>
<p>Beim heutigen Gewinnspiel gibt es drei Early-Access Beta Keys für die PC Version von BF3 zu gewinnen. Die Teilnahme ist wie immer Easy Cheesy und man kann entweder einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und oder <a title="Tweet absetzen" href="http://twitter.com/home?status=Teilnahmetweet zum Early Access %23BF3 Gewinnspiel auf gelurzt.at: http://lurz.at/BF3earlyaccess (via @weidhas)" target="_blank">darüber tweeten</a>. Falls jemand beides machen sollte, verdoppeln sich die Gewinnchancen.</p>
<p>Das Early-Access Gewinnspiel läuft 46 Stunden und am Montag den 26. September werden gegen 19 Uhr die drei Gewinner ausgelost und via E-Mail oder Twitter benachrichtigt. Weitere Information zur Battlefield 3 Beta gibt es auf <a title="Beta Infos @ battlefield.de" href="http://www.battlefield.com/de/battlefield3/1/beta" target="_blank">battlefield.de</a> und falls jemand Battlefield 3 noch nicht vorbestellt haben sollte, ist dies gemütlich über diesen <a title="Battlefield 3 @ Amazon" href="http://amzn.to/qq37eC" target="_blank">Amazon Link</a>* möglich (und unterstützt damit gleichzeitig gelurzt.at).</p>
<p><em>Hinweis: Die Teilnahme ist im EU Raum möglich und das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Der Early-Access Beta Key muss im Origin Store von EA eingelöst werden und berechtigt zum Beta Zugriff ab 27. September.</em></p>
<p><em>Update: Aus die Maus und gewonnen haben <a href="http://gelurzt.at/2011/09/24/gewinnspiel-battlefield-3-beta/comment-page-1/#comment-1628">Fabian S.</a>, <a href="http://gelurzt.at/2011/09/24/gewinnspiel-battlefield-3-beta/comment-page-1/#comment-1638">Meister-Yoda</a> und <a href="https://twitter.com/#!/Wolle0rism/status/117970787478142976">@Wolle0rism</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/09/24/gewinnspiel-battlefield-3-beta/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>31</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gamescom 2011 &#8211; das Fazit</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/08/31/gamescom-2011-das-fazit/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/08/31/gamescom-2011-das-fazit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 18:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[gamescom]]></category>
		<category><![CDATA[meine meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2621</guid>
		<description><![CDATA[Die gamescom 2011 ist vorbei und mit diesem Resümee endet auch die Berichterstattung meines intensiven aber auch durchaus angenehmen dreitägigen Kurztrip nach Köln. (M)eine Meinung zu den Media Briefings und ausgewählten Spielen gab es bereits in mehreren Beiträgen zu lesen und auch einige bunte Pixel sind in den Tiefen des üblichen Picasa-Webalbums zu finden (sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gamescom 2011 ist vorbei und mit diesem Resümee endet auch die Berichterstattung meines intensiven aber auch durchaus angenehmen dreitägigen Kurztrip nach Köln. (M)eine Meinung zu den Media Briefings und ausgewählten Spielen gab es bereits in mehreren Beiträgen zu lesen und auch einige bunte Pixel sind in den Tiefen des üblichen Picasa-Webalbums zu finden (sowie im Best-Of Fotobeitrag). Im Gegensatz zum letzten Jahr ist die textuelle Berichterstattung etwas umfangreicher (und hoffentlich auch besser), aber im optischen Bereich gab es leider Defizite (was sowohl auf meine verkürzte Anwesenheit, als auch höhere Termindichte zurückzuführen ist). Was nun folgt sind ein paar lose Gedanken zur Messe, der Branche oder was mir in diesem Jahr sonst so durch den Kopf gegangen ist (inklusive Reiseanekdote).</p>
<p>Der mittlerweile klassische Start einer Kolumne zur Nachberichterstattung beginnt traditionell am Mittwoch und beinhaltet oftmals Schuldzuweisungen in Richtung der Koelnmesse. In diesem Jahr war der stark aufgeweichte Fachbesucher- und Pressetag ein beliebtes Thema und viele verstehen nicht, warum von Jahr zu Jahr stetig mehr Presse in Form von Blogs sowie Fanseiten zugelassen wird. Zwei der Hauptgründe sind wohl, dass dadurch jährlich stetig wachsende Zahlen an Journalisten präsentiert werden können und auch eine Steigerung des Web Impact Factor im deutschsprachigen Internet. Auch wenn manch altgedienter Schreiberling wenig mit der Armee von Pseudojournalisten anfangen kann, so stellen diese wohl das geringere Problem da, denn das wirkliche leidige Thema sind die Pseudofachbesucher. Im Gegensatz zu Onlinemedien ist hier die Kontrolle deutlich minimalistischer und ein Job in einem Handelsunternehmen ist mehr als ausreichend, um sich mittels minimal erhöhtem Eintrittspreis vorzeitigen Zutritt in die bunte schöne Welt der Videospielneuheiten zu verschaffen (alternativ reicht es auch einen A4 Zettel vor Ort mit ein paar lustigen Daten zu befüllen). Die meisten Onlineschreiberlinge haben immerhin den Gedanken der Berichterstattung in ihren Köpfen herumschwirren (und sei dieser Gedanken noch so gut versteckt), die Motive der Saturn oder Media Markt Betreuer von morgen sind leider <del>primitiver</del> einfacher. Die Auswirkungen waren deutlich in Form von Warteschlange mit vier Stunden Wartezeit, kurzfristig eingeführten Alterskontrollen oder merkwürdig behängte und durch Messehallen schlürfenden Merchbeutelratten zu sehen ;-).</p>
<p>Leicht genervt nimmt man aber dann doch die Gegebenheiten hin und versucht sein vorab penibel geplantes Programm möglichst souverän zu absolvieren. Anfänger verzettelt sich hier oft in ausgedruckten (dichtgefüllten) Terminkalender, die dann mit doppelt und dreifach vergebenen Terminslots der Publisher kollidieren. Nach einigen Jahren Messeerfahrung wird man aber schlauer und die einfachsten Lösungen sind auch die effektivsten: weniger Termine, eine gewisse Fokussierung und Pausen. Auch wenn im Vorfeld die Versuchung oft groß ist, wird alles plötzlich deutlich angenehmer und entspannter durch die Berücksichtigung der drei simplen Regeln und auch die Gespräche mit den Kollegen vor Ort können angenehm abschweifen und auch mal ausufern. Diese sind zwar meist eher oberflächlicher Smalltalk und das beliebteste Thema ist wohl das Hinterfragen der Sinnhaftigkeit und Infragestellen zukünftiger Messebesuche (Stichworte: Warum tue ich mir das an? Meinen die das tatsachlich ernst? Ach ich werde zu alt für den Mist! Da hätte ich auch zu Hause bleiben können …). Aber nicht alle Gesprächen laufen so und eines, welches in meinem Gedächtnis hängen geblieben ist, fand bei EA statt. Der Gesprächspartner war mir (vorher) unbekannt, wodurch die üblichen Phrasendrescherei entschärft wurde und es ergab sich eine anregende Unterhaltung über Medien, Blogger sowie deren Ziele und (Hinter)Gedanken, Geschäftsmodelle in Zeiten von App Stores und sich selbst. Irgendwie kam dann unerwartet die Gretchenfrage und im Gegensatz zu den etlichen Malen zuvor, war es dieses Mal anders und auch ernst gemeint. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt nicht durch das Schreiben und werde mit durch diese Worten hier auch nicht berühmt oder beliebt. Alles ist surreal und ob ich in Köln bin oder nicht, ist mit einer gewissen Portion Grundrealismus auch egal. Also warum tut man sich eine gamescom an, obwohl man mit beiden Beinen fest in einer anderen (Berufs)Welt steht?</p>
<p>Die Fragestellung klingt vielleicht merkwürdig, ist es aber nicht. Tatsächlich macht es oft wirklich wenig bis keinen Unterschied ob man bei einer Messe vor Ort ist, da die Wahrnehmung eines jeden sowieso anders ist und man vor Ort wohl das einfärbigste Bild präsentiert bekommt. Trotz pinker Pressekarte ist der Aufwand enorm und neben den Kosten für Flug oder Hotel, bezahlt man einen solchen Ausflug mit dem wohl kostbarsten Gut überhaupt, der (Frei)Zeit. Dies ist auch einer der Gründe warum bei mir dieses Jahr alles etwas kompakter war, aber dies war nicht meine Antwort auf die Frage. Diese war nämlich schlicht und einfach Klassentreffen. Ich entferne mich langsam aber sicher vom Epizentrum der Branche und setze die Schwerpunkte meiner Freizeit anders. Die gamescom bietet eine Art kurzfristig Rückkehr zu einer alten Zeit, mit vielen bekannten Gesichtern auf begrenztem Raum während einer befristeten Zeitdauer. Innerhalb eines Tages kann man feststellen, dass der Alex von consol.at tatsächlich alt geworden ist, Hallo zur Verena von Ubisoft sagen, den Dirk von EA umarmen, mit Fabian von Sega scherzen, Andreas mit Battlefield Blödsinn ärgern, mit Eric lustige Videos (für interne Blogs) drehen oder ein Bier mit Xian trinken, ohne das Messegelände verlassen zu müssen. Die Spiele stehen für mich gar nicht so im Vordergrund (sind jedoch durchaus spannend), es sind mehr die Menschen dahinter. Früher war ich über jede Einladung oder jedes “Ich bin wichtig”-Bändchen froh, dieses Jahr hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen wenn ich wieder jemanden absagen musste, da ich ein privates Abendessen mit zwei Freunden als wichtiger erachtet habe. Zeiten ändern sich, Menschen auch.</p>
<p>Langsam drifte ich vom Thema ab und um nicht noch den letzten übrig gebliebenen Leser zu verlieren, folgt wieder ein Schwenk in Richtung Messe. Neben dem seit zwei Jahren stetig wachsenden Trend der Warteschlangen und der Ableitung von möglichen Verkaufsresultaten aufgrund deren Länge, war 2011 das Jahr der großen Banner (Fotos: <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/KakofQu0czM2Js6AO2c_Fg?feat=directlink">Banner A</a>, <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/18Rn0eWY5zuoXyc5A1365A?feat=directlink">Banner B</a>, <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/LViBX6hm6rFQzbXRIBaxXQ?feat=directlink">Banner C</a>, <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ocs9JmpaVMUx0ZnU03615w?feat=directlink">Banner D</a> oder <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/_yP0Kd-pamvzpUIrOtmUDg?feat=directlink">Banner E</a>). Sieht zwar auf den ersten Blick hübsch aus, ist aber nur eine kostengünstige und unkreative Art des Standbaus. Auch wenn wohl mehr Fotos vor dem Battlefield 3 Banner entstanden sind als vom Sega oder THQ Stand, so waren diese beiden Messeauftritte erfrischend anders und zeigen wie man sich auch ohne Riesenbudget von der Masse abheben kann (Fotos: <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/hemQf3lWYdW-EXGA0Yisnw?feat=directlink">Sega Stand</a>, <a title="Foto @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/shXY_FZQLp8WzCmwLhR6vw?feat=directlink">THQ Stand</a>). Seit dem Wechsel von Leipzig nach Köln und der jährlichen Steigerung der Besucherzahlen hat die Messe leider auch an Charme verloren und ist mit diesem Jahr vollkommen aus der Nische in den Massemarkt katapultiert worden. Die größere Breite der Zielgruppe ist natürlich wichtig und auch positiv zu bewerten, aber gleichzeitig fühlt sich vieles nach Massenabfertigung an und oftmals werden kreative Idee zugunsten der Masse geopfert und gestreamlined.</p>
<p>Aber genug der Worte, denn für mich kommt mit diesem Absatz das Ende der gamescom 2011 und wie bereits seit fünf Jahren auch das Ende eines Augusts in verdunkelten Messehallen. Um möglichst viele Klischees erfüllen zu könnten, schlürfte ich als Pseudojournalist auch in der Tarnung eines Pseudofachbesuchers durch die Hallen um Merch zu sammeln (Tweet: <a title="Tweet" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/104547892781531136">eine Tasche Merch</a> und <a title="Tweet" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/104572997779722241">die Ausbeute</a>), was aber bereits nach fünf Minuten langweilig wurde. Erwähnenswert sind noch die Ninja Kenntnisse im Verstecken von <a title="eugilicious @ Twitter" href="https://twitter.com/#!/eugilicious">@eugilicious</a> und als Reiseanekdote fällt mir noch der hilflose Zugbegleiter der deutschen Bahn ein, der mir am Weg in Richtung Flughafen tatsächlich in einem (nicht erfolgreichen) fünf Minuten dauernden Monolog erklärt hat, dass ich trotz überfüllten Zug nicht in der ersten Klasse sitzen darf. Danke an alle die Zeit für mich hatten und man sieht sich sicherlich wieder, nur vermutlich nicht in Köln &#8230;</p>
<p><em>Falls jemand noch mehr über die gamescom 2011 lesen möchte, so sind im <a title="gamescom 2011" href="http://gelurzt.at/2011/08/15/gamescom-2011/">Startbeitrag</a> alle relevanten Inhalte verlinkt.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/08/31/gamescom-2011-das-fazit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>gamescom 2011</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/08/15/gamescom-2011/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/08/15/gamescom-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[gamescom]]></category>
		<category><![CDATA[projekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2569</guid>
		<description><![CDATA[So schnell können zwölf Monate vergehen, denn es ist wieder August und die dritte Auflage der gamescom steht vor der Tür. Im ersten Jahr war es meine CommandCom, letztes Jahr eine undefinierte Ansammlung von Material und im Jahr 2011 wird vermutlich alles anders. Seit 2003 war ich jedes Jahr in dunklen Messehallen unterwegs und meine Wünsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell können zwölf Monate vergehen, denn es ist wieder August und die dritte Auflage der gamescom steht vor der Tür. Im ersten Jahr war es meine <a title="CommandCom @ gelurzt.at" href="http://gelurzt.at/tag/commandcom/">CommandCom</a>, letztes Jahr eine <a title="gamescom 2010 @ gelurzt.at" href="http://gelurzt.at/2010/07/07/coverage-2-0-gamescom-2010/">undefinierte Ansammlung von Material</a> und im Jahr 2011 wird vermutlich alles anders.</p>
<p>Seit 2003 war ich jedes Jahr in dunklen Messehallen unterwegs und meine Wünsche und Vorstellungen haben sich in den letzten Jahren mehr als nur geändert. Anfangs wollte ich immer zu diesen Behind Closed Doors Präsentationen sowie auf die coolen Partys in den Abendstunden. Die Jahre darauf reichte es immerhin für einige Community Präsentationen und Einladungen zu Abendveranstaltungen, bis ich in den Jahren 2007 und 2008 die Projektleitung über einige Community-Aktivitäten und auch Partys übernahm. Gleichzeitig öffneten sich verschlossenen Türen zu bis dahin (fast) unerreichbaren Spielepräsentationen. Heute sind diese der primäre Teil und ab und zu wünsche ich mir den Weg zurück zur anfänglichen Messeerfahrung und genau diesen Spagat gilt es heuer in Köln zu meistern.</p>
<p>Meine gamescom 2011 beginnt frühzeitig am Dienstag und endet zu nächtlicher Stunde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. In Summe stehen etwa 64 Stunden Köln an, die auf der eine Seite dicht verplant sind, aber auch viel Freiraum für eine Entdeckungsreise mit zwei Freunden bietet. Gestartet wird mit dem EA Press Briefing sowie dem PlayStation Media Preview am Dienstag und einem freiem Mittwoch am Messegelände (auf meiner Wunschliste: Orcs must Die, Dota2, BioShock Infinit, Torchlight 2, Diablo 3 sowie Star Trek: Infinit Space) der mit dem Xbox Community Gathering  (inklusive Fable: The Journey, Forza Motorsport 4, Halo: Combat Evolved Anniversary und auch Gears of War 3) enden wird. Am Donnerstag reihen sich dann die Termine aneinander und im Gegensatz zu letztem Jahr stehen nur Spiele am Programm, die ich persönlich auch als spannend einstufe (NFS: The Run, SSX, Assassin&#8217;s Creed: Revelations, Anno 2070, The Adventures of Tintin, Rayman Origins, Sonic Generations, Rise of Nightmares, Aliens: Colonial Marines sowie Battlefield 3).</p>
<p>Hier nun alle veröffentlichten Beitrag für das Jahr 2011:<br />
19.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – die Media Briefings" href="http://gelurzt.at/2011/08/19/gamescom-2011-die-media-briefings/">die Media Briefings<br />
</a>20.08.2011 - <a title="gamescom 2011 – Ubisoft Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/20/gamescom-2011-ubisoft-round-up/">Ubisoft Round-Up</a><br />
21.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – Sony Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/21/gamescom-2011-sony-round-up/">Sony Round-Up</a><br />
22.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – Electronic Arts Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/22/gamescom-2011-electronic-arts-round-up/">Electronic Arts Round-Up</a><br />
24.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – Microsoft Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/24/gamescom-2011-microsoft-round-up/">Microsoft Round-Up</a><br />
27.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – Sega Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/27/gamescom-2011-sega-round-up/">Sega Round-Up</a><br />
28.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – die Fotos" href="http://gelurzt.at/2011/08/28/gamescom-2011-die-fotos/">die Fotos</a><br />
31.08.2011 &#8211; <a title="gamescom 2011 – das Fazit" href="http://gelurzt.at/2011/08/31/gamescom-2011-das-fazit/">das Fazit</a><br />
weitere Links &#8211; <a title="gamescom 2011 @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/Gamescom2011?authuser=0&amp;feat=directlink">Fotos</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/08/15/gamescom-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NES &#8211; Zurück in die Kindheit</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/08/10/nes-zuruck-in-die-kindheit/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/08/10/nes-zuruck-in-die-kindheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 20:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2557</guid>
		<description><![CDATA[Die seit Wochen in Österreich vorherrschende suboptimale Wetterlage hat nicht nur Schattenseiten, denn meine Motivation wurde durch die fröhlichen Wasserspiele in ungeahnte Höhen katapultiert. Mit erhöhten Adrenalinpegel startete ich in den letzten Wochen eines der für mich bisher spannendsten Abenteuer und erkundete bisher noch unerforschte Welten voller mysteriöser Gegenstände sowie deren Vergangenheit. Vielleicht war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die seit Wochen in Österreich vorherrschende suboptimale Wetterlage hat nicht nur Schattenseiten, denn meine Motivation wurde durch die fröhlichen Wasserspiele in ungeahnte Höhen katapultiert. Mit erhöhten Adrenalinpegel startete ich in den letzten Wochen eines der für mich bisher spannendsten Abenteuer und erkundete bisher noch unerforschte Welten voller mysteriöser Gegenstände sowie deren Vergangenheit.</p>
<p>Vielleicht war es dann doch nicht ganz so spannend, denn ehrlich gesagt stand das Ausräumen des elterlichen Dachbodens an. Neben dem üblichen Dachbodeninhalt fand ich auch eine schwarze Box, die einen Teil meiner persönlichen Videospielkindheit in Form von zehn NES Modulen beinhaltete.</p>
<p>Wenn ich mich richtig erinnere war das NES nicht die erste Konsole im Haushalt, denn meine Eltern haben (irgendwo) eine günstige chinesische Imitation erworben, die mit 999 (eingebauten) Spielen auf der Verpackung geworben hat. Bereits innerhalb weniger Tage war mir der Betrug aber klar, denn es waren realistisch betrachtet nur 20 Spiele vorhanden, die sich mit den unterschiedlichsten Farben sowie Sprites stetig wiederholten. Spannend war jedoch der beigelegte Adapter, wodurch die China-Konsole auch mit NES Modulen befüttert werden konnte. Dies funktioniert auch einige Zeit, bis Nintendo am Kopierschutz der Module herumgebastelt hat und dadurch mein Interesse an der schwarzen Kunststoffscheibe gegen Null sank. Der nächste Schritt war der regelmäßige Besuch in der lokalen Videothek, da man dort für 20 Schilling pro Tag die Konsole ausborgen konnte und diese Option wurde auch mehr als exzessiv genutzt. Nachdem vermutlich zwei Konsolen inklusive Zubehör allein durch die Leihgebühr finanziert wurden, schaffte es aufgrund eines raffinierten Donauland-Werbungsprämien-Deal doch noch das Nintendo Entertainment System in die heimischen vier Wände und bis zum Release des SNES waren sowohl verregnete Wochenden als auch die Ferien gerettet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/08/kindheit-nes-1.jpg" rel="lightbox[2557]" title="NES Modul"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2560" title="NES Modul" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/08/kindheit-nes-1-150x150.jpg" alt="NES Modul" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/08/kindheit-nes-2.jpg" rel="lightbox[2557]" title="NES Modul"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2561" title="NES Modul" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/08/kindheit-nes-2-150x150.jpg" alt="NES Modul" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Damit wären wir wieder bei der schwarzen Box mit den zehn Modulen und es ist erschreckend wie die Erinnerungen je nach Modul variieren. Da ist zum Beispiel das grandiose &#8220;Super Mario Bros. 3&#8243; welches ähnlich wie &#8220;Ice Climber&#8221; die stärksten Erinnerungen bezüglich Gameplay, als auch Erlebnisse rund um das Spielen an der Konsole hervorruft. Ebenfalls in der Sammlung findet man das Schrottspiel &#8220;Captain Planet And The Planeteers&#8221;, welches aber aufgrund der damals ebenfalls laufenden TV Serie einen mehr als bleibenden Eindruck hinterlassen hat (&#8230; oh wie naiv ich doch war). Bei &#8220;A Boy And His Blob: Trouble On Blobolonia&#8221; wird es schon etwas schwerer und es gibt nur noch Erinnerungsfragmente bezüglich des Gameplays und bei &#8220;Bigfoot&#8221; aus dem Hause Acclaim bilde ich mir den markanten Bigfoot Ansager beim Starten des Spiels ein. Die restlichen Module (Defender Of The Crown, Jacky Chan’s Action Kung Fu, Gremlins 2 und The Guardian Legend) wecken weniger als keine Erinnerungen, was aber vermutlich unter anderem auch mit der Qualität der Spiele zu tun hatte (man kaufte damals ja auch nach Packungstext und Packshot).</p>
<p>Leider wurde das heimische NES während der (bereits abgeschlossenen) Räumungsarbeiten nicht gefunden, wodurch die praktische Umsetzung der kindlichen Zeitreise massiv behindert wurde. Vermutlich ist dies aber gar nicht so schlimm, denn dank moderner Hilfsmittel wie <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=NES+gameplay">YouTube</a> besteht mittlerweile jederzeit die Möglichkeit sich seine personalisierte 8-Bit Dröhnung immer und überall zu holen.</p>
<p><em>Achja: Falls jemand für die zehn einsamen Module ein schönes Plätzchen haben sollte, würde ich mich über eine kurze E-Mail (siehe Kontakt) freuen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/08/10/nes-zuruck-in-die-kindheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pro 3 Games &#8211; Musik und so</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/07/24/pro-3-games-musik-und-so/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/07/24/pro-3-games-musik-und-so/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 15:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[pro 3 games]]></category>
		<category><![CDATA[social game]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2525</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich war ich der Meinung, dass ich doch ein gewisses Basiswissen in den meisten Bereichen habe, aber dann kam bei einem letzten Besuche im Pro 3 Games Büro das Thema Musik auf und ich stellte fest, wie wenig Ahnung ich im musischen Bereich habe. Bis vor wenigen Wochen konsumierte ich die Hintergrundmusik in Videospielen eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war ich der Meinung, dass ich doch ein gewisses Basiswissen in den meisten Bereichen habe, aber dann kam bei einem letzten Besuche im Pro 3 Games Büro das Thema Musik auf und ich stellte fest, wie wenig Ahnung ich im musischen Bereich habe. Bis vor wenigen Wochen konsumierte ich die Hintergrundmusik in Videospielen eher passiv und auch die Relevanz der meist synthetisch erzeugten Loops war mir bei weitem nicht bewusst. Dann war da aber <a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/jWGuB-mIldCxel7igGQ_sg?feat=directlink">dieses Poster</a> und was anfänglich nach Mathematik und wirren Kritzeleien aussah, klang ein paar Wochen später gut und war letzten Freitag in einem Konzertsaal einfach nur unglaublich.</p>
<p>Aber bis dahin war es ein langer Weg und auch meine erste Berührung mit diesem Teilabschnitt von Delta Strike fand zu einem sehr späten Zeitpunkt statt, denn bereits im Mai 2010 wurden die ersten Vorbereitungen und Planungen für das Thema Musik gestartet. Alex Gross (<a href="http://www.xewton.com/">xewton.com</a>) wurde mit der Thematik beauftragt und baute mittels Intuition und frühen Videos des Spiels mehrere Themes, welche für die unterschiedliche Abschnitte im Spiel vorgesehen waren. Neben der erforderlichen kreativen Kraft müssen bei Videospielen auch verschiedenste technische Aspekte berücksichtigt werden, da zum Beispiel auch der nahtlose Übergang zwischen den unterschiedlichen Themes erforderlich ist, so dass der Spieler nicht aus dem Flow geworfen wird. Soweit ich das richtig verstanden habe liegt hier viel Magie in der korrekten Taktung, der Anzahl sowie Dauer der Segmente und noch ganz vielen anderen Dingen, von denen ich aber eindeutig zu wenig Ahnung habe, um darüber (sinnvoll) zu schreiben.</p>
<p>Im März 2011 folgte jedenfalls die Idee die Themes mit einem Orchester einzuspielen, was sich aber aufgrund fehlender Noten schwerer gestaltete als erwartet. Gemeinsam mit dem jungen oberösterreichischen Komponisten und Dirigenten Georg Wiesinger wurden die digitalen Töne dann aber doch zu Noten auf Papier und diese auch passend für ein Orchester arrangiert, womit wir wieder bei <a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/jWGuB-mIldCxel7igGQ_sg?feat=directlink">dem kryptischen Poster</a> wären. Innerhalb weniger Tage wurde das so erschaffene Werk vom EJPO (European Jazz &amp; Pop Orchestra, <a href="http://www.poporchester.at/">poporchester.at</a>) eingespielt und erlebte letzten Freitag seine offizielle Premiere in Salzburg.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-1.jpg" rel="lightbox[2525]" title="Delta Strike in Concert"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2526" title="Delta Strike in Concert" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-1-150x150.jpg" alt="Delta Strike in Concert" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-2.jpg" rel="lightbox[2525]" title="Delta Strike in Concert"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2527" title="Delta Strike in Concert" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-2-150x150.jpg" alt="Delta Strike in Concert" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-3.jpg" rel="lightbox[2525]" title="Delta Strike in Concert"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2528" title="Delta Strike in Concert" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/07/deltastrike-in-concert-3-150x150.jpg" alt="Delta Strike in Concert" width="150" height="150" /></a><br />
weitere Fotos: <a title="EJPO in Concert @ Google+" href="https://plus.google.com/photos/112115886022132559361/albums/5632511750940110193">Google+</a> / <a title="EJPO in Concert @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/EJPOInConcert?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalben</a></p>
<p>Da das Video vom Konzert leider noch nicht online verfügbar ist, folgt vorab ein kurzer Ausschnitt der Proben zum Delta Strike Soundtrack:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/embed/Kw--KcYQcg8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Mehr zum Thema Musik gibt es in <a href="http://blog.deltastrike.org/?p=343">diesem Beitrag</a> und weiterführende Informationen zum EJPO findet man unter <a href="http://www.poporchester.at/">poporchester.at</a>. Weitere Infos rund um das Social Game mit 333% Awesomeness Faktor gibt es <a href="http://gelurzt.at/tag/pro-3-games/">hier im Blog</a> und natürlich auf <a href="http://blog.deltastrike.org/">dem Delta Strike Blog</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/07/24/pro-3-games-musik-und-so/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>E3 und die Relevanz</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/06/26/e3-und-die-relevanz/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/06/26/e3-und-die-relevanz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 14:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[e3]]></category>
		<category><![CDATA[meine meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2420</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich war im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren für dieses Jahr kein Beitrag zur E3 geplant, aber nachdem sich der Rummel um den wohl wichtigsten Branchenevent des Jahres mittlerweile langsam gelegt hat, ist es vielleicht doch an der Zeit zurückzublicken. Es geht dabei weniger um die Ankündigungen und Inhalte der letzten Wochen, sondern mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren für dieses Jahr <a href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/78172315996782592">kein Beitrag zur E3</a> geplant, aber nachdem sich der Rummel um den wohl wichtigsten Branchenevent des Jahres mittlerweile langsam gelegt hat, ist es vielleicht doch an der Zeit zurückzublicken. Es geht dabei weniger um die Ankündigungen und Inhalte der letzten Wochen, sondern mehr um die generelle Relevanz der Messe für uns in Österreich.</p>
<p>In den einschlägigen Informationsquellen gilt die Electronic Entertainment Expo als die wichtigste Veranstaltung für Videospieler im Jahr (ausgenommen in den Jahren 2007 und 2008), da die großen Spieleunternehmen Anfang Juni eigentlich die Katzen der nächsten 12 bis 18 Monaten aus dem Säcken lassen. Im Gegensatz zu früher hat sich hier vieles verändert und aufgrund der geänderten wirtschaftlichen Situation (höhere Entwicklungskosten, weniger Profit pro verkauften Titel, niedrigere Preise, &#8230;) fehlt bei den Ankündigungen von neuen Spielen mittlerweile oft der Überraschungseffekt, da gefühlte 75% reine Fortsetzungen von vorhergegangenen Erfolgen sind. Neben den Ankündigungen von neuen Spielen, präsentieren auch die großen drei Konsolenproduzenten ihre Strategien für die nächsten Monate (und zum Teil auch Jahre).</p>
<p>Im Konsolenbusiness ist es jedoch mittlerweile anders, denn im Gegensatz zu früher wird nicht nur rein mit der Hardware das Geld verdient, sondern die Konsolen haben sich immer mehr zu einer Art digitalen Hub für Unterhaltung entwickelt. Es gibt Filme zum ausleihen bzw. kaufen, man spielt in virtuellen Spieleshows gegeneinander, kauft Musik, surft auf Facebook oder stöbert mittels Suchmaschine im Internet herum. So spannend dieses neue funky Business mit Inhalten auch auf den ersten Blick sein mag, so unspannend ist es wenn man in der Dritten Welt der Contentindustrie sitzt, wie es leider in Österreich der Fall ist (und ja es ist eindeutig ein First World Problem). Aufgrund meiner persönlichen Affinität zu einer Videospielkonsole aus Redmond, wird auch mein Hauptaugenmerk auf der Plattform aus dem Hause Microsoft liegen.</p>
<p>Der zur E3 2006 angekündigte und im November 2006 im US Markt gestartete Zune Video Store (anfänglicher Name: Xbox LIVE Video Marketplace) startete mit Filmen sowie Serien und expandierte mit etwa einem Jahr Verspätung in die wichtigsten europäischen Märkte (ohne Serien), wozu Österreich natürlich nicht zählte. Zusätzliche zwei Jahre waren erforderlich, bis der Zune Video Store (natürlich ebenso ohne Serien und mit eingeschränkter Filmauswahl) das kleine Dritte Welt Land Österreich inklusive deutlich teurerer Mietpreise erreicht hat und trotz der dreijährigen Verspätung, ist dies sogar die eher positivste Geschichte. Da wäre zum Beispiel das im Rahmen der E3 2008 angekündigte Feature namens Primetime, bei dem man angepasste Versionen von Fernsehshows gleichzeitig mit und gegen unzählige Xbox LIVE Mitglieder spielen sollte. Trotz Partnerschaft mit Endemol schafft es nur 1 vs. 100 auf die Bildschirme der Spieler und das Format wurde nach der zweite Saison wieder eingestellt und hat es natürlich nie nach Österreich geschafft. Eine dritte Trauergeschichte sind dann die Xbox LIVE Indie Games (der ursprüngliche Name war Community Games), die Ende 2008 den US Marktplatz bereicherten und im Juli 2009 auch für unsere sonst oftmals benachteiligten deutschen Nachbarn freigeschaltet wurden. In good old Austria bleiben wir wie schon beim abgesetzten Primetime Feature außen vor und blicken seither mit leicht neidischen Blicken über den Weißwurstäquator.</p>
<p>Aber nicht nur aufgrund der für uns fehlenden und wahrscheinlich nie kommenden Inhalte (Netflix, Hulu, last.fm, Sky LIVE TV, ESPN und vermutlich auch die erst dieses Jahr angekündigte YouTube Integration) wird der relevante Informationsgehalt immer weniger, auch das geringe Durchhaltevermögen von Microsoft dämpft jegliche Erwartungshaltung. Ein prominentes Beispiel ist wohl Joy Ride, welches 2009 als kostenloser Titel angekündigt wurde und sich über Mikrotransaktionen refinanzieren sollte. Daraus geworden ist leider nichts, denn ein Jahr nach der Ankündigung wurde aus dem vormals kostenlosen Titel ein Vollpreisspiel für Kinect. Ein ähnliches trauriges Schicksal erfuhr der Game Room, der ebenso zur E3 2009 angekündigt wurde und immerhin im März 2010 weltweit veröffentlicht wurde. Ursprünglich war es die Antwort auf die Virtual Console von Nintendo, aber bereits innerhalb kürzester Zeit wurde es immer ruhiger und ruhiger um die virtuelle Spielhalle. Der Misserfolg liegt wohl am schwerfälligen Erweiterungskonzept, da für die anfangs regelmäßig erscheinenden neuen Spiele etwa 100 MB Downloads erforderlich waren. Vom anfänglichen zweiwöchigen Rhythmus ist mittlerweile auch keine Rede mehr und seit dem letzten Update vom 22.12.2010 ist der Game Room praktisch tot.</p>
<p>Alle aufgezählten Features und Funktionen wurden im Rahmen diverser Electronic Entertainment Expos angekündigt und wurden wie viele andere angekündigten Features innerhalb kurzer Zeit eingestampft oder nur halbherzig verfolgt. Microsoft ist hier natürlich nicht alleine, denn auch Sony hat mit Playstation Home eine Totgeburt veröffentlicht und hält diese mittlerweile nur noch durch zwanghafte lebensverlängernde Maßnahmen am Leben und bei Nintendo fällt mir spontan der 2009 angekündigte Wii Vitality Sensor ein. Dies hat bei mir zu einer gewissen Abstumpfung gegenüber den großen Media Briefings geführt und die Vorfreude auf angekündigte Funktionen ist stark gedämpft und zum Teil auch nicht mehr vorhanden. Die immer weniger wichtigen Grenzen (dem Internet sei Dank) werden von der Contentmafia weiterhin hochgehalten und so wie es derzeit aussieht, wird sich dies auch leider in den nächsten Jahre nicht so schnell ändern und Österreich bleibt damit weiterhin ein Dritte Welt Land.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/06/26/e3-und-die-relevanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schein und Sein</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/06/14/schein-und-sein/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/06/14/schein-und-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 20:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[meine meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2390</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten Tage war es hier eher ruhig und durch einen Tweet bin ich gestern Abend über einen Blogbeitrag von Luca gestolpert, der wiederum mehr Ergänzung als Antwort auf einen Text von Monica ist. Beide Texte haben mich nachdenklich gestimmt und obwohl ich mich bereits Mitte Mai ausgeweint habe, ist da noch viel übrig. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage war es hier eher ruhig und durch einen Tweet bin ich gestern Abend über <a href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">einen Blogbeitrag von Luca</a> gestolpert, der wiederum mehr Ergänzung als Antwort <a href="http://www.kathmography.com/2011/06/13/selbstdarstellung-2-0-arbeitsplatz-peepshow/">auf einen Text von Monica</a> ist. Beide Texte haben mich nachdenklich gestimmt und obwohl ich mich bereits <a title="Das große Weinen!" href="http://gelurzt.at/2011/05/19/das-grosse-weinen/">Mitte Mai ausgeweint</a> habe, ist da noch viel übrig.</p>
<p>Viele Beiträge (wenn nicht sogar alle) in den letzten beiden Jahren waren oberflächlich und geben nur einen Teil von mir wieder. Ich bin hier eigentlich nie wirklich persönlich und vermeide es auch soweit es geht mein privates oder berufliches Umfeld zu thematisieren oder aufzuarbeiten. Natürlich kommt es ab und zu vor, dass private Themen mitverarbeitet werden, aber diese sind im Regelfall für den Leser nicht sichtbar oder nur schwer erkennbar. So schön sich mein bisheriges Leben anhand der Beiträge auch lesen mag, so kompliziert und verworren ist es doch ab und zu. Das Blog dient als eine Art optimierte Selbstdarstellung und wie jeder Mensch neige auch ich zu einer Art Idealisierung.</p>
<p>Was hier steht ist nicht mein Leben, was hier steht ist mein Hobby und eine Art kreativer Ausgleich zum normalen Alltag. Ich spiele nicht Tag ein Tag aus Videospiele und reise nicht quer durch die Welt um auf Branchenevents unterwegs zu sein. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln einen kleinen (wenn auch sehr schönen) Teil meiner Freizeit wieder und auch nicht mehr oder weniger. Meine frühere Zeit in der Unterhaltungsindustrie scheint vielleicht die beste Zeit meines jungen Lebens gewesen zu sein, ehrlich gesagt glaube ich dies mittlerweile nicht mehr. Ich habe unheimliche viele Leute kennengelernt, von denen ich einige (sehr) wenige schon fast als Freunde bezeichnen würde, aber noch viel mehr Leute haben mich enttäuscht, ausgenutzt, ausgespielt und oder massiv über den Tisch gezogen. Vielleicht war ich zu leichtgläubig in meiner Heilen-Welt-Blase, aber mittlerweile bin ich doch ganz froh die Industrie nach etwa sieben Jahren Zugehörigkeit von einer anderen Seite sehen zu können.</p>
<p>Auch wenn viele Beiträge eine Art Unnahbarkeit vermitteln, ich bin es nicht. Der eine oder andere nimmt mich vielleicht sogar als eine Art idealisiertes Vorbild wahr, was aber falsch ist. Meine Darstellung im Blog ist wie bereits erwähnt nur ein kleiner Teil, der idealisierte Teil. In Realität bin ich oftmals weit weg von dem dargestellten Bild und kämpfe mit Problemen, die vermutlich jeden bereits beschäftigt haben oder beschäftigen. Da ist zum Beispiel meine massive Schüchternheit vor neuen Kontakten und eine gewissen Introvertiertheit. Ich bin oft (gerne) alleine und denke auch viel nach, vermutlich zu viel. Scheinbar spontane Aktionen sind oftmals nicht ganz so spontan und auch das Thema Selbstzweifel ist mir nicht unbekannt. Unsicherheit und Angst wird oftmals durch gespielte Arroganz und Gemeinheit überdeckt, was mir im Nachhinein nicht nur einmal leid getan hat, da ich dadurch andere Menschen enttäuscht, gekränkt und auch verletzt habe. Gleichzeitig habe ich auch Angst etwas zu versäumen, was vermutlich mit meinem frühen Einstieg in die Unterhaltungsbranche zu tun hat (ich war 16 oder 17), da ich früher mehr gearbeitet als gelebt habe (Hallo Wochenende, Hallo Samstagabend, …).</p>
<p>Mittlerweile ist vieles anders und <del datetime="2011-06-15T13:15:57+00:00">vermutlich</del> auch besser. Die Probleme sind (teilweise) noch da, aber ich bin mir meiner Fehler besser bewusst und versuche niemanden darunter leiden zu lassen. Ich vermeide es eigentlich offen darüber zu sprechen, denn ich bilde mir ein, dass es nicht dem gesellschaftlichen Bild eines jungen Mannes entspricht. Glücklicherweise habe ich zwei verdammt gute Freunde, die mich in den letzten Jahren unterstützt und mir teilweise unwissentlich wieder gezeigt haben, wie man sein Leben leben sollte und man manches einfach tun muss ohne wirklich darüber nachzudenken.</p>
<p>Niemand ist perfekt und im Zeitalter von sozialen Netzwerken und Medien versteckt sich jeder in seiner eigenen perfekten Welt. Dies beginnt bereits bei der Auswahl des Profilfotos, geht nahtlos mit den perfekten Statusupdates weiter und niemand stört sich daran, denn Online hat niemand Ecken oder Kanten, Online sind wir nur noch Aalglatt.</p>
<p><em>Ergänzung &#8211; 15.06.2011:</em><br />
Die hier angesprochenen Themen sind nicht ganz aktuell, sondern spiegeln einfach viele Situationen in den letzten 10 Jahren wieder. Es geht ebenfalls nicht darum Mitleid zu erhalten oder sich in den Vordergrund zu stellen, sondern rein offen zu seinen (wenn auch zum Teil kleinen) Fehler zu stehen, denn nur so kann man daraus lernen und an sich selbst arbeiten. Der Beitrag soll zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass nicht alles so ist wie es oftmals scheint und wir gerne dazu neigen uns selbst etwas vorzuspielen. Auch wenn dies der zweite eher nachdenkliche Beitrag in relativ kurzer Zeit ist, bin ich derzeit absolut glücklich und mit der aktuellen Situation mehr als zufrieden ;-).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/06/14/schein-und-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und dann ist da noch &#8230; das Nokia E7</title>
		<link>http://gelurzt.at/2011/06/02/und-dann-ist-da-noch-das-nokia-e7/</link>
		<comments>http://gelurzt.at/2011/06/02/und-dann-ist-da-noch-das-nokia-e7/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 19:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gelurzt.at/?p=2321</guid>
		<description><![CDATA[Was vor etwa zwei Monaten begonnen hat (Startbeitrag), findet mit diesem Beitrag (s)ein Ende. Im Gegensatz zu den fünf Testbeiträgen handelt es sich bei diesem Post um die Geschichte dahinter und ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, um auf das erhaltene Feedback einzugehen. Begonnen hat alles im März, als ich mich bei Nokia (bzw. der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was vor etwa zwei Monaten begonnen hat (<a title="Und dann war da noch … das Nokia E7" href="http://gelurzt.at/2011/04/01/und-dann-war-da-noch-das-nokia-e7/">Startbeitrag</a>), findet mit diesem Beitrag (s)ein Ende. Im Gegensatz zu den fünf Testbeiträgen handelt es sich bei diesem Post um die Geschichte dahinter und ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, um auf das erhaltene Feedback einzugehen.</p>
<p>Begonnen hat alles im März, als ich mich bei Nokia (bzw. der durchführenden Agentur) für einen E7 Test beworben hatte. Ein paar Tage später landete dann die positive Antwort inklusive der Spielregeln in digitaler Form in meinem Postfach. Grundlegend hat es sich dabei um eine dreiwöchige Marketingkampagne gehandelt, bei dem die Tester die verschiedene Aspekte unter die Lupe nehmen sollten und das Ergebnis in Textform aufgearbeitet werden sollte. Diese Beiträge wurden dann von Nokia über alle möglichen sozialen Kanäle (primär Facebook und Twitter) verteilt und thematisch sortiert im Wochenzyklus veröffentlicht.</p>
<p>Wie eigentlich zu erwarten war, dauerte es nicht lange bis die ersten kritischen Facebook Kommentare auftauchten und die Glaubwürdigkeit der Aktion in Frage stellten. Die beiden primären Kritikpunkte waren die Auswahl der Teilnehmer, sowie die Voreingenommenheit dieser. Es tauchen zwar im kleinen Österreich oftmals die gleichen Blogger bei solchen Aktionen auf, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass hier irgendwie bei der Auswahl getrickst wurde. Ich kannte niemanden bei Nokia oder der durchführenden Agentur und bin daher auch sicherlich nicht aufgrund der gerne vermuteten Freunderlwirtschaft ausgewählt worden. Es wurde einfach ein bunter Mix ausgewählt und meine Rolle dabei war vermutlich der Techjunky mit Gaminghintergrund. Das mit der Voreingenommenheit ist leider nicht so einfach, denn man bewegt sich realistisch betrachtet auf einem schmalen Grat. Prinzipiell wurde die Sache als Teststellung kommuniziert und die Geräte sollten danach wieder an Nokia retourniert werden, wodurch es keinen (offensichtlichen) Anreiz gab, um reine Werbebeiträge vom Stapel zu lassen. Die Texte unterlagen keiner Endkontrolle und abgesehen von den grob definierten Themenbereichen, wurden keine weiteren Richtlinien oder Auflagen kommuniziert. Alle die dies noch immer nicht glauben wollen, sollten einfach mal einen Blick auf <a title="Nokia E7 – die weiche Komponente" href="http://gelurzt.at/2011/04/28/nokia-e7-die-weiche-komponente/">den Beitrag zum Thema Symbian^3</a> werfen.</p>
<p>Umso bemerkenswerte finde ich den Mut von Nokia und der durchführenden Agentur, die Werbekampagne tatsächlich in dieser Form ohne Kontrolle der Inhalte durchzuführen. Natürlich besteht ein Grundvertrauen, aber ein gewisses Risiko war trotzdem vorhanden, wodurch aber natürlich ebenfalls die Glaubwürdigkeit der Kampagne deutlich gesteigert werden sollte und vermutlich auch wurde. Noch mutiger wirkt diese Strategie, wenn man den kurz zuvor angekündigten Wechsel der Softwareplattform berücksichtigt und davon ausgeht, dass auch Nokia die Softwaremacken am Gerät bewusst waren.</p>
<p>Ganz ohne Belohnung war die Aktion aber dann doch nicht, denn auf meinem Schreibtisch findet sich noch immer <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/04/nokia-e7-1.jpg">eine blaue Schachtel</a> und direkt darauf liegt <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/04/nokia-e7-2.jpg">das Nokia E7</a>, welches ich mir nach dem Ende der Aktion behalten durfte. Trotz der in den Beiträgen angesprochenen Kritikpunkte bin ich (auch weiterhin) von der Hardware sehr angetan und warte gespannt auf das erste große Symbian^3 Update, um einen zweiten (privaten) Testlauf zu starten. Durch das Update werden <del>sicherlich</del> hoffentlich viele Kritikpunkte eliminiert, aber mein Traum von einem E7 mit Windows Phone 7 wird leider wohl ein Traum bleiben …</p>
<p><em>Mehr Informationen zum Projekt &#8220;Nokia E7&#8243; gibt es <a title="Und dann war da noch … das Nokia E7" href="http://gelurzt.at/2011/04/01/und-dann-war-da-noch-das-nokia-e7/">im Startbeitrag</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gelurzt.at/2011/06/02/und-dann-ist-da-noch-das-nokia-e7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

