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	<title>gelurzt.at &#187; weidhas</title>
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		<title>Nokia Lumia 800</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntagvormittag und obwohl die Nacht verhältnismäßig kurz war und ich bereits kurz vor sieben das warme Bett verlassen habe, fühle ich mich ausgeschlafen. Vor mir blinkt der Cursor auf einer fast leeren Seite eines Google Dokuments, in meinem Kopf schwirren Gedanken zum zu verfassenden Nokia Lumia 800 Review umher und gleichzeitig bildet sich ein möglicher Weg das Problem dieses Mal anders zu lösen. Vor knapp einem Jahr versuchte ich mich an Texten über das <a title="Und dann war da noch … das Nokia E7" href="http://gelurzt.at/2011/04/01/und-dann-war-da-noch-das-nokia-e7/">Nokia E7</a> und auch wenn ich rückblickend nicht ganz zufrieden mit der damaligen Textqualität war, war es grundlegend in Ordnung.</p>
<p>So wie sich die Technik stetig weiterentwickelt, so entwickelt und entfaltet man sich auch persönlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt taucht vermutlich die gefürchtete Buchstabenkombination WTF auf. Zum einen habe ich irgendwann letztes Jahr die Fokussierung der Textbeiträge wieder in Richtung Videospiele gedreht und auch möchte ich nicht den Faktenreview Nummer 710 über das erste Nokia Windows Phone abliefern. Um trotz der kürzlich vorgenommenen Fokussierung eine Relevanzausrede für diesen Text zu haben, verweise ich einfach auf die Xbox LIVE Integration und hoffe, dass die ersten beiden Sätze des Absatzes bereits aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden sind. Ist es wirklich wichtig, dass das Lumia 800 einen gewölbten 3,7 AMOLED-ClearBlack-Touchscreen aus Glas hat? Wie relevant ist der 1,4 Ghz starke Single-Core-Prozessor oder die Tatsache, dass nur 512 MB Arbeitsspeicher im Gerät werkeln? Stellt die fehlende Speicherplatzerweiterungsmöglichkeit aufgrund der 16 GB integrierten Speicher ein Problem dar? Wie vergleichbar ist der Akkuladewert von 1450mah im Bezug auf andere Geräte?</p>
<p>All diese Fragen werden nachfolgend nicht beantwortet, weil es realistisch betrachtet egal ist. Mit meinem Umstieg auf das MacBook Pro habe ich die wirren Zahlenspielchen aufgegeben, denn die Relevanz steckt im Workflow. Funktioniert das Gerät für mich und meine Anforderungen oder verbringe ich tagein tagaus damit mich zu ärgern. Meine Grundsituation ist ein Notebook aus dem Apple Universum und auch meine Musik und Bilder werden mit Anwendungen des gleichen Unternehmens verwaltet. Der restliche Teil liegt primär bei Google, die soziale Komponente bei Facebook sowie Twitter und gespielt wir im Hause Microsoft via Xbox LIVE. Das Lumia 800 tritt gegen ein HTC Legend mit CynogenMod an und um während der beiden Testwochen eine annähernd realistische Benutzererfahrung zu erhalten, wurde dieses einfach in einer Schublade verstaut und ich war einzig und allein auf das Nokia Gerät angewiesen. Vorab sei schon mal gesagt, dass das Gerät unheimlich schnell ist, mich aber positiverweise dazu bringt mein persönliches Tempo runterzudrehen. <a href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/161152331541512192">Meine Versuche</a> das Gerät behalten zu dürfen waren bisher zwar stümperhaft, aber immerhin lautet meine mobile Gretchenfrage zukünftig nicht mehr iPhone oder Android Gerät sondern iPhone oder Nokia Windows Phone.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2878" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2879" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2880" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Hardware</strong><br />
Würde man die bisherigen drei Absätze auf toten Bäumen abbilden, dann hätte man gerade eine A4 Seite gelesen um überhaupt zum ersten der vier Hauptpunkte zu kommen. Die Technik versteckt sich in einem aus einem Stück gefertigten geschwungenen Kunststoffgehäuse, welches sich am oberen sowie unteren Ende in der Dicke leicht verjüngt um optisch dünner zu wirken. Einzig an der Oberseite findet man zwei Klappen, hinter denen sich die Micro-USB Buchse sowie der Micro-SIM Slot verstecken. Auf der Rückseite findet man noch eine nicht überragende aber ausreichende Kamera inklusive LED Blitz, welcher meiner Meinung nach um etwa 0,1 mm zu tief versenkt ist und somit die Aussparung leider fühlbar wird. Rechtsbündig gibt es noch die Ein/Aus-Taste, eine Kamerataste sowie zwei gemeinsame Lautstärkeregeltasten in Form einer Wipptaste. Im Gegensatz zum Polycarbonatgehäuse sind diese metallisch glänzend, wodurch die eher matte Oberfläche des Gerätes etwas gestört wird. Warum hier nicht das Gehäusematerial verwendet wurde bleibt ein Rätsel, aber es handelt sich hier um Whinen auf einem hohem Level. Trotz Kunststoff fühlt sich das Gerät wertig an und liegt durch die runden Seitenflächen gut in der Hand. Die Position der Ein/Aus-Taste ist angenehm mit dem linken Zeigefinger oder rechtem Daumen erreichbar und auch der Druckpunkt gibt ausreichend mechanisches Feedback.</p>
<p>Das Display ist anfangs täuschend, denn aufgrund des kräftigen Schwarz ist praktisch kein Übergang zwischen Display und Gerät sichtbar. Sowohl Startbildschirm und Anwendungsliste nutzen in der Standardeinstellung einen schwarzen Hintergrund, wodurch die tatsächliche Größe des Displays geschickt versteckt wird. Grundlegend natürlich egal, aber ich finde diese optische Täuschung durchaus hübsch und auch irgendwie angenehm. Im leicht bauchigen Mittelteil versteckt sich der fix eingebaute Akku, der eigentlich der große Kritikpunkt werden sollte, aber seit dem kürzlich erschienen Software Update keiner mehr ist. Die Stormversorgung reicht ohne Probleme für einen Tag und durch Softwaretricks wie dem Stromsparmodus sollte bei normaler Nutzung auch die zwei Tage Marke möglich sein.</p>
<p><strong>Software</strong><br />
Jetzt wird es irgendwie schwer, denn mit der Aufgabe von Symbian und MeeGo wechselt Nokia ins Lager der (fast) reinen Hardwarehersteller und überlässt den primären Teil der Weiterentwicklung der Plattform Microsoft. Aber sei es wie es ist, denn es geht ja schließlich darum einen Überblick über das Gerät zu bekommen und mittlerweile nimmt das Betriebsystem und die Apps den wohl wichtigsten Stellenwert eines Smartphones ein. Die Windows Phone Plattform ist schlicht sowie aufgeräumt und das Adjektiv schnell ist eher eine Untertreibung. Das für mich wichtigste an einem Mobiltelefon ist einfach die Geschwindigkeit des Gerätes. Es geht hierbei weniger um den Takt des Prozessor, sondern einfach das Feedback sowie Look &amp; Feel. Es ruckelt nichts, es zuckelt nichts, auf Eingaben wird quasi sofort reagiert und während der zwei Wochen hatte ich nie das Gefühl schneller als das Lumia 800 zu sein. Das liest sich jetzt vielleicht merkwürdig, aber diese Geschwindigkeit ist in meinen Augen wirklich unheimlich wichtig und wenn man einen Blick in das High-End Android Lager wirft, stellt man fest, wie schwer es anscheinend ist eine flüssige Benutzeroberfläche zu bekommen.</p>
<p>Die zweite Raffinesse (die auch in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kQjGe53zw6w">diesem Video</a> mehr als aggressiv benutzt wird) ist die Integration vieler Komponenten direkt ins Betriebssystem. Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter sind tief verankert und neben der Anreicherung der Kontaktdaten ist es möglich (ohne zusätzlich installierte Apps) die Status Updates seiner Telefonkontakte zusammengefasst zu sehen. Ähnliches gilt für das Ich-Tile (quasi eine App für sein digitales Ich), durch das die Aktualisierung seines sozialen Status oder das Einchecken an Orten direkt aus dem Betriebsystem möglich ist. Gleichzeitig sammelt Windows Phone sämtliche Benachrichtigungen (neue Kommentare, Likes, Retweets, Twitter Replies …) und fasst diese in einer schlichten Liste zusammen. Nützlich ist auch Microsofts Siri namens Tell Me, was zum einen rudimentäre Sprachbefehle (“Ruf Michi Müller am Handy an” oder “Ich möchte an Maria Meier eine SMS schreiben”) unterstützt und auch eine akzeptable individuelle Spracherkenung auf den Microsoft Servern bei aktiver Datenverbindung bietet.</p>
<p>Die grundlegende Idee hinter der Bedienoberfläche unterscheidet sich massiv gegenüber den beiden anderen relevanten Systemen (man scrollt in die Anwendung nach links und rechts um die einzelnen Programmfunktionen zu nutzen), funktioniert aber innerhalb kurzer Zeit ohne Probleme und ist erfrischend anders. Anders als man es vielleicht von Microsoft erwarten würde, sind für die wichtigsten Dienste (Windows Live &amp; Hotmail &amp; Xbox LIVE, Exchange &amp; Office 365, Facebook, Twitter, Nokia Mail, Yahoo! Mail, Google Mai &amp; Google Kontakte &amp; Google Kalender sowie LinkedIn) vordefinierte Profile vorhanden. Dadurch war das Anzapfen bestehender Datenquellen (in meinem Fall Xbox LIVE, Twitter, Facebook, Google Mail, Google Kontakte, Google Kalender) keine wirkliche Herausforderung und auch die automatische Profilverknüpfung zwischen Kontakten, Facebook Freunden und Twitter Follower war erstaunlich akkurat. Unangenehmer ist vermutlich der Umstieg für Freunde von ActiveSync, da bisher die Synchronisation der Daten (ausgenommen Media Daten) zwingend über die Cloud erfolgen muss (via Hotmail, Google Kontakte oder Exchange).</p>
<p>Bei den vorhandenen Anwendungen wurde der Apple Ansatz gewählt und anstatt eines ausufernden Funktionsumfangs erhält man eine reduzierte aber einfach zu nutzende und funktionierende Funktionalität. Spannender wird es beim Angebot im Marketplace, denn hier ist die Anzahl und Qualität leider noch deutlich geringer als beim AppStore aus dem Hause Apple oder dem Android Marketplace. Microsoft schafft es zwar dank der Erfahrung im Konsolengeschäft stetig (quasi wöchentlich) qualitativ gute Spiele zu veröffentlichen, aber bei den normalen Anwendungen befindet man sich noch in den Kinderschuhen (mir fehlt zum Beispiel eine Dropbox oder Skype App). Obwohl ich mich eher als Intensivnutzer einstufe, ist es erstaunlich wie wenig Anwendungen ich tatsächlich auf seinem Smartphone nutze. Ein Blick in die Anwendungsliste zeigt neben den mitgelieferten und kostenlos verfügbaren Microsoft Apps eigentlich nur eBay, Facebook, GReadr (als Google Reader Client), IMdb, SoundHound, Spritpreis, Stoppuhr, Twitter und YouTube (wobei hier quasi nur der mobilen Internet Explorer geöffnet und die mobile YouTube Seite ansteuert wird). Eigentlich erschreckend, denn meine Hauptnutzung beschränkt sich tatsächlich auf das mobile Surfen (obwohl sich der Browser Internet Explorer nennt funktioniert dieser überraschend gut und auch schnell), soziale Netzwerke prüfen sowie E-Mails abrufen und schreiben. Zwischendurch vielleicht mal ein kurzes Spiel, aber die von den Medien oft propagierte App-Explosion ist an mir relativ spurlos vorbeigezogen. Die Facebook und Twitter App sind zwar eher veraltet und bekommen auf der Windows Phone Plattform nicht die gleiche Liebe wie unter Android oder iOS, aber aufgrund der Integration ins Betriebssystem finde ich diesen Umstand zwar nicht positiv aber erträglich.</p>
<p>Bei einer Sache versagt Microsoft für mich jedoch komplett: Bing! Ich bin tolerant und auch zu gewissen Kompromissen auf mobilen Plattformen bereit, aber die Integration von Bing ist leider grausam. Die Suche ist ja noch nutzbar, aber sobald man (in Österreich) den Kartendienst Bing Maps nutzt, ist man hoffnungslos verlorenen. Fast 18 Monate hat es unter Android gedauert, bis ich endgültig jegliche Vorbereitungen für Freizeitaktivitäten aufgegeben habe. Kein Erkunden der Gegend via Kartendienst, kein Ausdrucken des Fahrplans und auch keine möglichen Lokale für das leibliche Wohl suchen oder prüfen. Die Qualität liegt nicht im Kartenmaterial, sondern in den verknüpften Daten. Google Maps liefert mir zum Beispiel bei Restaurants neben der genauen Position auch Bewertungen, Fotos, Empfehlungen und die Telefonnummer um vorab dort anzurufen. Bing Maps liefert im Regefall gar nichts. Ehrlich, gar nichts &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2881" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2882" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2883" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Nokia</strong><br />
Software sells Hardware und Nokia hat sich glücklicherweise entschieden nicht ganz ohne Bedingungen zur Windows Phone Plattform zu wechseln. Die Hardwareanforderungen von Microsoft sind (zum Glück) relativ streng, was aber auch zu einem Verlust der Individualität führt. Die Geräte sind quasi oft nur durch die Rückseite zu unterscheiden und auch wenn die Nokia Hardware qualitativ den anderen Herstellern überlegen ist, so ist dies ein vermutlich nicht ausreichendes Alleinstellungsmerkmal. Die Finnen lösen dieses Problem und liefern auf allen Geräten Anwendungen mit, die in meinen Augen eine massive Bereicherung im Bezug auf den Funktionsumfang sind: Nokia Karten und Nokia Navigation. Nokia kaufte 2007 den Kartenanbieter Navteq und hat seither stetig an mobilen Kartenanwendungen gearbeitet und das Resultat ist mehr als überzeugend.</p>
<p>Nokia Karten hat für mich die grausame Bing Maps App vollständig ersetzt und Nokia verknüpft die Kartendaten ähnlich wie Google Maps mit den unterschiedlichsten Datenquellen. Es gibt eine Umkreissuche nach beliebten und positiv bewerteten Hotspots, Rezensionen, Fotos, Kontaktdaten und auch die Möglichkeit direkt via Nokia Navigation den kürzesten Weg zu suchen.  Nokia Navigation ist eine weltweit funktionierende GPS Turn-by-Turn Navigationslösung, die dank herunterladbarer Karten auch im Ausland ohne aktive Datenverbindung genutzt werden kann. Als Kartenmaterial wird der eigene (zugekaufte) Kartendienst genutzt und als Kartenmartial steht steht praktisch die ganze Welt zur Verfügung. Auch wenn ich eher Purist bin und versuche soweit wie möglich mit den mitgelieferten Anwendungen zu arbeiten, hat die Nokia Karten App dafür gesorgt, dass ich die Testphase aufgrund des in Österreich unbenutzbaren Bing Maps Dienstes nicht vorzeitig beendet habe. So blöd es sich anhören mag, aber Nokia wertet die Windows Phone Plattform mit diesen beiden Anwendungen massiv auf und diese Apps sind auch nur auf Nokia Geräten verfügbar. Das klingt jetzt vielleicht nach einer dicken Schleimspur in Richtung der Marketingabteilung von Nokia, aber es ist leider oder zum Glück für Nokia eine Tatsache. Auch wenn Nokia im Gegensatz zu anderen Herstellern das Freigeben der Internetverbindung (Tethering) derzeit nicht unterstützt, so gibt es für mich bei der Wahl eines Windows Phone Smartphones keine Frage des Herstellers mehr, sondern nur noch eine Entscheidung in der Nokia Produktpalette.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Und auch wenn ich mir vorgenommen habe eher persönlich als sachlich an die Thematik ranzugehen, bin ich doch teilweise wieder in das alte Verhaltensmuster gefallen. Jedoch sind die für mich wichtigen Themen (Anbindung an meine bestehenden Datenquellen, hohe Qualität der Nokia Apps, super schnelles Betriebssystem und die geschickte tiefe Integration von sozialen Netzwerken) weitestgehen abgedeckt. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich wurde auch mehr als positiv überrascht (unter anderem vom Windows Phone Connector unter Mac OS X, der was man so liest um Welten besser sein soll als die Zune Software für Windows Benutzer). Gemeinsam bieten Microsoft und Nokia eine Plattform die neben der enormen Geschwindigkeit einfach funktioniert und gleichzeit Spaß macht. Qualitativ liegen die beiden Konzerne weit vor Android und bieten in den meisten Bereichen eine sinnvolle sowie funktionierende Alternative zum Ecosystem aus dem Hause Apple. Meine persönliche mobile Gretchenfrage hat sich nach derzeitigem Stand erledigt und mein nächstes Smartphone wird wohl ein Nokia Windows Phone.</p>
<p>Bleibt zum Schluss nur noch die Fragen warum trotz der hohen Geschwindigkeit mein persönliches Tempo reduziert wurde und wie so etwas positiv sein kann. Die meisten Dienste sind mittlerweile Pushfähig und Benachrichtungen sind oft nur noch eine Fragen von Sekunden anstatt von Minuten oder Stunden. Mein HTC Legend besitzt im Gegensatz zum Lumia 800 eine Status-LED, welche bei Neuigkeiten munter vor sich herblinkt und mich quasi zwingt nachzusehen. Einen Fingertapser später ist die betroffene Anwendung geöffnet und das Gerät kann kurze Zeit später wieder seinen Platz am Schreibtisch einnehmen. Das Lumia 800 hat aufgrund der fehlenden Status-LED und des dafür im Betriebsystem integrierten Benachrichtigungssystems (dem Ich-Tile) etwas Geschwindigkeit in meinem virtuellen sozialen Leben entfernt und ab und zu ist es wohl auch ganz gut sozial abzuschalten =).</p>
<p><em>Damit endet mein Ausflug in die mangofarbige Welt der Windows Phone Plattform und dem zukünftigen Spielplatz von Nokia. Vielen Dank an Nokia Österreich für die Teststellung und für das Abnehmen der Android oder (Nokia) Windows Phone Gretchenfrage. Das Nokia Lumia 800 ist bei quasi allen Netzanbietern in Österreich sowie im freien Handel um etwa 400 Euro erhältlich. Mehr Blogger Reviews zum Gerät findet man unter anderem bei <a href="http://www.fabianpimminger.com/gadgets/nokia-lumia-800-nokias-erstes-windows-phone-im-test/">Fabian Pimminger</a>, <a href="http://www.mitmilch.at/pixi/archives/4626">Pixi mit Milch</a>, <a href="http://www.thoughtsfromhell.net/category/windows-phone/">Thoughts from Hell</a> oder <a href="http://www.windowsblog.at/post/2012/01/13/Testbericht-Nokia-Lumia-800.aspx">bei Georg auf dem windowsblog.at</a>. Für weitere Texte sollte man auch den Tag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23NokiaLumiaAT">#NokiaLumiaAT auf Twitter</a> oder <a href="https://www.facebook.com/nokiaaustria">Nokia auf Facebook</a> im Auge behalten.</em></p>
<p>PS: Mir ist bekannt, dass man unter Android die Status-LED / die Benachrichtigungen deaktivieren kann, aber irgendwie kann ich mich nicht überwinden ;).</p>
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		<title>Xbox Schal</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passend zur Farbgestaltung dieser Seite und absolut nicht passend zum derzeitig praktisch nicht existenten Winter folgt heute (zur Überbrückung bis zum nächsten &#8220;richtigen&#8221; Beitrag) ein Ausflug in die Welt der Fashion Blogger / Hipster / Merchandise Sammler. Das Objekt der Begierde ist ein form- und farbschöner Xbox Schal, der bisher aufgrund des aktuen Schneemangels in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zur Farbgestaltung dieser Seite und absolut nicht passend zum derzeitig praktisch nicht existenten Winter folgt heute (zur Überbrückung bis zum nächsten &#8220;richtigen&#8221; Beitrag) ein Ausflug in die Welt der Fashion Blogger / Hipster / Merchandise Sammler. Das Objekt der Begierde ist ein form- und farbschöner Xbox Schal, der bisher aufgrund des aktuen Schneemangels in den tieferen Lagen von Österreich sehnsüchtig auf seinen ersten richtigen winterlichen Einsatz wartet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-1.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2870" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-2.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2871" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-3.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2872" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Qualität und Verarbeitung ist wie bei praktisch alle Xbox Merchandise Artikel eher hochwertig. Der Stoff ist doppelt gelegt und die beidseitigen Fransen an den Enden sind sehr dicht. Als Farbe wurde (wie auf den Fotos ersichtlich ist) das typische Xbox Grün gewählt, wodurch das Versteckspiel in der Öffentlichkeit definitiv eine neue Challenge wird. Eigentlich ganz hübsch, aber in Realität leider eher schwer mit der grauer, brauner oder schwarzen Winterkleidung kombinierbar.</p>
<p>Der Xbox Schal war im Rahmen einiger Promotion Aktionen in Österreich erhältlich und kann nicht im Handel erworben werden. Ein Bonusfoto sowie viele andere Fotos gibt es im <a title="Geek Clothes @ Picasa Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/GeekClothes?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalbum</a> und weitere Hipster Beiträge aus der Kategorie Kleidung verstecken sich <a title="Geek Clothes" href="http://gelurzt.at/category/geek-clothes/">hinter diesem Link</a>.</p>
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		<title>Misfits</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;Und früher war alles besser &#8230;&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;<a title="Und früher war alles besser …" href="http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/">Und früher war alles besser &#8230;</a>&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend gefunden habe oder heute noch immer spannend finde.</p>
<p><strong>Glover</strong> (1998 / Hasbro Interactive / N64, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=T-15l3kROIQ">YouTube</a>)<br />
Im Gegensatz zur eher suboptimalen PlayStation Umsetzung war die N64 Version mehr als gelungen, ging aber in einer Zeit voller schlechter Super Mario 64 Klone leider unter. Als weißer Handschuh mit Unterstützung eines Spielballs glänzte der Action-Plattformer mit äußerst cleverem Leveldesign und wenn man die Spielmechanik mal raus hatte, fühlte man sich als ob man die Schwerkraft kontrollieren konnte. Es war es wohl auch das erste Spiel, welches die physikalischen Gesetze als ein grundlegendes und essentielles Spielelement nutzte.</p>
<p><strong>Heart Of Darkness</strong> (1998 / Interplay / PS1, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=U_YYRVk5ur4">YouTube</a>)<br />
Im Bezug auf endlose Verschiebungen kommen beim inoffiziellen Nachfolger von Another World teilweise Erinnerungen an Duke Nukem Forever hoch. Der Franzose Eric Chahi erzählt mit dem 2D Jump &amp; Run eine merkwürdig liebenswert packende Geschichte eines Jungen auf der Suche nach seinem Hund. Für damalige Verhältnisse bot das Spiel kinoreife Zwischensequenzen und war auch optisch (dank vorgerenderter Elemente) lange Zeit der wohl schönste Vertreter des Genres. In meiner Erinnerung war es auch bockschwer oder ich war einfach nicht gut genug.</p>
<p><strong>Rockstar Games Presents Table Tennis</strong> (2006 / Rockstar / 360, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=oeTFCGcvTQM">YouTube</a>)<br />
Die Macher der Grand Theft Auto Reihe und Tischtennis? Ernsthaft? Wer möchte freiwillig Tischtennis (und damit ist wirklich nur Tischtennis) auf einer Videospielkonsole spielen? Leider nicht wirklich viele Leute, aber im Vergleich zu heutigen Sportspielen steckt viel mehr im Titel als man es vielleicht erwarten würde. Eine extrem gut durchdachte und äußerst präzise Steuerung, atemberaubende Geschwindigkeit und die für Rockstar so typische filmreife Inszenierung. Zusätzlich tobte sich das Studio aus San Diego in Ihrer Detailverliebtheit aus und bot 19 unterschiedliche Locations und hauchte den elf verfügbaren <del>Spielern</del> Charakteren ein Leben inklusive eigener Persönlichkeit und individuellen Spielstil ein. Vielleicht ist es übertrieben, aber meine Meinung nach ist Rockstar Games Presents Table Tennis auch nach sechs Jahren in vielen Bereichen den heutigen Sportspielen deutlich überlegen (zumindest in der Xbox 360 Version). Falls jemand das Spiel zu Hause herumliegen haben sollte und keine Verwendung mehr dafür hat, würde ich mich über einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail (siehe Kontakt) freuen.</p>
<p><strong>Let’s Tap!</strong> (2009 / Sega / Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=VyH-ZdfrnqY">YouTube</a>)<br />
Mangels Wii leider nie selbst gespielt, aber ich bin von der Idee mehr als nur begeistert. Ähnlich wie bei Glover war aber wohl der Zeitpunkt am wirtschaftlichen Versagen Schuld, denn zur Veröffentlichung hatte die Wii schon den Ruf einer Minispielkonsole. Die missbräuchliche Nutzung der Wii Remote wirkt zwar anfangs dämlich, ist aber eigentlich doch clever und erfrischen anders im Vergleich zur 0815 Minispielkost.</p>
<p><strong>Free Running</strong> (2007 / Reef &amp; Ubisoft / PS2, PSP, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=7hQLJ-WddIc">YouTube</a>)<br />
Quasi die Tony Hawk Version Assassin&#8217;s Creed und Mirror’s Edge. Leider ebenfalls nur von Videos und Reviews bekannt und anscheinend gar nicht übel und die praktisch &#8220;realere&#8221; Parkour Erfahrung. Wenn man sich auf die störrische Kamera einlässt und kein Problem mit dem britischen Einfluss hat, dann wohl eine äußerst spannende Erfahrung die 2009 auch auf der Wii zweitverwertet wurde.</p>
<p><strong>Re-Volt</strong> (1999 / Acclaim / DC, N64, PC, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=uUQM6Eir7PI">YouTube</a>)<br />
Wohl einer der genialisten und unterschätzten Fun-Racer überhaupt. Mario Kart trifft auf Micro Machines in 3D und bereits Pre-2000 beinhaltete das Spiel einen funktionierenden Streckeneditor inklusive der heute gängigen sozialen Komponenten Play, Create &amp; Share. Früher als es noch LAN-Partys gab war Re-Volt für mich und viele anderen wohl einer der LAN-Pflichttitel und das absolut zu recht (Lustig, Fordernd, Fair &amp; Gemein). Intern hat der Titel bei Acclaim leider gegen Burnout verloren und wurde dadurch weder beworben noch proaktiv vertrieben. Acclaim ist mittlerweile Pleite, aber dank einer aktiven Mod-Community lebt Re-Volt in den Tiefen des Internets weiter.</p>
<p><strong>Mirror’s Edge</strong> (2008 / Electronic Arts / 360, PS3, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=2N1TJP1cxmo">YouTube</a>)<br />
Passend zum Spiel läuft gerade der Titeltrack Still Alive von Lisa Miskovsky im Hintergrund und vor meinem inneren Auge taucht die im Spiel so wichtige Farbe Rot auf. Das schwedische Studio DICE hat mit Mirror’s Edge versucht aus dem Battlefield Teufelskreis auszubrechen und wurde von den Käufern für die Originalität abgestraft. Ja es ist extrem geradlinig, ja es sollte mehr Moves geben, ja es gibt Abschnitte die nerven und ja der Stil mag nicht jedermanns Sache sein, aber wenn man sich auf Hauptfigur Faith und die surreale Welt einlässt, wird man umso mehr belohnt. Es ist alles aus einem Guss, der Soundtrack transportiert Emotionen und es ist einfach eine unglaublich intensive Spielerfahrung. Sollte DICE nicht bald einen Nachfolger ankündigen, muss ich wohl dieses Jahr erneut einen Urlaub in Schweden einplanen und mal ein ernstes Wörtchen mit den Jungs und Mädels in Stockholm wechseln.</p>
<p>Und zum Ende natürlich die Frage aller Fragen: Was sind eurer Meinung nach die wichtigsten Misfits der letzten Jahre?</p>
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		<title>Und früher war alles besser &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr als genügend neue Spiele erschienen sind und der gefürchtet Pile of Shame mittlerweile ein Rekordniveu erreicht, steigt irgendwie das Verlangen nach alten Videospielen. Vor einigen Jahren war es schwer den Drang zu befrieden, aber in Zeiten digitaler Downloadstores hat sich schon fast ein eigener Industriezweig um alte PC Videospiele gebildet und virtuelle Ladentheken wie Steam oder Good Old Games bieten im Austausch gegen Kreditkartendetails rasche (und unkomplizierte) Suchtbefriedigung. Die Hemmschwelle ist aufgrund des Preises niedrig, die schnelle Datenleitung befördert die Bits und Bytes rasch auf die heimische Festplatte und oft nur wenige Minuten später startet der Ausflug in die virtuelle Vergangenheit. Zumindest war es bei mir so und über die letzten Jahre haben sich etliche Spiele angesammelt, die ich aus unterschiedlichsten Gründen praktisch doppelt gekauft habe und die mich aus den unterschiedlichsten Gründen leider auch enttäuscht haben.</p>
<p>Da war zum Beispiel Diablo II (<a href="http://amzn.to/zvLMXv">Amazon Link</a>*), welches Erinnerungen an durchgespielte Nächte, zerklickte linke Maustasten und quasi unendlich viel Spaß hervorgerufen hat. Und obwohl mir bewusst war, dass es sich um ein Spiel aus dem Jahr 2000 handelt, musste ich aufgrund der maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel die Augen mehrmals mit Seife auswaschen um nicht sofort zu erblinden. Mit der ersten (und einzigen) Erweiterung erhöhte Blizzard diese Limitierung gütigerweise auf 800 x 600 Pixel, wodurch es bis zu einem gewissen Teil auch in der heutigen Zeit (auf kleinen Bildschirmen) spielbar wird. Obwohl Diablo II trotz des Alters auf spielerischer Ebene noch funktioniert, war das Gefühl anders als ich es in Erinnerung hatte. Die Sammelmotivation war zwar irgendwie vorhanden, aber der Spaßfaktor war deutlich geringer als erwartet. Zum einen lag es vermutlich an der optischen Komponente, aber der tatsächliche Grund war wohl meine Einsamkeit in Sanktuario. 2000 ging ich noch zur Schule und der Geek-Teil meiner Klasse hatte natürlich Diablo II. Der damalige Tagesablauf war in etwa: Aufstehen, vor / nach / zwischen dem Unterricht über seine Diablo Funde der letzten Nacht diskutieren und am Abend gemeinsam das Battle.net von Dämonen befreien. Genau diese soziale Komponente war es, die Diablo II von einem guten Spiel in den Olymp der grandiosen Spiele gehoben hat und mit dem Wegfall dieser ist es nur noch ein fast zwölf Jahre altes, aber trotzdem gutes Spiel.</p>
<p>Der neuste  Zugang in meiner &#8220;Coole Spiele von Früher&#8221;-Sammlung ist die Grand Theft Auto Classics Sammlung (<a href="http://store.steampowered.com/sub/606">Steam Link</a>), die zufälligerweise während der Feiertag im Sonderangebot für 10 Euro über den virtuellen Ladentisch ging (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.). Der tatsächliche Titel der Begierde war aber Vice City und die Motivation dahinter besteht im wiederholten Beenden der Story. Obwohl die optische Enttäuschung nicht so groß wie bei Diablo II war, tauchen in meiner Erinnerungen weder verwaschenen (oft fast einfärbige) Texturen noch die relativ spät aufpoppenden Fahrzeuge oder Fußgänger auf. Obwohl ich kein Kind der 80er bin, übt das zeitliche Setting des Spiels eine unheimliche Faszination auf mich aus und es reichen die ersten Momente des Intros (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ag6H1e1rXJ0">YouTube Link</a>) um mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und voll in die virtuelle Welt schlecht gekleideter Menschen einzutauchen. Das Rauschen des Meeres beim Rockstar Logo, das Einsetzen des &#8220;Video Killed the Radio Star&#8221; Refrains beim C64 Ladebildschirm und die Mischung des synthetische Sound und die von Urlaubskarten geklauten Bilder von Vice City wecken sofort positive Erinnerungen. Trotz der mittlerweile in die Jahre gekommen Steuerung dauert es nur wenige Minuten, bis man sagen kann, man ist in Vice City angekommen und es fühlt sich einfach nur gut an. Die Musik aus dem Autoradio passt, die kitschigen Farben sind unerwartet angenehm und die Dialoge erinnern an Fernsehserien aus der Kindheit. Aber warum Vice City und nicht der wegweisende dritte Teil der Serie? Warum nicht das deutlich umfangreichere San Andreas oder das klassische GTA bzw. GTA 2? Vermutlich liegt es nicht am Spiel (wobei Vice City wirklich unheimlich gelungen ist), sondern vielmehr am Zeitpunkt. Kurz nach der (PC) Veröffentlichung startete ich meinen Weg in die Arbeitswelt (siehe &#8220;<a href="http://gelurzt.at/2010/02/14/es-war-einmal-e-sport/">Es war einmal &#8230; E-Sport</a>&#8220;) und aufgrund des fehlenden Internetzugangs in den eigenen vier Wänden, war GTA Vice City der Titel, der mich sechs Monate lang bei Laune gehalten hat. Durch eine glückliche Fügung durfte ich damals auch mit Take 2 zusammenarbeiten, wodurch ich in den Besitz des (schwer erhältlichen) Soundtracks gekommen bin und mich die Musik von Vice City quasi jeden Tag auf den Weg zur und von der Arbeit begleitet hat. Früher, als ich noch mit meinem Sony Discman unterwegs war, das waren halt noch Zeiten.</p>
<p>Und genau im Wort “Früher” steckt auch das Geheimnis hinter der Faszination für alte Videospiele (und auch der Grund für den Titel des Beitrags). Jeder hat wohl schon von älteren Generationen den titelgebenden Einleitungssatz gehört, dabei innerlich die Augen verdreht und sich seinen eigenen Teil gedacht. Es war rein von den Fakten her früher nicht wirklich besser, aber es war anders. Es gab noch kein heute und der Maßstab mit denen man Dinge verglichen hat war deutlich niedriger als er es etwa heute ist. So wie ältere Generationen über Winter mit unglaublichen Schneemengen oder unfassbar warmen Sommermonaten sinnieren, so blicken heutige Mitzwanziger auf die Videospiele von vor zehn Jahren zurück. Aber wie es so ist mit Erinnerungen, verblassen diese und negative Erinnerungen entschwinden einem noch schneller als die positiven Momente.  Man neigt dazu geistig weich zu zeichnen und vermischt im konkreten Fall die Spielerfahrung mit den Einflüssen, die man während des Spielens erlebte. Die endlosen Gespräche mit Freunden über das im Spiel erlebte, die bewusste Ablenkung vom ersten richtig Job, der spannende Sommer in dem man mit dem Gameboy im Gepäck tausende Kilometer mit der ÖBB und dem Sommerticket hinter sich brachte oder die unterhaltsamen Wutausbrüche seiner LAN Gegner während einer Runde Instagib auf Q3DM17. Früher war halt doch alles besser.</p>
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<p>Aber genug Textzeilen der Nostalgie gewidmet, es wird wieder Zeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, denn hier warten noch C&amp;C Red Alert, Monkey Island, StarCraft und RollerCoaster Tycoon auf ein würdiges Ende. Zunächst werde ich aber wohl diesem Wissenschaftler Gordon helfen, der hat in einer Einrichtung namens Black Mesa ein kleines Problem oder so &#8230;</p>
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		<title>Videospielrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein raffiniertes Wortspiel in der Überschrift zum Jahresrückblick 2011? Irgendwie langweilig, aber damit muss man wohl leben. Es ist wieder die Zeit des Jahres, während der die vor Tagen oder bereits Wochen fertig geschriebenen Jahresrückblicke sowie Ausblicke online gehen, um auch während der Feiertage die Leserschaft bei der Stange zu halten. Bei mir läuft es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein raffiniertes Wortspiel in der Überschrift zum Jahresrückblick 2011? Irgendwie langweilig, aber damit muss man wohl leben. Es ist wieder die Zeit des Jahres, während der die vor Tagen oder bereits Wochen fertig geschriebenen Jahresrückblicke sowie Ausblicke online gehen, um auch während der Feiertage die Leserschaft bei der Stange zu halten. Bei mir läuft es anders und obwohl ich im Dezember mit Texten gegeizt habe, hatte ich einfach keine Lust etwas vorzubereiten (oder ich könnte ehrlich sein und dem gelungenen <a href="http://www.polyneux.de/component/search/?searchword=adventskalender+tür&amp;ordering=oldest&amp;searchphrase=exact&amp;limit=25">polyneux Adventskalender</a> die Schuld zu zuschieben). Aber genug des Vorgeplänkels, es geht schließlich um meinen Videospielrückblick 2011 und da ich wohl ein eher atypische Spielverhalten an den Tag lege (weniger Triple A Produkte, mehr B &amp; C Titel und zeitlich stark verschoben), sind die Chance ganz gut nicht in Lobhudelei für Battlefield 3 oder Call of Duty Modern Warfare 3 abzudriften. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass es keiner der beiden Shooter in meine Konsole schaffte.</p>
<p><strong>Alan Wake</strong> (<a title="Alan Wake" href="http://gelurzt.at/2011/06/19/alan-wake/">zum Beitrag</a>)<br />
Zwar kein richtiger 2011er Titel, aber definitiv in meinen Lieblingstiteln 2011. Abgesehen von der starken Verspätung, wird auch mein merkwürdiges Spielverhalten aufgezeigt, da ich in den ersten beiden Februar Wochen die ersten 80% des Spiels absolvierte und erst in den ersten beiden Juni Wochen das für mich unbefriedigende Finale zu Gesicht bekam. Alan Wake hat Schwächen (Schlauchlevels, alte Grafik, wiederholende Gegner), welche aber von den Stärken (Storytelling, Angst, perfekter Schwierigkeitsgrad) deutlich wegkaschiert werden. Obwohl das im demnächst erscheinende Spin-Off (Alan Wake&#8217;s American Nightmare) eher action- als storyorientiert sein soll, freue ich mich darauf.</p>
<p><strong>Alice: Madness Returns</strong> (<a title="Alice: Madness Returns" href="http://gelurzt.at/2011/07/17/alice-madness-returns/">zum Beitrag</a>)<br />
Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich um keine Bestenliste sondern um eine Art Rückblick handelt oder besser gesagt Vergangenheitsbewältigung. Wirklich so schlimm? Ja! Alice: Madness Returns ist definitiv ein Machwerk von World of Warcraft Chinafarmern, die glauben, dass Videospiele noch langweiliger als das Sammeln von Gold in Online-Rollenspielen sein müssen.</p>
<p><strong>Bulletstorm</strong> (<a href="http://gelurzt.at/2011/03/13/bulletstorm/">zum Beitrag</a>)<br />
In der nicht USK Version ein extrem brutaler Shooter, der im Vorfeld primär durch eine äußerst aggressive Marketingkampagne (<a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=_Eookz_9BRI">TV Commercial</a>, <a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=BZyH320R0bI">Duty Calls</a>, <a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=SkNskXnd4so">Last Call</a>) als mit spielerischen Qualitäten geglänzt hat. Neben einer abgedrehten Geschichte versuchte der Entwickler mit dem &#8220;Kill with Skill&#8221; System sich von der Masse abzuheben und als alter Zivildiener lautet mein Fazit: Eine unbeschreiblich unterhaltsame und rasante Achterbahnfahrt ohne Tiefen oder Hänger, die auch Verweigerern am Dienst mit der Waffe unheimlich viel Spaß macht, zumindest bis man die Kampagne beendet hat.</p>
<p><strong>Driver San Francisco</strong> (<a title="Driver San Francisco" href="http://gelurzt.at/2011/09/18/driver-san-francisco/">zum Beitrag</a>)<br />
Der Underdog des Jahres und gleichzeitig der Gewinner der Bronzemedaille im Rennen um meine Zuneigung in den vergangen 36X Tagen. Die Grundidee liest sich ähnlich hirnlos wie bei Bulletstorm (Die Seele des im Koma befindlichen Cop macht durch das Shiften in die verschiedensten KFZ Lenker Jagd auf seinen Nemesis, der praktischerweise auch für die unbefriedigende Gesamtsituation verantwortlich ist.), aber das perfekte Fahrgefühl, das Shiften in andere Autos, die abgedrehten Gespräche, die unendlich vielen Challenges, der erfrischende Mehrspielermodus, der massive Spielumfang und die motivierenden Frustmomente in den bockschweren klassischen Rennherausforderungen mach Driver SF zu dem Arcade Raser im Jahr 2011.</p>
<p><strong>From Dust</strong> (<a title="From Dust" href="http://gelurzt.at/2011/08/01/from-dust/">zum Beitrag</a>)<br />
Hat Spaß gemacht, wollte ich irgendwann zu Ende spielen, aber der Movements / In Bewegung hält mich davon ab. Trotz YouTube Komplettlösung ist der zwölfte Level für mich unschaffbar, aber die elf Welten davor haben mich ausgezeichnet unterhalten.</p>
<p><strong>Halo: CE Anniversary</strong> (<a title="Halo: Combat Evolved Anniversary" href="http://gelurzt.at/2011/12/18/halo-combat-evolved-anniversary/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein Verhältnis zu dem zehn Jahre alten Spiel ist merkwürdig. Ich war im zarten Alter von 17 zu schlecht um den Titel auf der Xbox (1) zu beenden, habe es aber im Jahr 2004 bis ins österreichische Finale der Halo for Windows World Championship geschafft (<a title="Tweet + Pic" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/151068940515287040">Beweisfoto</a>). Seither trage ich stolz den Titel des oberösterreichischen Halo for Windows Champions, der mir neben etlichen Groupies auch einen Fisher Space Pen einbrachte. Ok das mit den Groupies stimmt nicht, aber der Stift ist dafür unheimlich cool und ist noch immer im Einsatz. Dank Coop Modus befinde ich mich wieder mitten in der Kampagne und dank tatkräftiger Unterstützung stehen auch die Chance gut nach zehn Jahren das Ende vom Anfang zu sehen (Hint: Man achte auf das raffinierte Wortspiel!). Die für heutige Verhältnisse einfache Spielmechanik (die nicht durch gefühlte 100 Nebenmissionen aufgeblasen wird), die ansprechende Story und der unglaublich gute Soundtrack erzeugen einfach das besondere Etwas, wodurch die Jubiläumsedition den zweiten ersten Platz mit einer Silbermedaille belegt. Erst Recht, da ich mit dem in Halo Reach ausgelagerten Mehrspielermodus endlich einen zweiten Shooter auf Xbox LIVE spielen kann ohne dauernd als Kanonenfutter zweckentfremdet werde.</p>
<p><strong>Need for Speed The Run</strong> (<a title="Need for Speed The Run" href="http://gelurzt.at/2011/12/04/need-for-speed-the-run/">zum Beitrag)</a><br />
Zuerst wird der Titel in der Luft zerrissen und keine vier Wochen später findet er sich auf der Bestenliste im Jahr 2011. Moment mal! Wer hat gesagt, dass es sich hier um eine Bestenliste handelt? Es ist mehr Rückblick als Bestenliste und die drei für mich besten Spiele des Jahres sind textlich deutlich markiert. Need for Speed The Run ist wie ein One Night Stand: Macht zeitlich begrenzt unheimlich viel Spaß!</p>
<p><strong>Portal 2</strong> (<a title="Portal 2" href="http://gelurzt.at/2011/05/29/portal-2/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein persönlicher Liebling in diesem Kalenderjahr. Auch wenn ich im Mai härtere Worte verwendete (&#8220;&#8230; es hat einfach nicht &#8230; Klick gemacht &#8230;&#8221;), habe ich den Titel im Gegensatz zu allen anderen Spielen in diesem Jahr in Summe 2 ½ Mal durchgespielt und auch den Coop Modus erfolgreich zu einem Ende gebracht. Ich bin eher der Einzelspieler und bei Portal 2 stimmt in diesem Bereich einfach alles. Die Länge ist optimal, das Sounddesign sowie die Sprecher sind ausgezeichnet und auch die Art wie die Geschichte transportiert wird ist rückblickend mehr als nur gelungen. Die gelungene Story brauche ich wohl nicht auch noch erwähnen oder?</p>
<p><strong>Rise of Nightmares</strong> (<a title="Rise of Nightmares" href="http://gelurzt.at/2011/10/09/rise-of-nightmares/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein Kinect Titel des Jahres, der gleichzeitig auch mein einziger Kinect Titeln war. Zusätzlich noch mein persönlicher Hype Titel, der mich auf der gamescom erfolgreich geblendet hat (mehr dazu im <a title="gamescom 2011 – Sega Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/27/gamescom-2011-sega-round-up/">gamescom Sega Round-Up</a>). Anstatt über das Spiel zu schreiben, ist der Aufwand dahinter wohl deutlich spannender. Mittels Schokoversprechen wurde die lokale Microsoft Niederlassung so lange angefüttert, bis ein Kinect Leihsensor in den eigenen vier Wänden eintraf. Da die örtliche Position der Xbox 360 eine geringe Kompatibilität mit Bewegungsspielen hat, wurde ein Stockwerk tiefer ein kompletter Raum neu arrangiert (Sprich: alle Möbel aus dem Fenster geworfen) und der technische Blödsinn (Zitat meiner Mutter) ebenfalls dorthin verfrachtet. Der Spuk dauerte zwei Wochen und nach der Retournierung des Sensor wurde zurück arrangiert (Sprich: zurück durch das Fenster in den Raum). Das wollten zwar jetzt die Wenigsten (oder Niemand) lesen, aber dafür musste ich nichts mehr zum Spiel schreiben. Obwohl, es gab da noch diesen <a title="Sega in Wien" href="http://gelurzt.at/2011/09/10/sega-in-wien/">Wien Besuch von Sega</a> &#8230;</p>
<p><strong>Sonic Generations</strong> (<a title="Sonic Generations" href="http://gelurzt.at/2011/11/20/sonic-generations/">zum Beitrag</a>)<br />
Kontrollblick in den ersten Absatz &#8230; ausgezeichnet, ich habe mein atypische Spielverhalten und meinen merkwürdigen Spielgeschmack erwähnt. Das beste (richtige) Sonic Spiel (für stationäre Konsolen) seit 15 Jahren (Sonic the Hedgehog 3 erschien 1994) und wenn man den anderen Bloggern und Schreiberlingen so glaubt, ist Sonic Generations zwar gut, aber eher Fanbefriedigung statt Evolution (und ich hätte hier so gerne einen Revolution Witz untergebracht). Es wird gesagt, dass Rayman Origins das bessere Comeback sei und auch spielerisch deutlich besser ist. Mir doch egal, denn der blaue Igel hat sich dieses Jahr einen Ehrenplatz in meinem Herzen ersprinten, aber leider die Top 3 ganz knapp verfehlt.</p>
<p><strong>Und sonst so &#8230;</strong><br />
Neben den zehn Titeln gab es natürlich noch mehr und da war zum Beispiel Assassin’s Creed Brotherhood, welches einer meiner Spätsommertitel war und ich immerhin vor der Veröffentlichung von Assassin’s Creed 2.75 (&#8220;Revelations&#8221;) das Ende (&#8220;den Cliffhanger am Schluss&#8221;) erlebt habe. Kurz darauf wagte ich mich zurück zum PC und versuchte mich mit Freunden an Age of Empires Online, welches zwar 40 Stunden kostenlosen Spielspaß versprach, aber bereits nach vier Stunden stinklangweilig wurde. Beyond Good &amp; Evil HD legte im März ein kurzes Intermezzo hin, konnte sich aber nicht gegen das schöne Wetter im Frühling durchsetzen und dient seither als eiserne Videospielreserve für harte Zeiten ohne Videospielnachschub, auf die ich seither warte und die vermutlich auch nicht so schnell kommen werden. Laut Steam habe ich mich auch an The Binding of Isaac versucht, es aber nie bis zur letzten Etage geschafft (vermuteter Grund: mangelnde Geduld).</p>
<p><strong>&#8230; da war doch noch was &#8230;</strong><br />
Natürlich fehlt da noch Forza Motorsport 4, was mehr als solide ist und auch unheimlich viel Spaß macht. Es hat aber trotzdem nichts im Rückblick verloren, da es eher ein großes Update vom dritten Teil ist und genre-bedingt die Innovationen etwas minimalistischer sind als bei anderen Titeln. Mit Batman: Arkham City bin ich noch nicht durch und obwohl es durchaus unterhält, fühle ich mich aufgrund der 347 Nebenmissionen etwas überfordert und planlos. Trotz besserem Wissen landete dann noch Minecraft 1.0 auf der Festplatte, aber das extreme Suchtpotential blieb mir persönlich bisher verborgen.</p>
<p><strong>&#8230; und zukünftig?</strong><br />
Neben Beyond Good &amp; Evil HD und Batman: Arkham City stehen derzeit drei weitere Titel auf meiner Videospielliste, die ich versuche praktisch gleichzeitig zu spielen und die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten und mich wohl bis zum Ende des ersten Quartals 2012 begleiten werden: Skyrim (Ja, ich bin schwach geworden!), Dota 2 (Ja, ich werde nach fünf Monaten langsam aber sicher schwach!) &amp; Grand Theft Auto: Vice City (Ja, ich werde immer wieder schwach!)</p>
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		<title>Halo: Combat Evolved Anniversary</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 22:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[343 industries]]></category>
		<category><![CDATA[microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit etwa 30 Minuten sitze ich in einem dunklen Raum vor dem Bildschirm und nur die Überschrift des heutigen Beitrags hat es bisher auf das virtuelle Blatt Papier geschafft. Das Thema ist eigentlich einfach, denn es geht um ein fast zehn Jahre altes Spiel oder eigentlich um die vor wenigen Wochen erschienene Neuauflage dazu. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwa 30 Minuten sitze ich in einem dunklen Raum vor dem Bildschirm und nur die Überschrift des heutigen Beitrags hat es bisher auf das virtuelle Blatt Papier geschafft. Das Thema ist eigentlich einfach, denn es geht um ein fast zehn Jahre altes Spiel oder eigentlich um die vor wenigen Wochen erschienene Neuauflage dazu. Aber zurück in den März 2002, als Halo (Untertitel im Deutschen: Kampf um die Zukunft) mein Grund war, einen schwarzen unförmigen Block samt einem für meine kleinen Hände deutlich zu großen Controller anzuschaffen. Als PC Spieler wagte ich den Versuch einen Ego Shooter mittels Analogsticks zu steuern und was soll ich sagen, ich scheiterte kläglich und der Master Chief starb geschätzte 1091 Tode im Kampf gegen die Allianz sowie die Flood. Gefrustet gab ich irgendwann auf und gestehe nun meine wohl größte Videospielsünden: Ich habe Halo: Combat Evolved nie zu Ende gespielt.</p>
<p>Das Spiel aus dem Hause Bungie war damals aufgrund stark beschränkte Munition, keiner regeneriender Gesundheit sowie taktisch klug vorgehende Gegner schwer und das Remastering von 343 Industries hat nichts daran geändert. Abgesehen von hübschen optischen Effekten, hochauflösenden Texturen, einer Online Integration via Xbox LIVE (inklusive Coop Modus), dem neu eingespielten Soundtrack, Minianpassungen für Fans sowie dem im wahrsten Sinne des Wortes in Halo: Reach ausgelagerten Mehrspielermodus ist alles beim Alten. Die Auflistung klingt zwar nach einem neuen Spiel und das ist es eigentlich auch, aber dann doch irgendwie nicht. Halo hatte (damals) etwas besonderes an sich, das ein gewisses Gefühl in der Magengegend erzeugte, welches einzigartig war. Es war der Wow-Effekt der sich einstellte, als man im ersten Level den Angriff auf das UNSC Raumschiff namens Pillar of Autumn überlebte und kurz danach als Spartan 117 seine virtuellen Füße auf die künstliche Ringwelt Halo setzte. Man stieg aus dem abgestürzten Rettungsschiff und erblickt den Ring, auf dessen Innenseite man sich fortan befand und hatte im Jahr 2002 eigentlich keine genaue Vorstellung wer man war, was vor einem lag, was da eigentlich gerade abgeht und mit der im perfekten Moment einsetzenden orchestralische Musik im Hintergrund startet man seinen Suche nach weiteren Überlebenenden des Angriffs.</p>
<p>Analytisch betrachtet liegt auch hier das Geheimnis des Titels und damit auch der Neuauflage. Die Kombination aus Story, Optik und Musik hievten das gefühlt träge Gameplay in den Olymp der Videospiele. Der Trick liegt im Soundtrack (<a title="Shop @ Amazon" href="http://amzn.to/vZoEyI">Amazon Affiliate-Link</a>*) und vermutlich war sich damals weder Bungie noch Microsoft bewusst, welch meisterhaften Coup sie damit gelandet haben. Obwohl ich selbst damals schnell frustriert war und bereits im ersten Drittel des Titels aufgab, hat mich der Soundtrack auf einer bestimmte Art und Weise geprägt. Mein musikalisches Gedächtnis ist schlecht, aber wenn man mich Mitten in der Nacht aufwecken würde und mir drei Sekunden aus dem Halo Soundtrack vorspielt, wäre die Erkennungsrate bei 100%.</p>
<p>Halo: Combat Evolved Anniversary funktioniert glücklicherweise trotz massiven Facelifting genauso wie das ursprüngliche Spiel. Innerhalb weniger Sekunden ist es wieder da, das gleiche Gefühl wie im März 2002 und dank der optischen Generalsanierung mindert die optische Komponente nicht die nostalgisch weichgezeichneten Erinnerungen. Wegen Vollständigkeit und so sei noch erwähnt, dass man dank technischem Voodoo jederzeit im laufenden Spiel zwischen der remasterten optischen Spielerfahrung und der (hochgerechnete) zehn Jahre alte Version wechseln kann. Ein nettes Gimmick, welches einem die rosarote Brille abnimmt und deutlich aufzeigt, wie trügerisch doch das eigene Erinnerungsvermögen sein kann.</p>
<p>Die Anniversary Edition von Halo: Combat Evolved wechselt überraschenderweise zum fairen Budgetpreis von etwa 35 Euro den Besitzer (<a title="Shop @ Amazon" href="http://amzn.to/ozq8h9">Amazon Affiliate-Link</a>*) und ist natürlich exklusiv für die Xbox 360 erhältlich. Jeder der den Titel damals gespielt hat und in Besitz einer Xbox 360 ist muss eigentlich zuschlagen und alle anderen ebenso, denn bei Halo: Combat Evolved handelt es sich um das wohl beste Halo aller Zeiten und dank des Coop Modus über Xbox LIVE haben auch Halo-Versager wie ich die Chance das Ende vom Anfang zu sehen.</p>
<p><em>Gespielt wurde eine von Microsoft zur Verfügung gestellt Version auf der Xbox 360. Dank des Coop Modus über Xbox LIVE wurde vor dem Verfassen des Beitrags der sechste Level absolviert und einige Runde im Mehrspielermodus verbracht.</em></p>
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		<title>Need for Speed The Run</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 20:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[playstation 3]]></category>
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		<category><![CDATA[xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[November ist Need for Speed Zeit und seit gefühlten Jahrhunderten veröffentlicht der ehemalige Branchenprimus EA jährlich einen neuen Ableger der Arcade-Rennspielserie. Als Spiel Nummer 17 des Franchises (Shift 2 zählt aufgrund des Titels sowie der Neuausrichtung nicht wirklich dazu) kämpft NfS The Run um die Gunst der Spieler. Gleichzeitig stellt der Titel das Konsolencomeback von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>November ist Need for Speed Zeit und seit gefühlten Jahrhunderten veröffentlicht der ehemalige Branchenprimus EA jährlich einen neuen Ableger der Arcade-Rennspielserie. Als Spiel Nummer 17 des Franchises (Shift 2 zählt aufgrund des Titels sowie der Neuausrichtung nicht wirklich dazu) kämpft NfS The Run um die Gunst der Spieler. Gleichzeitig stellt der Titel das Konsolencomeback von EA Black Box dar, die seit NfS Undercover im Jahr 2008 zurecht auf die Strafbank geschickt wurden und seither die meiste Zeit am praktisch gescheiterten MMO-Rennspiel NfS World im wahrsten Sinne des Wortes gebastelt und experimentiert haben.</p>
<p>Neben der Tastatur liegt gerade die Xbox 360 Version des Titels auf meinem Schreibtisch und auf der Rückseite findet sich neben vier eher nichtssagenden Bildern folgender Werbetext: &#8220;Das Rennen deines Lebens! Erlebe ein rasantes Rennen von San Francisco nach New York. Sei Jacks entscheidender Vorteil, während er um sein Überleben kämpft. Verbinde dich mit Autolog und besiege deine Freunde auf dem Weg nach NYC.&#8221; Hört sich nach Marketing Bullshit an? Es ist auch irgendwie Marketing-Bullshit und es wäre jetzt wohl der passende Augenblick das Spiel auseinanderzunehmen und einen mehr als vernichtenden Beitrag darüber zu schreiben. Man ist relativ schnell mit der Story durch (Spielzeit: etwa 3 bis 3 1/2 Stunden / angezeigte Rennzeit: 2 Stunden und 16 Minuten), dank der hirnbefreiten Story vergisst man innerhalb von Minuten seinen Namen und auch den Namen der adretten rothaarigen Auftraggeberin, die Grafik ist im Vergleich zum letztjährigen Ableger trotz Frostbite 2 Engine mehr als enttäuschend und auch die Tatsache, dass die einzige Schwierigkeit nicht die Gegner sondern der zufällig generierte Verkehr ist, sprechen nicht wirklich für ein &#8220;gutes&#8221; Spiels.</p>
<p>Trotz der negativen Aspekte habe ich im Gegensatz zu vielen (besseren) Spielen das Arcade Rennspiel beendet (soweit man in der heutigen Zeit Spiele bis zum Ende spielen kann) und was bleibt ist die Frage nach dem Warum. Need for Speed The Run schafft es trotz der Macken diesen gewissen Gemütszustand hervorzurufen, der einen stetig weiterspielen lässt. Es sind die kurzen Rennabschnitte in den zehn Etappen, die den &#8220;Nur noch das nächste Rennen&#8221;-Effekt erzeugen und dank der massiven Simplifizierung der Fahrzeuge braucht man sich wirklich nur auf die Rennen konzentrieren. Auch wenn die während der gerade noch erträglichen Ladezeiten eingeblendeten Texte die Vorzüge der verschiedenen Fahrzeugtypen erklären, ist es eigentlich egal. Meine Strategie war die Selektion aufgrund optischer Kriterien, was ohne wirkliche Probleme zum gewünschten Erfolg führte.</p>
<p>The Run ist quasi der Actionfilm unter den Rennspielen und auch genau in diese Richtung optimiert und vermarktet. Rasche Action ohne großes Nachdenken, eine mehr als streng linear ablaufende Story und im Nachgang erinnert man sich an genau eine Sequenz (Spoiler: <a title="Trailer @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=pEOzOCRjUOI">das aus den Trailern bekannte Avalanche Rennen</a>) und gerät in Versuchung anhand dieser das Gesamtwerk zu Beurteilen. Thematisch zum Vergleich passend gab es kurz vor Release noch den <a title="Trailer @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=KxqhvmqDYnI">Michael Bay Trailer</a> zum Spiel und analog zum Kino erfüllt die tatsächliche Spielerfahrung nicht die vom Trailer verkaufte Spielerfahrung (und wie im Kino verrät der Trailer praktisch das Spiel).</p>
<p>Früher gab es einmal eine Zeit, da habe ich mich auf jeden neuen Teil der Serie gefreut und hatte auch richtig lange Spaß mit den Titeln. Zwar kommt seit der Jahrtausendwende kein Ableger an die Genialität von NfS Porsche ran, aber manche Teile wie Underground, Most Wanted oder das letztjährige Hot Pursuit schafften es ganz gut zu unterhalten. Aber ich schweife ab und bevor ich jetzt noch beginne weitere 0815 Sätze über das Spiel zu schreiben (die Grafik ist wirklich mau, der Mega Ultra Gummiband Effekt nervt, die Story ist #%§%’§’#+(%§, einfallslose und nervende Quicktime Events), verweise ich einfach auf die seriösen Testberichte auf Seiten mit ganz viel Werbung (<a title="Review @ eurogamer.de" href="http://www.eurogamer.de/articles/2011-11-15-need-for-speed-the-run-test">eurogamer.de</a>, <a title="Review @ gamersglobal.de" href="http://www.gamersglobal.de/test/need-for-speed-the-run">gamersglobal.de</a>) und dem etwas anderen Review auf <a title="Review @ superlevel.de" href="http://www.superlevel.de/spiele/irgendwas-mit-michael-bay-und-need-for-speed">superlevel.de</a>.</p>
<p>Sollte jemand trotz der harten Worte Lust auf Need for Speed The Run bekommen haben, dann kann man zum Beispiel auf Amazon im Austausch gegen etwa 45 Euro die <a title="Shopping @ Amazon" href="http://amzn.to/sDTHxF">Xbox 360</a>*, <a title="Shopping @ Amazon" href="http://amzn.to/slDwUY">PS3</a>*, <a title="Shopping @ Amazon" href="http://amzn.to/vFImHr">PC</a>*, <a href="http://amzn.to/uYYyNc">Wii</a>* oder <a title="Shopping @ Amazon" href="http://amzn.to/s2tiZo">3DS</a>* Version erwerben. Falls der obige Text zulange geworden ist, gibt es auch noch ein passendes Gastkurzfazit von <a title="JannemannH @ Twitter" href="https://twitter.com/#!/jannemannh/status/143362017212899328">@JannemannH</a>, welches sich inhaltlich mit meinem Eindruck vom Spiel sehr gut deckt: The Run ist wie ein One Night Stand. Es vergnügt kurz, kann längerfristig nicht befriedigen.</p>
<p><em>Gespielt wurde eine von Electronic Arts zur Verfügung gestellt Version auf der Xbox 360. Need for Speed The Run ist seit November 2011 für praktisch fast alle Plattformen im Handel erhältlich.</em></p>
<p><strong>Update:</strong> Das <a title="Gewinnspiel bei Breakfast @manuspielt's" href="http://breakfast.vu0.org/archives/665">dort</a> angekündigte Gewinnspiel wurde <a title="weidhas @ twitter" href="https://twitter.com/#!/weidhas">hier</a> sowie <a title="Kommentare @ NFS The Run Review" href="http://gelurzt.at/2011/12/04/need-for-speed-the-run/#comments">da</a> durchgeführt und die Gewinner sind <a href="http://gelurzt.at/2011/12/04/need-for-speed-the-run/#comment-1716">Yaab</a> (3DS Version) sowie <a href="http://gelurzt.at/2011/12/04/need-for-speed-the-run/#comment-1715">goosch</a> (PC Version). Digitale Briefe mit weiteren Details sind bereits unterwegs.</p>
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		<title>Sonic Generations</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 21:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[playstation 3]]></category>
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		<description><![CDATA[Der blaue Igel ist zurück! Besser als je zuvor! Das beste Sonic aller Zeiten! Bla bla bla! Die Lobeshymnen für das neue Spiel von Team Sonic übertrumpfen sich wieder einmal und es ist, wenn man den Berichten so glaubt, das (dritte) beste Sonic Spiel aller Zeiten nach den im letzten Jahr erschienenen Sonic The Hedgehog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der blaue Igel ist zurück! Besser als je zuvor! Das beste Sonic aller Zeiten! Bla bla bla! Die Lobeshymnen für das neue Spiel von Team Sonic übertrumpfen sich wieder einmal und es ist, wenn man den Berichten so glaubt, das (dritte) beste Sonic Spiel aller Zeiten nach den im letzten Jahr erschienenen Sonic The Hedgehog 4 sowie Sonic Colo(u)rs. Natürlich gab es vor etwa einem Jahr auch noch Sonic Free Riders für Kinect, welches aber nach einer ausgiebigen Tour durch eine samstägliche Nacht erfolgreich aus meinem Gedächtnis eliminiert wurde und das auch so bleiben soll.</p>
<p>Bei Sonic Generations handelt es sich um eine Art Hommage an die Vergangenheit und gleichzeitig auch um die Fortführung einer Serie, die in den letzten Jahren einige harte Zeiten durchgemacht hat. Der jüngste Ableger beinhaltet keine Spuren von Werwölfe und der blaue Igel übt sich auch nicht im Umgang mit LARP Waffen und die einzige Absurdität besteht in der Tatsache, dass es doppelte Igelpower in Form des klassischen sowie modernen Sonic gibt. Sega erklärt das Doppelpack mit einem fiesen Zeitmonster, welches die Sonics samt Anhang quer durch die Zeit katapultiert und in einer Art Fegefeuer zusammenführt. Gemeinsam aber doch getrennt müssen der heutige schlanke Sonic und sein jüngeres fettes Ebenbild zur Befreiung ihrer entführten und “eingefrorenen” Freunde die letzten 20 Jahre Revue passieren lassen und erleben viele alte Erinnerungen neu.</p>
<p>Spielerisch gibt es neun unterschiedliche Levels aus drei Epochen mit je einem klassischen sowie modernen Akt (inklusive Mini Boss Challenges), drei Boss Gegner und den finalen Endgegner. Die einzelnen Levels steuert man aus einer anfangs einfarbigen Hubwelt an, in der man auch zwischen den beiden Sonics wechseln kann. Als klassischer Sonic erwarten einen die Levels mit klassischem 2D Gameplay und einer Mischung aus extrem schnellen Passagen gepaart mit Sprungabschnitten. Der moderne blaue Igel sprintet durch die 3D Variante der Level und dies mit einer Geschwindigkeit, als würde sein Leben davon abhängen. Klingt alles gut und spielt sich überraschenderweise auch so.</p>
<p>(2D) Sonic funktioniert eigentlich nur aufgrund des Leveldesigns und Sonic Generations leistet sich hier bis auf wenige Ausnahmen (Pfui du rosa Stachelding aus der Planet Wisp Stage!) keine Ausrutscher. Man heizt blind an der von rechts nach links ziehenden Landschaft vorbei und hat es neben dem Steuerkreuz nur mit zwei weiteren Tasten zu tun (Sprung und Dash). Fast schon tranceartig sprintet man durch die Levelabschnitte und findet auch nach mehrmaligen Spielen zusätzliche Wege und Abkürzungen, die man im wiederum nächsten Anlauf versucht zu kombinieren um eine stetig besser Levelzeit zu erreichen (Highscore Bitch FTW!). Es spielt sich wie ein klassisches HD Sonic aus der Mega Drive Äre und es fühlt sich auch genau so an. Die andere Hälfte des Spiels absolviert man zum Großteil in 3D Abschnitten, welche von kurzen (fast) klassischen 2D Abschnitten unterbrochen werden, wobei hier die Fähigkeiten des modernen Sonics genutzt werden können (automatische Zielanvisierung, Angriffs-Sprung, Stampfattacke, Boostfunktion in der Luft). Trotz des ebenfalls gutem Leveldesigns passiert es in den 3D Abschnitten öfter, dass man hängen bleibt oder eine Vollbremsung mittels Wand vollführt, was sich aber selten störend auf den für Sonicspiele so wichtigen Flow auswirkt. Mit etwas Übung (= wiederholte Spielversuche) schafft man die Level aber dann doch und dank praktisch unendlicher Leben sollte auch der größte Sonic-N00b den grundlegend Spielumfang innerhalb von etwa vier Stunden absolvieren können.</p>
<p>Vier Stunden mag jetzt eher wenig klingen, aber im Gegensatz zu anderen Spielen ist das erste Durchsprinten unterhaltsamer und abwechslungsreicher als so manche zähe sechs Stunden Kampagne in einem Kriegsshooter. Neben der obligatorischen Highscore Jagd nach den besten Levelzeiten (= Mehrspielermodus) kann der geneigte Igelfreund praktisch alles was das Fanherz begehrt noch freischalten. Dies ist zum einen durch das Sammeln von je zwei mal fünf roten Ringen (je Stage und je Akt) möglich und durch die nach erfolgreicher Absolvierung einer Stage freigeschalteten Challenges möglich. Dabei absolviert man die gleiche Stage mal in voller Länge, nur einen Abschnitt oder einen neu arrangierten Bereich und hat dabei verschiedenste Ziele. Es gibt zum Beispiel Rennen gegen einen selbst (was praktisch die freundliche Version eines Zeitlimits ist), dann darf man Kisten zerdeppern, keine Ringe verlieren oder Plattform-Schalter-Rätsel absolvieren. Als Belohnung winken Artworks und Soundtracks aus den letzten 20 Jahren, die das Herz eines jeden Sonic Fans höher schlagen lassen und als Bonus kann man im “Upgrade”-Shop (= Cheat-Shop für Sonic-N00bs) auch das Ursonic aus dem Jahre 1991 freischalten.</p>
<p>Sonic is back und macht Spaß. Dies ist ernst gemeint und steht hier nicht, damit ich von der deutschen Sega Niederlassung möglichst viel Sonic Merchandise zu Weihnachten bekommen (@Fabian: Mein Anschrift sollte bekannt sein!). Die letzte der neun Stages (Planet Wisp) kommt zwar nicht an die Qualität der anderen acht ran, aber eine 8:1 Quote ist für ein Sonic Spiel im Jahr 2011 mehr als nur herausragend. Das zweite (eher kleine) Manko ist noch der Endgegner beziehungsweise die Endgegner im Allgemeine, da diese eher zu einfach sind oder einfach nur zufällig herumnerven. Sonic Generations lebt zum Glück jedoch von den Stages und verdient die Liebe und Zuneigung eines jeden Fans des blauen Igels. Dank des im Vergleich zu früheren Spielen abgeschwächten Schwierigkeitsgrad können auch Neulinge bedenkenlos zugreifen und zum ersten Mal seit langem ein gutes (modernes und klassisches) Sonic Spiel erleben. Als Dank gibt es nach dem Kauf viel Abwechslung in den ersten vier Stunden und viele weitere Stunden Spaß beim Absolvieren der optionalen Challenges, dem Sammeln von freischaltbaren Extras, der Suche nach dem optimalen Weg durch die einzelnen Stages und obendrauf eines der besten Jump &#8216;n&#8217; Runs der aktuellen Konsolengeneration.</p>
<p><em>Gespielt wurde eine von Sega zur Verfügung gestellt Version auf der Xbox 360. Sonic Generations ist seit November 2011 im Handel erhältlich und wechselt bei einem einschlägig bekannten Internethändler names <a href="http://amzn.to/oLNpRU">Amazon</a>* für etwa 45 Euro den Besitzer. Am <a href="http://amzn.to/vdbZGs">PC</a>* wird es mit etwa 30 Euro günstiger, wobei die Nutzung eines <a href="http://amzn.to/sOrQ2A">ordentlichen Gamepads</a>* quasi Pflicht ist.</em></p>
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		<title>Gewinnspiel: The Humble Voxatron Debut</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 20:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In fast genau drei Tagen ist die zweiwöchige Laufzeit des Humble Voxatron Debut Deals zu Ende und mit dem Ende des Deals versiegt auch die einmalige Gelegenheit die Alpha Version des namensgebenden Indie Game auf die heimische Festplatte zu bringen. Wie bereits in der Vergangenheit bleibt es trotz der Bezeichnung nicht bei einem Spiel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In fast genau drei Tagen ist die zweiwöchige Laufzeit des Humble Voxatron Debut Deals zu Ende und mit dem Ende des Deals versiegt auch die einmalige Gelegenheit die Alpha Version des namensgebenden Indie Game auf die heimische Festplatte zu bringen. Wie bereits in der Vergangenheit bleibt es trotz der Bezeichnung nicht bei einem Spiel und in gewohnter Humble Bundle Manier werden noch ein paar weitere (grandiose) Titel zu einem digitale Paket geschnürt (Trailer: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EKdRri5jSMs">Voxatron</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ekx80MnQug4">Blocks That Matter</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C7_R2WfqdrI">The Binding of Isaac</a> &amp; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5WzGQQOIcp8">Gish</a>).</p>
<p>Das spannende ist jedoch das &#8220;Verkaufsmodell&#8221;, welches auf folgendem Grundsatz basiert: Pay what you want. Support charity. Get awesome games! Es gibt keinen fixen Preis (ausgenommen der Bedingung, den aktuellen Durchschnittspreis von 5,25 $ zu überbieten), es gibt keinen Kopierschutz und alle Spiele laufen sowohl auf dem PC, dem Mac und auch unter Linux. Für die Steam Fans gibt es auch Steam Codes für alle Titel (ausgenommen der Voxatron Alpha) und damit auch keine Ausrede nicht sofort zuzuschlagen.</p>
<p>Damit genug der Worte, denn dies ist die uneingeschränkte Kaufempfehlung, die sofort unter <a title="The Humble Voxatron Debut" href="http://www.humblebundle.com/">humblebundle.com</a> umzusetzen ist! Zusätzlich gibt es wieder mal ein (kleines) Gewinnspiel, bei dem es genau ein Humble Voxatron Debut Bundle zu gewinnen gibt und wie bereits in der Verangenheit ist der Ablauf sehr simpel: Entweder einfach einen Kommentar hinterlassen und / oder <a title="Tweet absetzen" href="http://twitter.com/home?status=Das%20Voxatron%20Debut%20Bundle%20von%20@Humble%20rockt%20und%20bevor%20ich%20es%20kaufe,%20versuche%20ich%20es%20zu%20gewinnen:%20http://goo.gl/WCNTW%20(via%20@weidhas)" target="_blank">über diesen Beitrag twittern</a> und kommenden Sonntag (13. November 2011) wird gegen 19:00 eine digitale Brieftaube in Richtung des glücklichen Gewinners entsandt.</p>
<p><em>Update: Gewonnen hat Ice! Viel Spaß mit den Indie Games.</em></p>
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		<title>Project Ten Dollar &amp; der Gebrauchtmarkt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast schon passend zum Projektnamen war es der 10. Februar 2010, an dem ein BusinessWeek Artikel die Strategie von EA für den stetig wachsenden Gebrauchtspielemarkt publik machte. Am US-Markt wandert durchschnittlich jedes dritte verkaufte Spiel ein zweites Mal über den Verkaufstresen, jedoch ohne dass der Publisher am Verkaufserlös beteiligt wird. Um über Umwege doch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast schon passend zum Projektnamen war es der 10. Februar 2010, an dem ein BusinessWeek Artikel die Strategie von EA für den stetig wachsenden Gebrauchtspielemarkt publik machte. Am US-Markt wandert durchschnittlich jedes dritte verkaufte Spiel ein zweites Mal über den Verkaufstresen, jedoch ohne dass der Publisher am Verkaufserlös beteiligt wird. Um über Umwege doch noch vom zweiten Verkauf zu profitieren, hat sich EA entschlossen manche Inhalte für Erstkäufer mittels einmalig nutzbaren Downloadcode kostenlos und für Zweitkäufer gegen die Gebühr der namensgebenden Projektbezeichnung von etwa 10 Dollar anzubieten.</p>
<p>Der Sturm im Wasserglas der Onlinespielepresse hat sich mittlerweile gelegt und auch andere Unternehmen sind auf den Zug aufgesprungen. Ubisoft limitiert mittels Uplay Pass den Onlinezugang zu den virtuellen Straßen von Driver San Francisco, bei Warner dürfen nur die Erstkäufer von Batman Arkham City kostenfrei in die Samthaut von Catwoman schlüpfen und der Online-Pass bei Uncharted 3 verhindert laut dem Entwicklungsstudio die Trennung des On- und Offline-Parts. Je nach Spiel sind es mal einzelne Zusatzmissionen, zusätzliche Autos, weitere Rennstrecken, Mappacks für den Mehrspielermodus oder komplette Spiele-Remakes wie bei Alice Madness Returns, bei dem mittels Einmalcode das im Jahr 2000 erschienene American McGee&#8217;s Alice zum Download freigeschaltet wurde.</p>
<p>Fast zwei Jahre sind mittlerweile vergangen und die ursprüngliche Goldgräberstimmung des ehemaligen Branchenprimus ist mittlerweile abgesackt. Laut Quartalsbericht sind die Verkäufe des Projekts zwar zufriedenstellend [sic!], aber realistisch betrachtet ist dies wohl nur die investorfreundliche Formulierung für ein doch nicht so erfolgreiches Projekt. Dass der Konsument (und somit auch Zweitkäufer) über die grundlegende Entwicklung nicht erfreut ist, ist unabstreitbar. Aus Sicht des Entwicklers macht die Schaffung der zusätzlichen Einnahmequelle zwar Sinn, jedoch zeigen sich bei genauerer Betrachtung deutliche Schwächen, die wohl auch zukünftig für keine Umsatzsteigerung bei diesem Refinanzierungsmodell sorgen werden.</p>
<p>Das grundlegende Problem liegt nämlich in der Vergütung aus dem Einzelhandel. Pro verkauften Vollpreistitel erhält der Publisher etwa 27 Euro (unter der Annahme, dass der Vollpreis bei 60 Euro liegt). Bei jedem gebraucht verkauften Spiel geht der Publisher leer aus und der Verkaufserlös geht zu 100% an den Händler. Aus Sicht des Spielers und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit der Videospielindustrie (weniger Geld =&gt; weniger Spiele =&gt; weniger Experimente =&gt; weniger Abwechslung =&gt; Hallo 0815 Produktionen!) macht es ja auch durchaus Sinn, dass der Publisher und dadurch der Entwickler angemessen entlohnt wird, aber das derzeitige Modell macht es einem unheimlich schwer mit gutem Gewissen Geld auszugeben. Als Gebrauchtkäufer fühlt man sich praktisch verfolgt, als hätte man irgendetwas falsches getan oder den Publisher bestohlen. Oft wird man beim ersten Start des Spiel fast dazu genötigt die 10 Euro Strafgebühr in den Rachen des habgierigen Videospielkonzerns zu werfen, um sich danach erst Recht über den Tisch gezogen zu fühlen. Noch merkwürdiger ist jedoch die Anerkennung die man erhält, wenn man ein Spiel neu erwirbt. Anstatt als Kunde wertgeschätzt zu werden, wird man gezwungen kryptische Kolonnen von Buchstaben und Ziffern einzugeben und nach erfolgreicher Eingabe oftmals vor einem Ladebalken zu warten, bis die Inhalte endlich auf der heimischen Festplatte sind. Prinzipiell natürlich keine große Sache, aber ein Gefühl der Belohnung oder Anerkennung für den Neukauf kommt dabei auch nicht auf.</p>
<p>Das Ziel der Spielefirmen sollte jedoch sein, dass der Kunde gerne Geld ausgibt und sich dabei auch noch gut fühlt. Ein radikaler Ansatz wäre die massive Senkung des eigentlichen Verkaufspreises und gleichzeitig das Spiel an die Kundenwünsche angepasst zu verkaufen. Was wäre wenn man bei Uncharted 3 die vom Entwickler verschmähte Trennung in einen On- und Offline-Part tatsächlich vornehmen würde. Sony könnte das Spiel für 35 Euro in die Regale der Händler stellen und am eigenen digitalen Marktplatz den (ebenfalls auf der Disk befindlichen) Mehrspielermodus nach Verkauf eines 20 Euro teuren Online-Pass freischalten. Spieler die nur am (Einzelspieler-)Abenteuer von Nathan Drake Interesse haben kommen mit 35 Euro deutliche günstiger weg und auch beim Kauf der Mehrspielerkomponente hat man in Summe fünf Euro gespart. Trotz des niedrigeren Verkaufserlös im Handel, erzielt der Publisher beim Verkauf beider Komponenten einen höheren Erlös als vorher (45% von 35 Euro plus 70% von 20 Euro ergeben 29,75 Euro anstatt der 27 Euro). Bereits auf der Disk mitgelieferte (freischaltbare) Inhalte sind prinzipiell nichts schlimmes, auch wenn dies derzeit oft als schnelle Abzocke empfunden wird. Ist jedoch der Verkaufspreis im Handel deutlich niedriger, dann handelt es sich nur noch um zusätzliche Inhalte, die man einfach freischalten kann und nicht mehr langwierig herunterladen muss.</p>
<p>Erwartungsgemäß sind nicht alle Käufer bereit die zusätzlichen 20 Euro auszugeben, aber durch das differenzierende Modell ergeben sich sowohl für den Publisher als auch für den Handel positive Effekte, man könnte schon fast von einer Bullshit-Bingo-Win-Win-Situation sprechen. Durch den geringeren Verkaufspreis sinkt zwar der Grunderlös, aber gleichzeitig reduziert sich zum einen der Gebrauchtmarkt (an dem der Publisher derzeit nichts verdient) und die Anzahl der im Handel verkauften Spiele sollte deutlich steigen. Derzeit ist die Preisdifferenz zwischen gebrauchten und neuen Spielen zu hoch um &#8220;alle&#8221; Titel neu zu kaufen, aber 35 Euro wäre ein dermaßen attraktiver Preispunkt, dass tendenziell eher zum neuen als zum gebrauchten Spiel gegriffen wird. Desweiteren kann vermutlich der mittlerweile fast schon übliche und äußerst rasche Preisverfall gebremst werden. Praktisch gerade erst erschienen Spielen werden aufgrund mäßiger Verkaufszahlen verramscht und ein Blick zu Händlern wie Amazon zeigt das wirtschaftlich ungesunde Bild der Industrie (traurige Beispiele: <a href="http://amzn.to/mOVbu0">Driver San Francisco &#8211; 27 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/untmQR">L.A. Noire &#8211; 32 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/sB1qG3">PES 2012 &#8211; 36 Euro</a>*, <a href="http://amzn.to/sOVnNj">Duke Nukem Forever &#8211; 20 Euro</a>*). Glaubt man den Zahlen von Valve, wurde durch eine nicht beworbene 75% Reduzierung des Verkaufspreises von Counter-Strike der Umsatz um den Faktor 40 gesteigert. Dies entspricht einer 4000% Steigerung an verkauften Einheiten und auch wenn dieser Wert für den regulären Handel utopisch ist, zeigt er doch die Wichtigkeit des kritischen Preispunktes. Nur die wenigsten Videospiele werden monatelang gespielt, denn der Großteil der DVDs oder Blu-rays wandert schon nach kurzer Zeit ins Regal oder in den gefürchteten Gebrauchtmarkt. Je günstiger Spiele werden, desto mehr werden gekauft und desto höhere Umsätze lassen sich auf Dauer generieren.</p>
<p>Spielefirmen müssen realisieren, dass es nicht die Kunden sind, die durch Gebrauchtkäufe den Publisher betrügen oder bestehlen wollen. Die tatsächlichen Betrüger sind Ketten wie GameStop, die weniger als kein Interesse an der Beteiligung der Industrie am Zweitverkauf haben. Die starke (Verkaufs)Position des Handels macht jegliche Verhandlungen schwer und man muss vermutlich auch Kompromiss eingehen. Die Knebelung des Handels sollte auch niemals das Ziel sein, es geht mehr darum Einnahmequellen außerhalb des üblichen Modells zu schaffen, denn der professionelle Gebrauchtmarkt ist praktisch auch eine Erfindung des Handels am Modell des Publishers vorbei. Das Wohlwollen des stationären Handels ist wichtig, aber zukünftig bitte mit einem fairen und sinnvollen Modell für alle Beteiligten.</p>
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		<title>Happy Birthday Xbox LIVE!</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 22:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles Gute zu deinem heutigen Geburtstag! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich dich duze, aber nach dem erfolgreich absolvierten achten Jahr in Österreich können wir die Höflichkeitsfloskeln bleiben lassen. Erinnerst du dich noch an die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2003, als du deine ersten Schritte in Österreich absolviert hast? Damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Gute zu deinem heutigen Geburtstag! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich dich duze, aber nach dem erfolgreich absolvierten achten Jahr in Österreich können wir die Höflichkeitsfloskeln bleiben lassen.</p>
<p>Erinnerst du dich noch an die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2003, als du deine ersten Schritte in Österreich absolviert hast? Damals hat dich Microsoft gemeinsam mit <del>Jet2Web</del> der Telekom Austria (heute A1) als Geburtshelfer im Rahmen einer Party, auf der bis in die Morgenstunden gefeiert wurde [sic!], zur Welt gebracht und bereits in deinen ersten Lebensminuten musstest du die Töne von DJ Tomekk und Louie Austen ertragen. Rückblickend ist es bemerkenswert, dass du dich trotz der zugefügten (musikalischen) Qualen so gut entwickelt hast, aber lassen wir das Thema Musik lieber bleiben.</p>
<p>Ich war leider bei deiner Geburt nicht dabei, da ich zum einen nicht eingeladen wurde, aber sowieso nicht kommen hätte können. Den Herbst 2003 verbrachte ich als Exilösterreicher in Bochum, um bei unseren deutschen Nachbarn im Bereich des elektronischen Sports mehr oder weniger erfolgreich Entwicklungshilfe zu leisten. Lass uns lieber nicht über Deutschland sprechen, denn dort gab es dich bereits seit 15. November 2002 und wir in Österreich konnten uns gleich an die Verspätung gewöhnen, denn es sollte nicht das letzte Mal sein.</p>
<p>Unsere erste Begegnung erwartete ich voller Vorfreude und kurz vor deiner Geburt konnte ich es kaum erwarten und habe mir um 60 Euro ein Starter Kit gekauft. Bis zu meiner Rückkehr im Dezember 2003 war es zwar praktisch nutzlos, aber wie sehr habe ich mich doch über das Headset, die Setup DVD, das gedruckte Handbuch sowie die hippen Texte aus der Werbeabteilung gefreut (umfassende Online-Arena, legendärer Ruf dank persönlicher ID, Gegner in Echtzeit via Xbox Communicator provozieren, Stimmverzerrfunktionen um wie Profi-Footballer oder Roboter zu klingen).</p>
<p>Lustigerweise freute ich mich über die Stimmverzerrfunktion am meisten, rückblickend schaudert es mir davon und ich bin froh, dass du mit wachsendem Alter diese kindische Art und Weise abgelegt hast. Unsere ersten gemeinsamen Schritte waren aber nicht wirklich einfach, denn obwohl im Starter Kit ein Abo für ein Jahr dabei war, wolltest du unbedingt eine Kreditkarte haben. Praktisch noch Kind, war die Kreditkarte ein sinnloser Luxusgegenstand für mich, aber irgendjemand hatte Mitleid und mir die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt. Project Gotham Racing 2 war mein erstes LIVE Spiel und ein paar Monate später war der Kauf von Counter-Strike als ehemaliger PC Gamer natürlich Pflicht (auch wenn ich wie am PC die meisten Zeit praktisch als leuchtende Zielscheibe verbrachte). PGR2 fesselte mich deutlich länger und obwohl es noch kein wirkliches Freundesystem gab, hatte ich dank Xbox Communicator etliche Stunden, Tage wenn nicht sogar Wochen Spaß mit einer Gruppe deutschsprachiger Mitfahrern (alle natürlich ohne Stimmverzerrfunktion). Nach zwölf unterhaltsamen Monaten hatte ich aber genug von dir, denn du wurdest langweilig. Obwohl du mir gegen Bezahlung eines kleinen Obolusses neue Strecken und Autos für mein Lieblingsspiel brachtest, habe ich unsere Freundschaft gekündigt. Das ging damals wie heute nur telefonisch, aber immerhin sprechen deine Mitarbeiter heute nicht mehr mit holländischem Akzent.</p>
<p>Im Gegensatz zu deinen (älteren) Geschwistern hattest du oft wenig Zeit dich zu entwickeln und so gab es für dich im zarten Alter von etwas mehr als zwei Jahren schon den nächsten Lebensabschnitt, der wohl am ehesten mit dem Eintritt in den Kindergarten zu vergleichen ist. Deine Eltern haben sich bisher stark an den anderen Kindern (zum Beispiel der Dreamcast von Sega) orientiert, aber ab November 2005 wurde alles anders. Du durftest dich in neuen weißen Kleidern frei entfalten und anstatt als Dienst in einzelnen Spielen zu funktionieren, wurdest du zu einem umspannenden Netz für alle Onlineaktivitäten. Obwohl du dich seit unserer ersten Trennung gewandelt hast, vertraute ich den neuen hippen Werbetexten nicht und war vorsichtig. Meine zweiten zaghaften Versuche gab es im März 2006, als du mir ein Versöhnungsangebot in Form einer kostenlosen einmonatigen Goldmitgliedschaft machtest. Getreu dem Motto “Die erste Dröhnung ist gratis, jede weitere kostet!” wolltest du, dass wir wieder gemeinsame Wege gehen. Mir warst du aber egal und ich verbannte dich wieder aus meinem Videospieleleben indem ich einfach das Netzwerkkabel zog.</p>
<p>Deine Taktik hat aber funktioniert, denn du hast bei unserer zweiten Begegnung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Fast drei Jahre nach unserem ersten Mal hat mich die Sehnsucht eingeholt und ich bin schon fast reumütig zu dir zurückgekommen und habe es seither nicht bereut. Du hast dich seit damals weiterentwickelt und lässt mich jetzt auch mit mehr als einer Person sprechen, notierst akribisch meinen Spielfortschritt in den unzähligen gemeinsam gespielten Spielen und unterhältst mich mit Spielfilmen sowie kurzweiligen Videos. Zwar hattest du auch das eine oder andere Mal Schluckauf (erinnerst du dich noch an deine schlechten Tagen zum Jahreswechsel 2007/2008), aber ansonsten hast du trotz deiner mittlerweile vielen anderen Freunde (auch wenn du es mir nicht genau verraten willst, sind es wohl fast 30 Millionen) ein erstaunlich gutes Immunsystem.</p>
<p>Auch wenn ich für unsere Freundschaft zahlen muss, fühle ich mich nicht ausgenutzt von dir und hatte ich in den letzten fünf gemeinsamen Jahre viel Spaß und wollte mich auch für die vielen spannende Stunden sowie durch dich neu gefundenen Freunde bedanken! Da ich Angst habe, dass dein acht Geburtstag aufgrund der vielen anderen Feierlichkeiten in den nächsten Monaten untergeht (Kinect erlebt in einer Wochen den ersten Geburtstag und die Xbox feiert gemeinsam mit Halo am 15. November den 10. Geburtstag), möchte ich dir etwas schenken. Wenn ich dem Geburtstagsmotto deiner Eltern folgen würde, dann wären das wohl acht Pfund Schokolinsen. Kinder im schulpflichtigen Alter sollen jedoch nicht so viele Süßigkeiten essen und daher habe ich zu dir passend die grünen als auch orangen M&amp;M’s aus acht Pfund heraussortiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-1.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2784" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-1-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-2.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2785" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-2-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-3.jpg" rel="lightbox[2783]" title="Happy Birthday Xbox LIVE!"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2786" title="Happy Birthday Xbox LIVE!" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/happy-birthday-xbox-live-3-150x150.jpg" alt="Happy Birthday Xbox LIVE!" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Viel Spaß an deinem Ehrentag und hoffentlich erleben wir noch viele gemeinsame Jahre. Wenn du so weiter machst wie bisher, steht dir eine strahlende Zukunft bevor!</p>
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		<title>25 Years Ubisoft Shirt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 18:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek clothes]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztens ging es zur 25 Jahre Geburtstagsfeier von Ubisoft und wie bereits berichtet, gab es beim Nachhausegehen aufmerksamer Weise einen Goodie Bag. Neben der 28 cm Rabbidfigur fand sich auch das obligatorische Oberkörper-Kleidungsstück in der (Just Dance 3) Stofftasche, welches aber nicht den üblichen Regeln des Merchandising 1&#215;1 folgt. Grundlegend ist es ein klassisch weißes Kurzam-Shirt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens ging es zur 25 Jahre Geburtstagsfeier von Ubisoft und wie bereits berichtet, gab es beim Nachhausegehen aufmerksamer Weise einen Goodie Bag. Neben der 28 cm Rabbidfigur fand sich auch das obligatorische Oberkörper-Kleidungsstück in der (Just Dance 3) Stofftasche, welches aber nicht den üblichen Regeln des Merchandising 1&#215;1 folgt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-1.jpg" rel="lightbox[2797]" title="25 Years Ubisoft Shirt"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2794" title="25 Years Ubisoft Shirt" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-1-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft Shirt" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-2.jpg" rel="lightbox[2797]" title="25 Years Ubisoft Shirt"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2795" title="25 Years Ubisoft Shirt" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-2-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft Shirt" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-3.jpg" rel="lightbox[2797]" title="25 Years Ubisoft Shirt"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2796" title="25 Years Ubisoft Shirt" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-shirt-3-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft Shirt" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Grundlegend ist es ein klassisch weißes Kurzam-Shirt mit simplen &#8220;I ♥&#8221;-Aufdruck. In der geschwungenen Kartonhülle sind des Weiteren drei Stoffsticker beigelegt, mit den aktuell für Ubisoft relevantesten Franchises (Just Dance 3, Assassin&#8217;s Creed Revalations, Rayman Origins). Dadurch können selbst modisch höchst unbegabte Personen wie ich in einfacher Do-It-Yourself Manier ein individualisiertes Kleidungsstück erstellen und damit die eigenen Videospielvorlieben öffentlich zu Schau stellen. Bonus:  Die Glücksgefühle etwas (selbst) erschaffen zu haben ;-).</p>
<p>Von der Idee her mal anderes und wenn die Stoffsticker langsam nicht mehr die gewünschte Kohäsion bieten, ist mittels Edding 500 ein finales Customizing uneingeschränkt möglich. Ein weiteres Bonusbild und alle weitere Bilder der Kleidungskategorie sind mit zusätzlichen Pixeln in den <a title="Geek Clothes @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/GeekClothes?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalben</a> zu finden.</p>
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		<title>25 Years Ubisoft</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[on tour]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[ubisoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 25-jährigen Jubiläum von Ubisoft hat die österreichische Niederlassung in Form des Ubi-Dreamteam Verena sowie Eugen nach Wien geladen und durch eine glückliche Fügung, habe ich es Donnerstag vor einer Woche auch in die Heumühle in den vierten Wiener Gemeindebezirk geschafft. Parallel zum langjährigen Bestehen wurde die baldige Veröffentlichung des neuen Tim &#38; Struppi Videospiels (Kaufbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 25-jährigen Jubiläum von Ubisoft hat die österreichische Niederlassung in Form des Ubi-Dreamteam Verena sowie Eugen nach Wien geladen und durch eine glückliche Fügung, habe ich es Donnerstag vor einer Woche auch in die Heumühle in den vierten Wiener Gemeindebezirk geschafft. Parallel zum langjährigen Bestehen wurde die baldige Veröffentlichung des neuen Tim &amp; Struppi Videospiels (<a title="Die Abenteuer von Tim &amp; Struppi - Das Geheimnis der Einhorn @ amazon.de" href="http://amzn.to/oRUIAC">Kaufbar bei Amazon!</a>*) gefeiert und die gesamte Mannschaft vor Ort hat sich kleidungstechnisch zur Vorlage am 30er Jahre Motto orientiert.</p>
<p style="text-align: left;">Die Location war nett als auch passend mit Comic-Seiten dekoriert, aber überraschend war die Auswahl der kulinarischen Verpflegung. Geographisch zur Herkunft der Comicserie gab es unter anderem belgisches Bier und auch die Speisekarte bot für Belgien-Neulinge eine gewisse spannende (aber sehr leckere) Herausforderung (Stichworte: flämische Rinderroulade &#8220;Loos Vinken&#8221;, Preisop, belgische Pommes Frittes &amp; Mayonnaise, Rinderbackerl bourguignon mit flämischen Spätzle, Schokomousse von der belgischen Schokolade, Creme brülée, belgische Pralinen).</p>
<p style="text-align: left;">Spieletechnisch gab es vor Ort neben dem bereits erwähnten Tintin Game (feat. Einhörner) auch das restliche Ubisoft Line-Up in Form von Assassin&#8217;s Creed Revelations, Rayman Origins und Just Dance 3 anseh- sowie anspielbar. Etwas elektronische Musikuntermalung hier, eine merkwürdig liebenswerte und spaßige Karikaturistin dort (<a title="Christoph &amp; Struppi @ twitter.com" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/127342919576330242">Ist mein Doppelkinn wirklich wieder so auffällig?!</a>) und natürlich die allseits beliebten Sudereien alternder Branchenveteranen ;-).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-1.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2761" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-1-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-2.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2762" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-2-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-3.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2763" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-3-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-4.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2764" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-4-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-5.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2765" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-5-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-6.jpg" rel="lightbox[2767]" title="25 Years Ubisoft"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2766" title="25 Years Ubisoft" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/25-years-ubisoft-6-150x150.jpg" alt="25 Years Ubisoft" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Weitere Fotos finden sich (wie fast immer) in den <a title="25 Years Ubisoft @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/25YearsUbisoft?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalben</a> und ein ganz großes Lob geht an das österreichische Ubi-Dreamteam für eine sehr angenehmen, unterhaltsamen und anregende Abend zwischen alten Bekannten, neuen Gesichtern und auch spannenden Gesprächen bei exzellenter Verpflegung. Die Veranstaltung war mehr als gelungen und auch ein großes Danke für den <a title="25 Years Ubisoft Goodie-Bag @ twitter.com" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/127339105536311296">Goodie-Bag</a>, den jeder Gast erhalten hat, obwohl ja eigentlich der Gastgeber Geburtstag hat. Ich ziehe meinen imaginären Hut und verbleibe mit: <em>Happy Birthday Ubisoft und wir sehen uns spätestens zum 50er!</em></p>
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		<title>Rise of Nightmares</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
				<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[kinect]]></category>
		<category><![CDATA[sega]]></category>
		<category><![CDATA[xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kein blutiger Anfänger, spiele Videospiele schon seit mehreren Jahren und bin mit dem Medium groß geworden. Die andere Seite der Industrie durfte ich einige Zeit am eigene Leibe erleben und habe dadurch ein komplett anderen und zum Teil erschreckend ehrlichen Einblick hinter die Kulissen von Videospielen erhalten. Trotz all dem und mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich bin kein blutiger Anfänger, spiele Videospiele schon seit mehreren Jahren und bin mit dem Medium groß geworden. Die andere Seite der Industrie durfte ich einige Zeit am eigene Leibe erleben und habe dadurch ein komplett anderen und zum Teil erschreckend ehrlichen Einblick hinter die Kulissen von Videospielen erhalten. Trotz all dem und mehr als verdächtigen Hinweisen im Vermarktungskonzept (<a title="Keep it Gangsta Trailer @ youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=Ua5eUuichOc">Keep it Gangsta Trailer</a> / <a title="Torture Porn Light Trailer @ youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=uuuBD5KYcKc">Torture Porn Light Trailer</a>), hat mich ein kleiner Hype rund um Rise of Nightmares erwischt und ich wurde enttäuscht, begeistert, gelangweilt und bin nun unschlüssig.</p>
<p>Rise of Nightmares soll ein Kinect Spiel für die erwachsene Core Gamer Zielgruppe sein und fällt laut Sega in das Genre der Survival Horror Spiele. Es weckt Erinnerungen an das &#8220;House of the Dead&#8221;-Franchise und funktioniert auch ähnlich, nur anstatt der Lightgun wird dank Kinect der eigene Körper zum Eingabegerät. Inhaltlich findet man sich nach einer kurzen Intro- / Pretutorial-Sequenz in einem osteuropäischen Zugabteil und darf sich sogleich die Kritik seiner Frau gegen den Kopf werfen lassen. Diese ist aufgrund des Alkoholproblems des Alter Egos etwas stinkig und verschwindet um laut Horrorfilm-Klischee #42 entführt zu werden. Der Zug entgleist (Klischee #31), die gerade eben eingeführten Charaktere überleben (Klischee #69) und man tritt gemeinsam einen kurzen Fußmarsch durch einen verfluchten Wald an (Klischee #56). Wenige Minuten später treffen alle auf einem Friedhof zusammen (Klischee #87), man startet die Suche nach seiner verschwunden / entführten Frau in den örtlichen Katakomben (Klischee #13) und darf sich fortan mit einer Armee an Untoten im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen (Klischee #03). Gesteuert wird mittels Kinect und ein Schritt nach vorne oder zurück bewegt sein Alter Ego entsprechend. Richtungswechsel werden durch Schulterdrehungen vollführt und der Einsatz der Nahkampfwaffen erinnert an (Fruit-)Ninja oder Kung-Fu Kämpfer.</p>
<p>Die Stärke des Spiel ist die Steuerung, die deutlich besser funktioniert als man es erwarten würde, aber gleichzeitig auch irgendwie eine Schwäche darstellt. Anfangs etwas ungewohnt merkwürdig, gewöhnt man sich nach einiger Spielzeit an die Eigenheiten und kann dann fast torkelfrei durch die Gegend navigieren (Erinnert sich noch jemand an das bereits erwähnte Alkoholproblem?). Anfangs torkelt man noch etwas mehr durch die Gänge, was aber im Laufe des Spiels stetig weniger wird, wenn man sich voll auf das Steuerungsmodell und Kinect eingelässt. Sehr lobenswert ist der kreative Einsatz der Möglichkeiten von Kinect und die Integration dieser ins Spiel. Mal schwimmt man durch eine Sumpf und streift sich danach die Blutegel von den Armen, greift ins Klo, wühlt in den Eingeweiden eines offenen Corpus, hält sich die Ohren zu um nicht von verrückten Opernsänger-Zombienen in den Wahnsinn getrieben zu werden oder steht Bewegunglos herum um seine Position nicht durch Bewegungsgeräusche zu verraten. Alles relativ simpel, bringt aber eine gewissen Abwechslung zu den obligatorischen Quicktime-Events (Ducken, Springen, Ausfallschritt) und der (realistisch betrachtet) stark repetitiven Spielmechanik: Gehen, Waffe aufheben, Zombies metzeln, verschlossene Tür finden, Schalter / Schlüssel in der näheren Umgebung finden, Tür eintreten, Zombies metzeln, Waffe aufheben, …</p>
<p>Obwohl Rise of Nightmares eine der wohl besten Steuerungen für Kinect bietet, haben die Kollegen vom japanischen Entwickler etwas geschummelt, da die Erkennungsrate der Gesten (freundlich formuliert) mehr als tolerant ist. Dieser Aspekt ist zwar für 99% aller Spieler irrelevant, aber die durch das Heben des rechten Arms integrierte Autonavigation ist praktisch eine Art Eingeständnis an die Probleme, die eine freie Kinect-Integration mit sich bringen kann. Das wohl größte Manko ist aber die technische Limitierung der Hardware in Verbindung mit dem Genre. Survival Horror Games entfalten ihre volle Wirkung bei Dunkelheit, jedoch die schwarze Klavierlackleiste vor oder auf dem Flachbildschirm freut sich über helle und gut beleuchtete Räume. Das bedeutet nicht, dass ein Spielen in dunkler Umgebungen unmöglich ist, aber die Erkennungsrate sinkt deutlich und man betätigt nach ein paar frustrierenden Spielerlebnissen gerne den Lichtschalter. Meiner persönlichen Meinung nach ist es aber gar nicht so schlimm, denn Rise of Nightmares ist weniger ein Vertreter des Survival Horrers als des soeben von mir erfundenen Horror Comedy Torture Porn Light Genres.</p>
<p>Auch wenn auf der Spielpackung mit &#8220;Immerse yourself in a gripping horror story!&#8221; geworben wird (Da kommen Erinnerungen an die blumigen Sprüche auf NES / SNES Verpackungen hoch.), habe ich bis zum vierten Akt praktisch nur einen Schreckmoment erlebt. Die Charaktere sind eindimensional und der Storywriter hat irgendwie zu stark in den Hitlisten der Horrerfilm-Klischees gestöbert und damit viel Potential vertan. Der Grund warum Survival Horror funktioniert ist die Geschichte und die emotionale Bindung an die Hauptfigur. Man möchte wissen wie es weitergeht und welches Ende die Geschichte nimmt. Bei Rise of Nightmares war mir persönlich die Geschichte relativ egal, denn die Beseitigung der Untoten bereitet (anfänglich) viel mehr Spaß. Dies fällt jedoch eher in die Torture Porn Light Sparte und wird ähnlich wie bei Filmen des Genres schnell langweilig. So kommt es auch, dass ich den Titel nicht beendet habe und nur bis zum vierten von zehn Akten vorgedrungen bin, da irgendwie die Motivation nachgelassen hat (und wohl erst ein paar Wochen ins Land ziehen müssen, bevor ich erneut Lust auf die Zombiejagd habe).</p>
<p>Viele Ansätzen sind gut und auch Segas Versuch die schwierige Sparte von Bewegungsspielen mit erwachsenen Inhalten zu versorgen ist mehr als lobenswert. Die Fehler in der inhaltlichen Umsetzung, sowie die technischen Limitierungen der Technolgie sorgen für einen fahlen Beigeschmack. Rise of Nightmares ist kein schlechtes Spiel, aber leider auch nicht der Referenztitel, der es bei voll ausgeschöpften Potential hätte werden können. Fans von Splatterfilmen und -spielen kommen auf Ihre Kosten und in dosierter Menge wirken sich das repetitive Gameplay und der vorhersehbare Plot weniger dramatisch auf die Motivation aus. Rise of Nightmares ist seit Mitte September erhältlich und erwachsene Spieler mit einer Kinect Sensorleiste im Haushalt können um günstige <a title="Rise of Nightmares @ amazon.de" href="http://amzn.to/rlJm01">35 Euro (bei Amazon)</a>* zuschlagen.</p>
<p><em>Gespielt wurde eine von Sega zur Verfügung gestellt Version auf der Xbox 360. Da es sich um einen &#8220;Requires Kinect Sensor&#8221; Titel handelt, ist die schwarze Sensorleiste zwingend erforderlich und aufgrund des hohen Blutfaktors sowie der erhöhten Frequenz an Schimpfwörter (F**k) ist Rise of Nightmares das erste Kinect Spiel mit einem PEGI 18+ Rating.</em></p>
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		<title>Sonic 20th Anniversary Messenger Bag</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 17:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weidhas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dreimonatiger Pause und fast pünktlich zum einjährigen Jubiläum gibt es wieder Nachschub in der Kategorie &#8220;Geek Clothes&#8220;. Mit dem Messenger Bag zum zwanzigsten Geburtstag von Sonic haben die Jungs von Sega meine neue Lieblingstasche geschaffen. Der anfängliche PVC Geruch ist mittlerweile verschwunden und die äußerst positive Resonanz von Freunden und Unbekannten auf offener Straße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dreimonatiger Pause und fast pünktlich zum einjährigen Jubiläum gibt es wieder Nachschub in der Kategorie &#8220;<a title="Geek Clothes @ gelurzt.at" href="http://gelurzt.at/category/geek-clothes/">Geek Clothes</a>&#8220;. Mit dem Messenger Bag zum zwanzigsten Geburtstag von Sonic haben die Jungs von Sega meine neue Lieblingstasche geschaffen. Der anfängliche PVC Geruch ist mittlerweile verschwunden und die äußerst positive Resonanz von Freunden und Unbekannten auf offener Straße (Hey! Wo hast du die Tasche her? Verkaufst du die?) war für mich sehr überraschend.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-1.jpg" rel="lightbox[2704]" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2779" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-1-150x150.jpg" alt="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-2.jpg" rel="lightbox[2704]" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2780" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-2-150x150.jpg" alt="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-3.jpg" rel="lightbox[2704]" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2781" title="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2011/10/sega-sonic-messenger-bag-3-150x150.jpg" alt="Sonic 20th Anniversary Messenger Bag" width="150" height="150" /></a><br />
weiter Bilder: <a title="Geek Clothes @ Picasa-Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/GeekClothes?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalben</a></p>
<p style="text-align: left;">Das Design ist eher klassisch und die Funktionalität simpel. Keine versteckten Fächer, keine Ausbuchtungen für MP3 Player oder Smartphone, kein dezidierter Slot für Stifte oder dergleichen und damit quasi schon fast wieder Retro. Dafür ist der Boden verstärkt, die seitlichen Flächen sind oben (als Regenschutz) leicht nach innen verlängert, die am Körper anliegende Seite verstärkt sowie gepolstert, die Polsterung am Schultergurt angenehm und das doppelt ausgeführte Kunststoff-Steckschloss sorgt für einen sicheren Verschluss.</p>
<p style="text-align: left;">Betreffend Motiv gibt es (als kleiner Sonic Fanboy) keine Beschwerden und das markante Konterfei des Igels sorgt bei fast allen Bevölkerungsschichten unter 30 für einen erstaunlichen hohen Wiedererkennungswert. Der Sega Aufdruck an der Schultergurtpolsterung sowie auf einer Seite der Schultergurtbefestigung sind natürlich dank der klassischen (und mittlerweile wieder hippen) Marke absolut in Ordnung. Zum Glück erscheint demnächst noch ein (so wie es derzeit aussieht verdammt gutes) Sonic Spiel und damit steigen auch die Chance auf ein nettes T-Shirt oder einen Hoodie ;-).</p>
<p><em>Update: Der Messenger Bag ist leider nicht im Handel erhältlich und kann entweder bei einem Sega Gewinnspiel oder auf diversen Veranstaltungen gewonnen werden. </em></p>
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